<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1030385,"date":"2018-06-05T07:02:00","date_gmt":"2018-06-05T05:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1030385"},"modified":"2018-06-05T11:03:35","modified_gmt":"2018-06-05T09:03:35","slug":"continental-verbietet-whatsapp-und-snapchat-auf-dienst-handys","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/06\/continental-verbietet-whatsapp-und-snapchat-auf-dienst-handys\/","title":{"rendered":"Continental verbietet WhatsApp und Snapchat auf Dienst-Handys"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>&#8222;Wir arbeiten an null Unf\u00e4llen im Stra\u00dfenverkehr und fordern daher eine solche &#8222;Vision Zero&#8220; auch f\u00fcr den Datenverkehr&#8220;, sagt Elmar Degenhart, der Chef des Autozulieferers Continental.<\/b><br \/>\nDer Autozulieferer Continental untersagt seinen Mitarbeitern wegen Datenschutz-Bedenken ab sofort den Einsatz von Social-Media-Apps wie WhatsApp und Snapchat auf Dienst-Handys. Dies gelte im weltweiten Unternehmensnetzwerk und betreffe mehr als 36.000 Mobiltelefone, teilte Continental am Dienstag in Hannover mit.<br \/>Die Dienste griffen auf pers\u00f6nliche und damit potenziell vertrauliche Daten zu &#8211; beispielsweise Adressbucheintr\u00e4ge. Dabei gehe es um Daten unbeteiligter Dritter.<br \/>&#8222;Wir arbeiten an null Unf\u00e4llen im Stra\u00dfenverkehr und fordern daher eine solche &#8222;Vision Zero&#8220; auch f\u00fcr den Datenverkehr&#8220;, sagte Conti-Vorstandschef Elmar Degenhart. &#8222;Wir halten es nicht f\u00fcr akzeptabel, die Erf\u00fcllung von Gesetzen zum Datenschutz einseitig auf die Nutzer zu \u00fcbertragen.&#8220; Conti setze auf sichere Alternativen. Im Fall von WhatsApp und Snapchat kann laut Continental der Zugriff auf das Adressbuch nicht eingeschr\u00e4nkt werden &#8211; die entsprechenden Datenschutzrisiken wolle das Unternehmen nicht tragen. Auch sollten Besch\u00e4ftigte und Gesch\u00e4ftspartner gesch\u00fctzt werden. <br \/>Schon kurz nach Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU am 25. Mai waren erste Beschwerden \u00fcber Facebook und Google bei Aufsichtsbeh\u00f6rden eingegangen. Die Verordnung soll Verbraucher besser sch\u00fctzen, die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen, Vereine oder Beh\u00f6rden wird deutlich strenger geregelt als bisher. Verbraucher m\u00fcssen dar\u00fcber informiert werden, wer Daten wie Name, Adresse, E-Mail-Adresse und Ausweisnummer aus welchem Grund sammelt &#8211; und dem zustimmen. Bei Verst\u00f6\u00dfen drohen hohe Geldstrafen. WhatsApp mit \u00fcber 1,3 Milliarden Nutzern weltweit war 2014 f\u00fcr rund 22 Milliarden Dollar an Facebook verkauft worden.<br \/>Continental kritisierte, die Anwendungen w\u00e4lzten die Verantwortung auf die Nutzer ab. Um der Verordnung zu folgen, m\u00fcssten WhatsApp-Nutzer von jeder Person im Adressbuch einzeln die Zustimmung zum Teilen ihrer Daten mit den Diensten einholen. Dies sei im Alltag &#8222;nicht ausreichend zuverl\u00e4ssig und damit praktisch untauglich&#8220;. Die Regelung zum Verbot der Messenger-Apps k\u00f6nne aber aufgehoben werden, wenn die Anbieter die unbedenkliche Nutzung &#8222;im Sinne des Datenschutzes schon in der Grundeinstellung&#8220; erm\u00f6glichten.<br \/>Bedenken dieser Art waren schon seit l\u00e4ngerer Zeit immer wieder angesprochen worden. WhatsApp l\u00f6ste das Problem zuletzt so: Nutzer best\u00e4tigen mit der Zustimmung zu den aktuellen Nutzungsbedingungen, dass sie die Kontakt-Informationen &#8222;im Einklang mit geltenden Gesetzen&#8220; zur Verf\u00fcgung stellen. Das kann man so verstehen, dass WhatsApp davon ausgeht, dass die Nutzer selbst die Erlaubnis zur Weitergabe der Daten eingeholt haben.<br \/>Der hannoversche Arbeitsrechtler Max Wittig erkl\u00e4rte, es handle sich um eine unternehmerische Entscheidung, eine Firma k\u00f6nne festlegen, wie Dienst-Handys verwendet werden. Danach m\u00fcssten die Arbeitnehmer sich richten &#8211; selbst dann, wenn etwa bestimmt w\u00fcrde, nur per Post zu arbeiten.<br \/>(APA\/dpa)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/unternehmen\/5440875\/Continental-verbietet-WhatsApp-und-Snapchat-auf-DienstHandys?from=rss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/unternehmen\/5440875\/Continental-verbietet-WhatsApp-und-Snapchat-auf-DienstHandys?from=rss<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Wir arbeiten an null Unf\u00e4llen im Stra\u00dfenverkehr und fordern daher eine solche &#8222;Vision Zero&#8220; auch f\u00fcr den Datenverkehr&#8220;, sagt Elmar Degenhart, der Chef des Autozulieferers Continental. 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