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Trittin verteidigt bei Lanz Katar-Deal und Chinapolitik

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Ex-Umweltminister Jürgen Trittin blieb bei Lanz ganz auf Regierungslinie, selbst beim Thema Gas aus Katar.
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Der grüne Ex-Umweltminister Jürgen Trittin verteidigte in der ZDF-Talkshow “Markus Lanz” die Flüssiggas-Importe aus Katar. Die Chinapolitik nannte er “realistisch”.
Markus Lanz hatte sich zum Thema Energiepolitik den Alt-Grünen Jürgen Trittin eingeladen. Und verfolgte offenkundig das Ziel, im Verein mit zwei Journalisten durch Kritik an der Energie- und Außenpolitik der Ampelkoalition Stirnrunzeln, wenn nicht Sorgenfalten auf der Stirn des Politik-Veteranen zu erzeugen. Schließlich gilt der als prinzipienscharfer Vertreter grüner Ideen, wenn nicht als “Fundi”.
Doch Trittin verteidigte konsequent die Politik der Bundesregierung. Gegen das von Wirtschaftsminister Habeck mit Katar angeleierte Flüssiggas-Geschäft hatte er nichts einzuwenden, sondern rechtfertigte es mit dem Scherz “Die Diversifizierung der Autokraten schreitet voran”. Allerdings bezweifelt er noch, ob die US-amerikanische Firma, die Gas ab 2026 nach Deutschland liefern will, überhaupt Abnehmer dafür finden wird.
Auch die Förderung von Frackinggas hatte Lanz im Fragenkatalog. Der Aussage, dass die Klimabilanz von über den Atlantik transportiertem Frackinggas deutlich schlechter sei als bei in Deutschland gefördertem, widersprach Trittin nicht. Doch blieb er bei seiner Ansicht, dass das einen “Vorlauf von mehreren Jahren” benötige.

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