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So hatten sich die Gladbacher das nicht vorgestellt. Das Achtelfinale der Europa League ist nach der unnötigen Niederlage gegen Florenz in weite Ferne gerückt. Nach dem Sonntagsschuss eines Geburtstagskinds wird es eng für die Borussia – doch die Hoffnung bleibt.
Borussia Mönchengladbach hat die Chance aufs Achtelfinale der Europa League so gut wie verspielt. Der Zehnte der Fußball-Bundesliga unterlag dem AC Florenz im Zwischenrunden-Hinspiel mit 0:1 (0:1) und steht damit in acht Tagen in Florenz vor einer schwierigen Mission.
Mit der ersten Niederlage nach zuvor vier Siegen und einem Remis endete am Donnerstagabend auch die Erfolgsserie unter dem neuen Trainer Dieter Hecking. Vor 41 863 Zuschauern im Borussia-Park erzielte Geburtstagskind Federico Bernardeschi (44.) den glücklichen Siegtreffer für die Gäste.
«Wir hätten heute drei, vier Tore machen können, deshalb sind wir für das Rückspiel auch positiv gestimmt», meinte Keeper Yann Sommer trotz der unglücklichen Niederlage. «Wir sind überzeugt davon, dass wir es noch schaffen», sagte der Schweizer und lobte sein Team: «Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und vor allem in der ersten Halbzeit sehr gute Chancen gehabt.» Der Freistoß von Bernardeschi sei dann aber auch «sehr gut geschossen» gewesen.
Die Niederlage im 160. Europapokalspiel war völlig unnötig, denn Gladbach beherrschte den Tabellen-Achten der Serie A über weite Strecken nach Belieben.

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