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Mehr als 40 Millionen Menschen im Iran haben abgestimmt – und nach Auszählung von mehr als 25 Millionen abgegebenen Stimmen hat Hassan Ruhani 58 Prozent auf sich vereinen können.
Eine erste Auszählung von Stimmen sieht den Amtsinhaber Hassan Ruhani mit 58 Prozent vor seiner Konkurrenz. Der stellvertretende Innenminister Ali Asghar Ahmadi sagte am Samstagmorgen bei einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz, dass mehr als 40 Millionen Iraner am Freitag abgestimmt hätten. Damit lag die Wahlbeteiligung bei über 70 Prozent.
Der vorläufigen Auszählung zufolge bekam Ruhani 14,6 Millionen von bislang ausgezählten 25,1 Millionen Stimmen. Sein stärkster Rivale, der Hardliner und Geistliche Ebrahim Raissi, hatte 10,1 Millionen. Die beiden anderen Präsidentschaftskandidaten, Mostafa Mirsalim und Mostafa Haschemitaba, hatten 297.000 beziehungsweise 139.000 Stimmen.
Der starke Vorsprung für den 68-jährigen Ruhani könnte reichen, um ihm einen Wahlsieg bei der ersten Runde einzubringen und eine Stichwahl am kommenden Freitag zu vermeiden. Nötig sind dazu mehr als 50 Prozent der Stimmen.

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