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Tod von Kim Jong Uns Halbbruder: Kim starb wohl durch Nervengift VX

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Das Nervengift VX dürfte es nach der Chemiewaffenkonvention eigentlich gar nicht mehr geben, trotzdem wurde es jetzt an der Leiche von Kim Jong Nam gefunden. Es könnte ein weiteres Indiz für einen Geheimdiensthintergrund der Tat sein. Von H. Senzel.
Das Nervengift VX dürfte es nach der Chemiewaffenkonvention eigentlich gar nicht mehr geben, trotzdem wurde es jetzt an der Leiche von Kim Jong Nam gefunden. Es könnte ein weiteres Indiz für einen Geheimdiensthintergrund der Tat sein.
VX ist einer der stärksten chemischen Kampfstoffe überhaupt – farblos, geruchlos, ölig. Das Gift dringt durch die Augen und die Atemwege in den Körper ein, verursacht erst Husten und Übelkeit und lähmt dann die Atemmuskulatur, führt unter starken Krämpfen und Schmerzen innerhalb weniger Minuten zum Tod.
Spuren von VX wurden bei der Obduktion von Kim Jong Nams Leiche auf Augen und Gesicht entdeckt. Das passt zu dem Video aus der Überwachungskamera vom Flughafen Kuala Lumpur. Dieses zeigt zwei Frauen, die sich dem Halbbruder des nordkoreanischen Diktators von hinten nähern und mit einem Tuch über das Gesicht wischen. Wenig später ist er tot.
Für die Toxikologen ein Rätsel ist, wie die beiden Frauen, die in Kuala Lumpur in Untersuchungshaft sitzen, den Kontakt mit dem Nervengift unversehrt überstehen konnten – auch wenn sie sich nach dem Anschlag gründlich die Hände gewaschen haben.

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