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Nach ihrem Ehemann Oskar Lafontaine wünscht sich nun auch Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht eine neue Sammelbewegung. Parteichefin Kipping hält nichts davon.
Linkpartei-Chefin Katja Kipping hat sich gegen einen Vorschlag des Ex-Vorsitzenden Oskar Lafontaine für eine neue linke Partei ausgesprochen. “Wenn es zu neuen linken Mehrheiten kommen soll, dann geht das nur über eine Linke, die größer und wirkungsmächtiger ist – Stichwort: ‘Größer werden statt Neugründung'”, sagte Kipping der Deutschen Presse-Agentur in Berlin anlässlich einer Klausurtagung der Partei an diesem Samstag.
“Wir sind jetzt bei guten 10 Prozent, obgleich wir einige Kontroversen gerade sehr öffentlich austragen”, sagte Kipping angesichts jüngster Konflikte unter führenden Linke-Politikern. “Lösen wir unsere Differenzen nach vorne auf, dann können wir eine Politik für potenzielle 15 Prozent machen.”
Kipping sagte: “Verbinden und nicht spalten – so beginnt jede wirkliche Sammlung und jeder Aufbruch.” Es gehe eher um “das Projekt 15 Prozent” statt um eine Neugründung. Die Linke habe 2017 über 8500 neue Mitglieder aufgenommen.
Lafontaine hatte angesichts des schlechten Abschneidens der SPD bei der Bundestagswahl zur Bildung einer linken Volkspartei aufgerufen, in der sich Linke, Teile der Grünen und der SPD zusammentun sollten.

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