Am Ende hatte Kroatien die Nase vorne. Noch sollte der Fußball nicht ‘nach Hause kommen’. Doch die WM war eine Trendwende für die ‘Three Lions’. England hat wieder eine Perspektive und darf sich auf die Zukunft freuen. Trainer Gareth Southgate fand nach dem Spiel die richtigen Worte.
England hat es nicht ins Finale geschafft. Noch soll der Fußball nicht “nach Hause kommen”. Doch die WM war eine Trendwende für die “Three Lions”.
Wer hätte vor der WM gedacht, dass England mit einem Bein im Finale sein würde? Wahrscheinlich die wenigsten. Auch die leidgeprüften Fans haben zu Beginn des Turniers “Football’s coming home” noch aus Jux und Dollerei gesungen. Aus Spaß wurde in kurzer Zeit Ernst und plötzlich liefen die “Three Lions” vor 78.000 Menschen im Moskauer Luschniki-Stadion auf im Kampf um das Endspiel. Auch wenn es nach 120 Spielminuten nicht reichte, für das fußballverrückte England war das Turnier auch ohne Pokal ein voller Erfolg.
“Es nervt, dass wir so lange warten müssen, bis wieder eine WM kommt”, sagte Harry Kane nach dem Spiel. Trotz aller Enttäuschung, die dem Kapitän anzumerken war, steckte in seinen Aussagen auch viel Stolz. Stolz aufgrund der Leistung der eigenen Mannschaft, an der viel gezweifelt worden war. Während Favoriten wie Spanien, Deutschland oder Argentinien früh die Segel streichen mussten, war ausgerechnet England ins Halbfinale gekommen.
Dabei war es England, dass in den letzten Jahrzehnten bei großen Turnieren oft Blamagen erlebte.

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