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Putin: Russland liefert „in kommenden Monaten“ atomwaffenfähige Raketen an Belarus

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In der Ukraine sind die ersten Mehrfachraketenwerfer eingetroffen. Der EU-Kandidatenstatus für die Ukraine ist das Hauptthema des EU-Gipfels am Donnerstag. Und: Der Kreml nennt Deutschlands Vorwurf im Streit um Gaslieferungen „sonderbar“. Alle Stimmen und Entwicklungen zum Ukraine-Krieg hier im Ticker.
Mehr zum Ukraine-Konflikt im News-TickerSelenskyj: „Wollen alle Städte zurückerobern“
23.15 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will die von Russland eingenommenen Städte zurückerobern. Das sagte er in seiner abendlichen Videoansprache am Samstag. Er verwies dabei auf Sjewjerodonezk, Donezk und Lugansk. Auch Melitopol und Mariupol seien nicht in Vergessenheit geraten. „Alle anderen Städte der Ukraine, die vorübergehend besetzt sind, werden ukrainisch sein.“ Russland hatte am Abend die Einnahme von Sjewjerodonezk bekannt gegeben. Selenskyj zufolge ist sein Land am Samstag innerhalb eines halben Tages von 45 russischen Raketen getroffen worden. „Sie sind eine weitere Bestätigung unserer Position, dass Sanktionen gegen Russland nicht ausreichen.“ Sein Land benötige mehr militärische Hilfe. Die Ukraine befinde sich in einer moralisch und emotional schwierigen Phase des Krieges. „Wir verstehen, dass wir den Staat immer noch schützen können“, meinte das Staatsoberhaupt. Er wisse aber nicht, wie groß die Verluste und Anstrengungen noch sein werden, bis sich ein Sieg am Horizont abzeichne. Putin: Russland liefert „in kommenden Monaten“ atomwaffenfähige Raketen an Belarus
19.42 Uhr: Russland wird nach Angaben von Präsident Wladimir Putin bald atomwaffenfähige Raketen an Belarus liefern. Wie Putin am Samstag bei einem Treffen mit dem belarussischen Staatschef Alexander Lukaschenko ankündigte, wird Russland „in den kommenden Monaten“ das Raketensystem Iskander-M an Belarus liefern, das auch mit Atomsprengköpfen bestückt werden kann. Lukaschenko hatte den geplanten Kauf von Iskander-Raketen und S-400-Flugabwehrsystemen aus Russland bereits im Mai bekanntgegeben. Putin sagte Lukaschenko nun zudem zu, bei der Aufrüstung belarussischer Kampfflugzeuge zu helfen, damit diese künftig ebenfalls Atomwaffen transportieren können. Die belarussische Armee habe viele Kampfflugzeuge vom Typ Suchoi Su-25, die entsprechend „verbessert“ werden könnten, sagte Putin bei einem Treffen mit Lukaschenko in St. Petersburg. Die Modernisierung müsse in Flugzeugfabriken in Russland vorgenommen werden, zeitgleich könne auch schon die Ausbildung des Personals beginnen. Die Aufrüstungspläne inmitten des Ukraine-Konflikte dürften für neue Spannungen zwischen Moskau und dem Westen sorgen. Belarus grenzt an die Ukraine und an mehrere Nato-Länder an, ist aber ein enger Verbündeter Russlands. Die russische Militäroffensive in der Ukraine hat Belarus schon mehrfach diplomatisch und logistisch unterstützt, auch Angriffe auf die Ukraine erfolgten von Belarus aus. Putin hat seit Beginn des Militäreinsatzes Ende Februar schon mehrfach öffentlich über Atomwaffen gesprochen, was als Warnung an den Westen angesehen wird, nicht in den Ukraine-Konflikt einzugreifen. Selenskyjs Ehefrau wirft Russland Sexualverbrechen vor
06.53 Uhr: Die Frau des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat die russischen Truppen in ihrem Land mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verglichen und ihnen Sexualverbrechen vorgeworfen.

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