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Hintergrund war ein Bericht, wonach die venezolanische Botschaft im Irak Pässe und Visa an Menschen mit Kontakten zu Extremisten vergeben würde.
Caracas – Im Streit um einen Bericht über verkaufte Pässe hat die venezolanische Regierung den spanischsprachigen Ableger des US-Nachrichtensenders CNN im Land abgeschaltet. Zur Begründung hieß es am Mittwoch in Caracas, der TV-Sender betreibe „Kriegspropaganda“. Die nationale Rundfunkkommission teilte mit, die Ausstrahlung der spanischsprachigen Ausgabe sei ausgesetzt.
Die venezolanische Außenministerin Delcy Rodriguez hatte die Senderschließung am Mittwoch angekündigt und gesagt, CNN betreibe eine „auf Fehlern gründende Operation der Kriegspropaganda“. Rodriguez bezog sich insbesondere auf einen CNN -Bericht von Anfang Februar, wonach die venezolanische Botschaft in Bagdad Pässe und Visa an Araber mit Kontakten zu Extremisten verkauft habe.

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