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In Venezuela ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen dem Regierungslager und Demonstranten gekommen. Drei Menschen starben – Tränengas und Gummigeschosse kamen zum Einsatz. Präsident Maduro beschimpfte die Opposition als “Putschisten”. Von Anne-Katrin Mellmann.
In Venezuela ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen dem Regierungslager und Demonstranten gekommen. Drei Menschen starben – Tränengas und Gummigeschosse kamen zum Einsatz. Präsident Maduro beschimpfte die Opposition als “Putschisten”.
Der sechste Protesttag in der Hauptstadt innerhalb von drei Wochen war ein Kräftemessen von Regierung und Opposition. Wieder manifestierte sich die Polarisierung des Landes auf der Straße: in rot und weiß: Weiß gekleidet die Gegner der Regierung, in Rot ihre Anhänger.
Mit Tränengasgranaten und Gummigeschossen ging die Polizei gegen die Demonstranten vor, während die Regierung ein Fest zum Beginn des Unabhängigkeitskampfes 1810 und den vierten Jahrestag des Amtsantritts des sozialistischen Präsidenten Nicolas Maduro feierte. Der gab sich kämpferisch und warf dem Präsidenten des oppositionsdominierten Parlaments Julio Borges einen Putschversuch vor: “Julio Borges: Du bist der Chef des Putsches”, sagte er.

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