Der US-Präsident behauptet plötzlich, er habe nie gesagt, Mexiko müsse für die Grenzanlage zahlen. Derweil ist der durch den Streit forcierte „Shutdown“ die längste Haushaltssperre in der US-Geschichte.
Jetzt ist es amtlich: Der von US-Präsident Donald Trump forcierte „Shutdown“ ist die längste Haushaltssperre in der US-Geschichte. Zehntausende von Beamten sind seit fast einem Monat in Zwangsurlaub oder ohne Bezahlung. Und es sieht nicht so aus, als sei der Konflikt um die Mauer an der Grenze zu Mexiko bald gelöst. Im Gegenteil. Da hilft es auch nichts, dass der Präsident plötzlich behauptet, er habe niemals gesagt, dass Mexiko für die Mauer bezahlen würde.
Das ist eine Lüge – genauer gesagt, eine 212-fache. Denn so häufig, das wies jetzt die „ Washington Post “ nach, hatte Trump dieses zentrale Wahlkampfversprechen wiederholt, durchaus auch auf Video dokumentiert, etwa bei seinem Lieblingssender Fox im Jahr 2016.

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