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Bundesländer fahren teils noch härteren Kurs

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Mit dem Ziel, die vierte Welle zu brechen, haben sich Bund und Länder auf strengere Corona-Maßnahmen geeinigt. Doch einigen Bundesländern reichen die nicht aus – sie legen bei den Verschärfungen noch nach.
Mit dem Ziel, die vierte Welle zu brechen, haben sich Bund und Länder auf strengere Corona-Maßnahmen geeinigt. Doch einigen Bundesländern reichen die nicht aus – sie legen bei den Verschärfungen noch nach. Am Donnerstag hatten sich Bund und Länder im Kampf gegen die vierte Welle auf strengere Corona-Regelungen verständigt: unter anderem beinhalten die Kontaktbeschränkungen,2G im Einzelhandel und ab einer gewissen Inzidenz sollen Clubs schließen müssen. Doch einige Bundesländer gehen beim Verschärfen der Maßnahmen noch weiter. Darunter auch Baden-Württemberg. Laut Robert Koch-Institut liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in dem Bundesland derzeit bei 517,6 – im Vergleich Platz sechs unter allen Bundesländern, ausgehend vom höchsten Inzidenzwert auf Platz eins. Bereits nach dem Treffen von Bund und den Ministerpräsidenten hatte die Landesregierung angekündigt, teils striktere Auflagen anordnen zu wollen. Am Freitag gab Gesundheitsminister Manfred Lucha dann bekannt, wie genau die aussehen sollen. Großveranstaltungen sind in Baden-Württemberg vorerst tabu. Bei allen weiteren Veranstaltungen sind künftig nur noch maximal 50 Prozent der möglichen Gäste erlaubt. Unabhängig davon soll künftig eine Obergrenze von maximal 750 Personen gelten. Das gilt laut Landesregierung auch für Fußballspiele. Clubs und Diskotheken müssen ab Samstag schließen. Damit setzt Baden-Württemberg den Bund-Länder-Beschluss um, der diesen Schritt ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 vorsieht. Zusätzlich müssen aber auch alle noch offenen Weihnachtsmärkte dicht machen. Auch in der Gastronomie gehen die neuen Corona-Regeln Baden-Württembergs über die am Donnerstag vereinbarten Maßnahmen hinaus. Prinzipiell soll die 2G-Plus-Regelung angewandt werden. Gäste müssen sich also vor dem Besuch testen, auch wenn sie geimpft oder genesen sind. Mit Blick auf mögliche Großveranstaltungen fahren auch andere Bundesländer einen härteren Kurs als in den bundesweit beschlossenen Mindestauflagen vorgesehen. In Bayern trifft das vor allem die Fußballvereine. Bereits ab Samstag sind bei Partien im Profisport der überregionalen Ligen keine Zuschauer mehr zugelassen, wie Ministerpräsident Markus Söder ankündigte.

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