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Nach dem Angriff auf Polizisten in Paris spricht der Staatsanwalt von einer terroristischen Tat. Zeichen einer Radikalisierung habe es aber nicht gegeben.
Einen Tag nach dem Angriff auf Polizsten auf den Pariser Champs-Élysées gehen die französischen Ermittler von Terrorismus aus. Staatsanwalt François Molins sprach von einer “terroristischen Tat”. Am Tatort sei ein handschriftlicher Zettel gefunden worden, der vermutlich aus der Tasche des 39-jährigen Angreifers Karim C. gefallen sei, und in dem die Terrormiliz “Islamischer Staat” verteidigt werde. Präsident François Hollande hatte bereits nach einer Krisensitzung kurz nach der Tat gesagt, die Regierung sei überzeugt davon, dass der Angriff einen
terroristischen Hintergrund habe.
Der Staatsanwalt sagte, während der langen Inhaftierung des mehrfach vorbestraften Mannes habe es keine Zeichen einer Radikalisierung gegeben. Es werde jetzt noch untersucht, wie der Angreifer an seine Waffen gekommen sei und ob er Unterstützer gehabt habe.

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