Mehr Einwohner, mehr Einnahmen, aber jetzt auch deutlich mehr Ausgaben: Alle Hamburger Behörden können ab dem kommenden Jahr mit neun Prozent mehr Geld rechnen. So sieht es der Haushaltsentwurf vor.
Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) spricht von einer „guten Mischung aus Investieren und Sparen“: Der rot-grüne Senat hat am Mittwoch nach dreitägiger Beratung seinen Entwurf für den Doppelhaushalt 2019/2020 vorgelegt – mit einem deutlichen Plus: Für 2019 seien Ausgaben von 15,51 Milliarden Euro geplant, sagten Tschentscher und Finanzsenator Andreas Dressel (SPD).
Die Stadt will demnach im kommenden Jahr rund 1,3 Milliarden Euro mehr ausgeben als in diesem Jahr. Alle Behörden zusammen können für 2019 mit einem Plus von gut neun Prozent rechnen.
Deutlich steigen mit zweistelligen Steigerungsraten sollen die Etats für Wissenschaft, für Schule und Berufsbildung und für die Innenbehörde. So sei die Einstellung von 300 zusätzlichen Polizeibeamten geplant. Ebenso investiere die Stadt mehr in den Wohnungsbau, in Kitas und in Zukunftsprojekte wie die U5.

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