Das Busunternehmen Flixbus hat Europa im Sturm erobert, jetzt will das deutsche Start-up auf dem US-Markt durchstarten.
Flixbus-Chef Andre Schwämmlein hat eine Mission: “Wir wollen Busfahren attraktiv für alle machen”, sagt der deutsche Unternehmer in Hollywood bei der Pressekonferenz zum Auftakt der US-Expansion. In Amerika, dem Land der Autobesitzer, wo auf längeren Strecken meist geflogen wird, ist das ein ambitioniertes Ziel. Flixbus will die US-Kunden mit “smarter und grüner Mobilität” sowie günstigen Preisen und dem “besten Service” überzeugen. Das dürfte allerdings nicht ganz einfach werden.
In den USA haben Fernbusse viel Tradition, aber einen schlechten Ruf als Reiseoption für Leute, die sich kein Flug- oder Zugticket leisten können. Der Greyhound-Bus – häufig besungen und in Hollywood-Filmen gezeigt – ist zwar ein fester Bestandteil der US-Popkultur. In der Realität machen ramponierte Sitze und stinkende Bordtoiletten die langen Fahrten durch das weite Land aber immer noch oft genug schwer erträglich. Doch die Branche hat den Kampf gegen das Schmuddel-Image aufgenommen und mit Flixbus sorgt nun ein neuer Anbieter für frischen Wind, der bereits Europa kräftig aufgemischt hat.
Flixbus will die Expansion rasch vorantreiben.

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