Ein Video belastet den österreichischen Vize-Kanzler Christian Strache: Es geht um Parteispenden und Wahlkampfhilfe.
Das berichten die „Süddeutsche Zeitung“ und der „Spiegel“. Den beiden Medien wurde sieben Stunden langes Videomaterial über ein Treffen auf der Mittelmeer-Insel am 24. Juli 2017 zugespielt.
Teilnehmer: Strache, seine rechte Hand Johann Gudenus (Fraktionschef der FPÖ im Nationalrat), Gudenus’ Frau und eine angeblich reiche Russin, vorgestellt als Aljona Makarowa. Diese versprach den Politikern Hilfe – im Austausch gegen Gefälligkeiten.
Jedoch war das Treffen eine Täuschung: Das Gespräch wurde gefilmt, die reiche Russin war nicht, wer sie vorgab zu sein.
Laut „Süddeutscher Zeitung“ und „Spiegel“ bot Makarowa an, die Hälfte der Anteile an der österreichischen „Kronen Zeitung“ aufzukaufen, um anschließend der FPÖ im Wahlkampf zu helfen. Im Gegenzug erwartete sie entgegenkommende Maßnahmen, sollte die FPÖ mit in die Regierung kommen.
Sie habe mehrmals angedeutet, dass es sich dabei um Schwarzgeld handeln könne.

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