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In Portugal sind bei einem Waldbrand in der Region Pedrógão Grande 39 Menschen gestorben. Der Bürgermeister vermutet Brandstiftung.
In Portugal sind bei einem der schlimmsten Waldbrände der vergangenen Jahrzehnte mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. 59 Menschen seien verletzt worden, teilte Innenstaatssekretär Jorge Gomes mit. Viele Menschen starben auf der Flucht vor dem Waldbrand in ihren Autos, als das Feuer ihnen den Weg abschnitt.
Rund 700 Feuerwehrmänner versuchen, die Brände in der Gegend um die Stadt Pedrógão Grande zu löschen. Das Gebiet befindet sich rund 150 Kilometer nordöstlich von Lissabon. Es gebe einige Dörfer, die “von den Flammen völlig eingekesselt” seien, sagte der Bürgermeister von Pedrógão Grande Valdemar Alves. Präsident Marcelo Rebelo de Sousa traf nach Mitternacht in der Region ein und sagte sichtlich mitgenommen: “Das ist eine beispiellose Situation.”
Nach Angaben des portugiesischen Innenministeriums waren etliche der später tot geborgenen Menschen mit ihren Fahrzeugen unterwegs, als sie von den Flammen eingeschlossen wurden.

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