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Bei Bränden um die Gemeinde Pedrógão Grande sind mehrere Menschen getötet worden. Einige Dörfer sind von den Flammen laut Behörden eingeschlossen.
Bei Waldbränden in Portugal sind nach Angaben des Innenministeriums des Landes 25 Menschen getötet worden. Wie der portugiesische Radiosender TSF berichtet, seien rund 600 Feuerwehrmänner im Einsatz. Die Brände wüten um die Stadt Pedrógão Grande, etwa 150 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lissabon.
Es gebe einige Dörfer, die von den Flammen völlig eingekesselt seien, sagte der Bürgermeister von Pedrógão Grande, Valdemar Alves, der
Zeitung Público . 16 der Opfer waren mit ihren Fahrzeugen unterwegs, als sie von den Flammen eingeschlossen wurden, wie ein Regierungssprecher sagte. Die weiteren Opfer seien nach ersten Erkenntnissen an Rauchvergiftungen gestorben.
Regierungschef Costa sagte nach einem Besuch am Sitz des
Katastrophenschutzes, die Opferzahl könne noch steigen. Es sei das
schwerste derartige Unglück seit Jahrzehnten. Vorrang habe nun, Menschen
zu retten und das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Danach müsse
untersucht werden, wie sich die Flammen derart rasch ausbreiten konnten.
Das Feuer war den Angaben zufolge am Samstag aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen.

© Source: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/portugal-waldbrand-tote-feuer
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