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Die lange Feindschaft der beiden Palästinenserorganisationen scheint beendet: Nach Angaben von Hamas-Chef Hanija habe man ein “Abkommen zur Versöhnung” getroffen.
Die rivalisierenden Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah haben sich nach Angaben von Hamas-Chef Ismail Hanija auf ein Abkommen zur Versöhnung verständigt. Nähere Angaben machte er am Tagungsort in Kairo nicht. Ein Hamas-Vertreter sagte, es sei damit zu rechnen, dass Details im Laufe des Tages veröffentlicht werden. Die Fatah kündigte eine Pressekonferenz zum Stand der Verhandlungen an.
Seit Dienstag hatten die beiden Organisationen unter Vermittlung Ägyptens über ein Ende ihrer langen Feindschaft verhandelt. Streitpunkt ist die Herrschaft der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen, den die Extremisten seit zehn Jahren kontrollieren. Zuvor hatte sie sich dort in bewaffneten Auseinandersetzungen gegen die gemäßigte Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas durchgesetzt.

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