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Selten medizinische Gründe: Schwangerschaftsabbrüche nehmen zu

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Die Zahl der Abtreibungen in Deutschland steigt laut Statistik. Am häufigsten entscheiden sich junge Frauen zwischen 18 und 34 Jahren für den Eingriff. Viele lassen ihn zudem fernab der Heimat vornehmen.
Die Zahl der Abtreibungen in Deutschland steigt laut Statistik. Am häufigsten entscheiden sich junge Frauen zwischen 18 und 34 Jahren für den Eingriff. Viele lassen ihn zudem fernab der Heimat vornehmen.
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland ist nach jahrelangem Rückgang im vorigen Jahr wieder gestiegen – um 2,5 Prozent auf rund 101.200. Das Statistische Bundesamt berichtet, die meisten der Frauen, die eine Schwangerschaft abbrechen ließen, seien zwischen 18 und 34 Jahre alt. Mit insgesamt 72 Prozent stellten sie die größte Gruppe. Der Anteil der unter 18-Jährigen lag bei 3 Prozent, rund 8 Prozent waren 40 Jahre und älter.
2016 hatte es gut 98.700 Schwangerschaftsabbrüche gegeben. Besonders hoch war die Zahl der Abtreibungen im Vergleich zu den Geburten in Berlin, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Im letztgenannten Bundesland kamen auf 1000 geborene Kinder 207 Schwangerschaftsabbrüche. In Berlin und Bremen lag die Zahl nach vorläufigen Berechnungen sogar bei 232 beziehungsweise 226 Abbrüchen pro 1000 Geburten. In Bayern und Baden-Württemberg waren es dagegen nur rund 96.
Für den Schwangerschaftsabbruch fuhren sieben Prozent der Frauen in ein Bundesland außerhalb ihres Wohnortes, hieß es weiter.

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