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Ein Jahr nach dem Tod des Musikers konnten sich Prince’ Erben vor Gericht durchsetzen: Ein neues Album mit bislang unveröffentlichten Songs darf nicht verkauft werden.
Die geplante Veröffentlichung von bisher unveröffentlichten Songs des vor einem Jahr gestorbenen Popstars Prince ist gerichtlich gestoppt worden. Ein Bundesrichter im US-Bundesstaat Minnesota erließ eine einstweilige Verfügung, wonach das Kurzalbum mit dem Titel Deliverance nicht wie geplant an diesem Freitag auf den Markt gebracht werden darf.
Die Klage hatten Prince’ Geschwister eingereicht. Sie werfen dem Toningenieur und Musikproduzenten George Ian Boxill vor, mit der geplanten Veröffentlichung der Songs gegen eine Vereinbarung zu verstoßen. Boxill habe sich
verpflichtet, dass Prince-Lieder “im ausschließlichen Besitz” des
Musikers bleiben sollen. Die Aufnahmen befänden sich “unrechtmäßig in seinem Besitz”; Boxill wolle sie schlicht “ausschlachten”.

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