Die Kanzlerin nutzte Ihre rund 20-minütige Rede beim politischen Aschermittwoch der CDU vor allem dazu, für den Koalitionsvertrag mit der SPD zu werben.
Beim politischen Aschermittwoch ihrer Partei hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verbale Attacken auf die politische Konkurrenz unterlassen. Es gehe angesichts der politischen Lage nicht darum, “permanent zu fragen, was macht der andere falsch”, sagte Merkel in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern.
“Sondern es geht für jeden und in jeder Partei darum zu fragen, was kann ich für dieses Land tun, denn das ist die Aufgabe von Politik: zu dienen und nicht rumzumosern.” Noch nie habe es nach einem Wahljahr zum Aschermittwoch keine neue Regierung gegeben”, hob die CDU-Vorsitzende hervor. Deswegen seien deutliche Worte mehr angebracht als in anderen Jahren. Es gehe aber nicht um “Verleumdungen und Unterstellungen”, sondern “es geht darum, dass wir wieder lernen, uns gegenseitig zu achten, uns zuzuhören und auch das Gute beim anderen zu sehen und nicht nur das Schlechte”, verlangte sie.
“Es ist nicht die Zeit für ‘Mit dem Kopf durch die Wand’, sondern es ist die Zeit für Vernunft und Verstand.” Ihre rund 20-minütige Rede nutzte die Kanzlerin vor allem dazu, für den Koalitionsvertrag mit der SPD zu werben.
Die Kundgebungen zum politischen Aschermittwoch werden traditionell zum politischen Schlagabtausch genutzt.

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