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Lissabon (dpa) – Bei dem verheerenden Waldbrand im Zentrum von Portugal ist die Zahl der Toten auf 39 gestiegen. Das teilte der Staatssekretär im Lissabonner
Lissabon (dpa) – Bei dem verheerenden Waldbrand im Zentrum von Portugal ist die Zahl der Toten auf 39 gestiegen. Das teilte der Staatssekretär im Lissabonner Innenministerium, Jorge Gomes, am Sonntag der staatlichen Nachrichtenagentur Lusa mit.
Er sei schockiert vom “Ausmaß der Tragödie” im Kreis Pedrógão Grande knapp 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon, sagte Ministerpräsident António Costa am frühen Sonntagmorgen bei der Bekanntgabe der neuesten Opferbilanz.
Die Lage in der Nacht stellte sich nach Behördenangaben sehr besorgniserregend dar. Es gebe einige Dörfer, die “von den Flammen völlig eingekesselt” seien, sagte der Bürgermeister von Pedrógão Grande, Valdemar Alves, der Zeitung “Público”. Präsident Marcelo Rebelo de Sousa traf nach Mitternacht in Pedrógão Grande ein und sagte nach einer langen Umarmung mit Alves sichtlich mitgenommen: “Das ist eine beispiellose Situation.”
Nach Angaben des portugiesischen Innenministeriums waren viele der später tot geborgenen Menschen mit ihren Fahrzeugen unterwegs, als sie von den Flammen eingeschlossen wurden. Drei der Opfer seien nach ersten Erkenntnissen in der Nähe eines Friedhofes an Rauchvergiftungen gestorben.

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