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Nach dem Anschlag in Paris haben Ermittler den getöteten Angreifer identifiziert und drei seiner Familienangehörigen in Gewahrsam genommen. Auch außerhalb Frankreichs läuft die Suche nach möglichen Hintermännern: ein Gesuchter stellte sich freiwillig in Antwerpen.
Nach dem Anschlag in Paris haben Ermittler den getöteten Angreifer identifiziert und drei seiner Familienangehörigen in Gewahrsam genommen. Auch außerhalb Frankreichs läuft die Suche nach möglichen Hintermännern: ein Gesuchter stellte sich freiwillig in Antwerpen.
Nach dem Anschlag in Paris fahndet die französische Polizei nach möglichen Hintermännern der Tat. Dabei nahm sie drei Familienangehörige des getöteten Attentäters in Gewahrsam. Ein anderer gesuchter Mann stellte sich im belgischen Antwerpen freiwillig den Behörden. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte dem Sender Europe 1, es werde nun geprüft, ob noch weitere Unterstützer an dem Anschlag beteiligt waren. Polizisten durchsuchten am frühen Freitagmorgen Objekte in einem östlichen Vorort von Paris, von wo der getötete erste Angreifer stammte.
Die Staatsanwaltschaft erklärte, sie habe den Täter identifiziert, wollte jedoch aus ermittlungstaktischen Gründen keine Details zu seiner Person nennen. Medien berichten, der Mann sei bereits 2005 zu einer fünfzehnjährigen Haftstrafe verurteilt, jedoch vorzeitig entlassen worden. Am Donnerstag hatte der Mann auf den Champs-Elysées einen Polizisten getötet und zwei weitere Beamte verletzt. Zudem sei eine Touristin durch eine Kugel leicht verletzt worden, verlautete aus Polizeikreisen.

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