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Ulan Bator (dpa) – Durch den Ausbruch einer Tierseuche droht die Ausrottung der ohnehin schwer gefährdeten Saiga-Antilopen in der Mongolei.
Ulan Bator (dpa) – Durch den Ausbruch einer Tierseuche droht die Ausrottung der ohnehin schwer gefährdeten Saiga-Antilopen in der Mongolei. Ursache ist die sogenannte Pest der kleinen Wiederkäuer (Pseudorinderpest, PPR), die von Vieh über das gemeinsame Weideland auf die seltene Tierart übertragen worden ist.
Rund 40 Prozent der ohnehin nur noch 10.000 Saigas seien diesen Winter im Westen der Mongolei bereits verendet, berichtete der örtliche Krisenstab der Landwirtschaftsorganisation (FAO) und der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) in Ulan Bator.
Weitere Saigas werden sterben – die Seuche ist nach wie vor nicht unter Kontrolle. “Das Risiko eines Aussterbens kann nicht ignoriert werden”, sagte FAO-Experte Bouna Diop der Deutschen Presse-Agentur. “Das Virus kam höchstwahrscheinlich aus Nachbarländern, da seine Genetik eine Verwandtschaft mit einem Ausbruch 2013-2014 in China zeigt.

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