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Die Republik Österreich macht für den Jet-Kauf Schadenersatz in Millionenhöhe geltend. Bei der Anzeige geht es um den Verdacht auf arglistige und betrügerische Täuschung unter anderem beim Kaufpreis.
Die skandalumwitterten Abfangjäger Eurofighter sorgen wieder einmal für Schlagzeilen: Das Verteidigungsministerium zeigt den Eurofighter-Anbieter Airbus wegen Betrugs bei der Staatsanwaltschaft Wien an, bestätigte das Ressort am Donnerstag auf Anfrage entsprechende Informationen der APA. Die Republik will außerdem Schadenersatz in Millionenhöhe geltend machen.
In der Sachverhaltsdarstellung geht es um den Verdacht auf arglistige und betrügerische Täuschung, unter anderem was den Kaufpreis der Jets betrifft. Die Anzeige richtet sich gegen die Airbus Defence and Space GmbH (vormals EADS Deutschland GmbH) und die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH. Die Republik Österreich schließt sich außerdem dem Strafverfahren als Privatbeteiligte an und verlangt Schadenersatz.
Grundlage für die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien sind die Ermittlungen der “Task Force Eurofighter” im Verteidigungsministerium, die am Donnerstag ihren Bericht veröffentlichen wird.

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