Das Doppelsitzer-Duo eroberte Silber auf einer Bahn, die ihm eigentlich gar nicht so gut liegt. Ein Sturz, Sotschi-Erinnerungen – alles vergessen im Glanz der Medaille.
Ausgerechnet auf jener Bahn, die ihm nach eigenen Worten gar nicht so gut liegt, hat Peter Penz mit seinem Partner Georg Fischler Olympia-Silber erobert. Die Tiroler mussten am MIttwoch in Pyeongchang nur den Deutschen Tobias Wendl/Tobias Arlt um 0,088 Sekunden den Vortritt lassen, die sich wie zuvor die Brüder Andreas und Linger zu Zweifach-Olympiasiegern kürten.
Das Vertrauen in das neue Material, das die ÖRV-Techniker unter Leitung von Tobias Schiegl erarbeitet hatten, erwies sich wie bei David Gleirscher auch für die Doppelsitzer als Erfolgsgarant. Dank der Entwicklungen der letzten Jahre wurde sogar die mit ungleich größeren Mitteln arbeitende deutsche Technik-Schmiede FES annähernd eingeholt.
“Wir haben probiert, dass wir die gleiche Qualität haben, Tobias war da sehr dahinter”, sagte Penz. Das habe sich bei ihnen erst etwas später ausgewirkt als im Einsitzer.

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