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NewsHub Als Teil der Staatstrauer um den vorige Woche verstorbenen König Bhumibol Adulyadej hat die Regierung die Internet-Provider angewiesen, “unangemessene Inhalte” zu entfernen.
Nach dem Tod ihres Königs Bhumibol hat die thailändische Regierung die Internetzensur verschärft. Die staatliche Telekommunikations-Kommission habe die örtlichen Internet Service Provider angewiesen, soziale Medienplattformen wie Youtube, Facebook, Line und Twitter nach “unangebrachten Inhalten” abzusuchen und diese so schnell wie möglich zu entfernen, berichtet die oppositionelle Web-Zeitung Prachatai.
Außerdem sollen die Provider die gelöschten Inhalte den Behörden melden, damit diese weiter ermitteln können, heißt es. Provider, die sich der Anweisung, die Teil der einen Monat dauernden Staatstrauer sei, widersetzen, würden “schwer bestraft”.
Bhumibol Adulyadej war über siebzig Jahre Thailands König, er starb vorige Woche Donnerstag. Majestätsbeleidigung gilt in Thailand als Straftat, die mit bis zu 15 Jahren Haft geahndet werden kann.
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