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Krieg in Osteuropa

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Die Zahl der Todesopfer nach der Attacke auf ein ukrainisches Einkaufszentrum steigt – die Kritik an Moskau ist massiv. Und: Russlands ehemaliger Präsident Medwedew droht der Nato mit »Drittem Weltkrieg«. Der Überblick.
Nach dem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum in der Ukraine sind bei den Behörden mehr als 40 Vermisstenanzeigen eingegangen. Das teilte die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft in der Nacht zum Dienstag mit. Die Zahl der Getöteten stieg unterdessen nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets Poltawa, Dmytro Lunin, von 13 auf 15. Der Staatsanwaltschaft zufolge wurden 59 Menschen medizinisch behandelt, rund die Hälfte von ihnen sei in einem ernsten Zustand. Die Rakete schlug am Montagnachmittag in das Gebäude in der zentralukrainischen Stadt Krementschuk ein. Die Ukraine machte Russland für den Angriff verantwortlich. Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge hielten sich in dem Einkaufszentrum zum Zeitpunkt des Angriffs mehr als tausend Zivilisten auf. Die Attacke wurde international scharf verurteilt.» Willkürliche Angriffe auf unschuldige Zivilistinnen und Zivilisten sind Kriegsverbrechen«, hieß es in einer Erklärung der G7-Teilnehmer am Montagabend.» Der russische Präsident Putin und die Verantwortlichen werden dafür Rechenschaft ablegen müssen. «
US-Präsident Joe Biden schrieb bei Twitter von einer» grausamen« Attacke. Der britische Premierminister Boris Johnson sagte, der Angriff zeige erneut,»zu welchem Ausmaß an Grausamkeit und Barbarei der russische Staatschef fähig ist«. EU-Ratspräsident Charles Michel schrieb von einem» schrecklich wahllosen« russischen Raketenangriff; die Einschüchterungstaktik Russlands werde aber nicht funktionieren. Und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die Tat bei Twitter als» absoluten Horror« (mehr zu dem Angriff und den Reaktionen darauf können Sie hier nachlesen). In der ostukrainischen Stadt Lyssytschansk hat sich ebenfalls ein tödlicher Raketenangriff ereignet. Den Behörden zufolge kamen mindestens acht Menschen ums Leben. Mehr als 20 weitere wurden verletzt, wie der Gouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, beiTelegram schrieb.

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