Bei ihren Gesprächen in Brüssel blitzt sie regelmäßig ab, heute steht sie im Unterhaus Rede und Antwort: Doch Premier May hat nichts Konkretes zu bieten – und spielt lieber weiter auf Zeit. Von Anne Demmer.
Bei ihren Gesprächen in Brüssel blitzt sie regelmäßig ab, heute steht sie im Unterhaus Rede und Antwort: Doch Premier May hat nichts Konkretes zu bieten – und spielt lieber weiter auf Zeit.
Mit konkreten weiteren Schritten ist beim Statement der britischen Premierministerin Theresa May im britischen Unterhaus nicht zu rechnen.
Auch heute wird sie die Abgeordneten vertrösten und um mehr Zeit für weitere Verhandlungen mit Brüssel bitten, prophezeit Iain Begg, Professor am Europa-Institut der London School of Economics. “Theresa May ist sehr hartnäckig. Sie wird wieder sagen, dass sie ihr Bestes gegeben hat. Aber wir werden keine wirkliche Lösung in der nächsten Woche erreichen.”
Ende des Monats will sie erneut nach Brüssel reisen. Nach wie vor fordert May von der EU rechtlich bindende Änderungen für den sogenannten Backstop, der Notfalllösung, die eine harte Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland vermeiden soll. Damit will sie vor allen Dingen den Brexit-Hardlinern und ihrem kleinen Koalitionspartner, der nordirischen DUP, gerecht werden.
Doch Brüssel betonte immer wieder, dass das Austrittsabkommen nicht wieder aufgeschnürt wird.

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