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Borussia Dortmund ist als letzter Fußball-Bundesligist aus der Champions League ausgeschieden. Der BVB unterlag amAbend im Viertelfinal-Rückspiel beim AS Monaco mit 1:3. Das Hinspiel hatten die Dortmunder mit 2:3 verloren.
Durch haarsträubende Fehler nimmt sich der BVB bereits in der Anfangsphase selbst die Hoffnung auf das Comeback und scheidet trotz Leistungssteigerung beim AS Monaco aus.
Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel unterlag in ihrem 100. Auftritt in der Königsklasse im Fürstentum 1:3 (0:2), das Hinspiel hatte der BVB 2:3 verloren. Damit steht erstmals seit acht Jahren kein Bundesligist im Kampf um Europas Fußball-Krone in der Runde der besten Vier. Dortmund hatte zuletzt 2013 das Halbfinale erreicht. Das Tor von Marco Reus (48.) war zu wenig. Monaco träumt derweil nach den Treffern der Stürmer Kylian Mbappe (3.), Radamel Falcao (17.) und Valere Germain (81.) vom zweiten Finaleinzug in der Champions League nach 2004.
Tuchel schickte seine Mannschaft mit einigen Überraschungen auf den Rasen des Stade Louis II: Kapitän Marcel Schmelzer und Ousmane Dembele saßen nur auf der Bank, für sie rückten der länger verletzte Erik Durm und Europameister Raphael Guerreiro in die in einem 3-4-2-1-System angeordnete Startformation. Allerdings wirkte seine Mannschaft von Beginn an verunsichert und nach drei Minuten ließ Durm Benjamin Mendy laufen, auch Lukasz Piszczek griff den Außenverteidiger nicht an. Dessen Schuss ließ Torhüter Roman Bürki vor die Füße von Mbappe prallen, der aus kurzer Distanz einschob. Das erst 18 Jahre alte französische Talent hatte schon im Hinspiel doppelt getroffen. “Wir haben sehr fehlerhaft begonnen. Das hat sich durch das Spiel durchgezogen”, sagte Tuchel und: “Es hat in der Summe nicht gereicht heute”.
Nach dem Gegentor musste der BVB mindestens drei Treffer erzielen – und gegen die nicht immer sattelfeste Abwehr der Gastgeber ergaben sich Chancen. Reus scheiterte an Torhüter Danijel Subasic (10.), Nuri Sahin schlenzte einen Freistoß an den Innenpfosten (14.). Doch gegen die offensivstarken Monegassen, die in der Liga in 32 Spielen bemerkenswerte 90 Tore erzielt haben, offenbarte auch die BVB-Defensive große Probleme. Beim zweiten Gegentreffer durch Falcao ließ Weltmeister Matthias Ginter den Star-Stürmer der Gastgeber unbedrängt einköpfen. “Vor allem in den ersten 20 Minuten, wo Monaco auch zwei Tore schießt, hatten wir die Zuordnung bei den Flanken nicht”, zog Reus Fazit.
Tuchel hatte genug gesehen und korrigierte nach 27 Minuten seine Aufstellung. Für Durm kam Dembele, das System wechselte in ein 4-2-3-1. Zu Beginn des zweiten Durchgangs kam Schmelzer für den bis dahin guten Sahin und der BVB zum Anschluss. Eine schöne Vorarbeit von Dembele verwertete Reus. Dortmund bewies Moral und spielte beherzt nach vorne. Monaco blieb bei den Kontern aber stets gefährlich, Germain überwand 22 Sekunden nach seiner Einwechslung dann Bürki zum 3:1.
Für Verärgerung hatte bei Tuchel vor Spielbeginn das Verhalten der Polizei gesorgt. Diese hinderte den BVB-Mannschaftsbus ohne Angaben von Gründen an der Abfahrt zum Stadion. “Wir wussten nicht, was los war. Diese Viertelstunde sorgt dafür, dass wir nicht an Fußball denken konnten, obwohl wir eigentlich gut auf das Spiel vorbereitet waren”, sagte Tuchel vor dem Match. Die Aktion weckte bei den BVB-Spielern die Erinnerung an das Attentat vor dem Hinspiel gut eine Woche zuvor. Die Partie in Monaco wurde mit fünfminütiger Verspätung angepfiffen.

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