Er galt als einer der bedeutesten Architekten der Gegenwart – und ist vor allem für die Glaspyramide im Innenhof des Louvre bekannt. Nun ist Ieoh Ming Pei im Alter von 102 Jahren gestorben.
Er galt als einer der bedeutensten Architekten der Gegenwart – und wurde als “Meister des Lichts” bekannt. Nun ist I. M. Pei im Alter von 102 Jahren gestorben.
Der amerikanisch-chinesische Stararchitekt I. M. Pei ist im Alter von 102 Jahren gestorben. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag (Ortszeit) von seinem Büro bestätigt. Zuvor hatten mehrere Medien, unter anderem die “New York Times”, von seinem Tod berichtet.
Berühmt wurde der Pritzker-Preisträger mit der Gestaltung der Glaspyramide am Louvre in Paris. Auch entwarf er den Ostflügel der National Gallery of Art in Washington und die Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland.
Die Franzosen gelten als stolzes Volk, und einen Auftrag für die Neugestaltung des Louvre in Paris vergibt man nicht an jedermann. Groß war die Überraschung, als I. M. Pei 1983 den Zuschlag bekam und der erste ausländische Architekt wurde, der am Louvre Hand anlegen durfte. Seine Glaspyramide steht heute für Kunst und Moderne in der französischen Hauptstadt und ist der weltbekannte Bau eines Architekten, der geometrische Formen wie Dreiecke, Kreise und Quadrate stilvoll zum Leben erweckte.
Als “Meister des Lichts” war Pei teils bekannt – nicht nur, weil er Sonnenlicht in den Untergrund des Pariser Louvre strömen ließ. Trotz all ihrer Ecken und Kanten strahlen Peis Bauten keine Härte, sondern elegante Stabilität aus. Für die Architektur-Website “ArchDaily” war Pei das “wohl größte lebende Mitglied einer Generation moderner Architekten”.

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