<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1061794,"date":"2018-06-28T00:34:00","date_gmt":"2018-06-27T22:34:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1061794"},"modified":"2018-06-27T23:19:17","modified_gmt":"2018-06-27T21:19:17","slug":"lifeline-hilfe-aus-dem-norden-nicht-notwendig","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/06\/lifeline-hilfe-aus-dem-norden-nicht-notwendig\/","title":{"rendered":"&quot;Lifeline&quot;: Hilfe aus dem Norden &quot;nicht notwendig&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das Rettungsschiff &#8222;Lifeline&#8220; ist in einem Hafen von Malta eingelaufen. Angebote von Politikern aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Menschen aufzunehmen, laufen jedoch ins Leere.<\/b><br \/>\nNach fast einer Woche Blockade auf dem Mittelmeer hat das Rettungsschiff &#8222;Lifeline&#8220; mit 233 Gefl\u00fcchteten an Bord in einem Hafen von Malta angelegt. Italien, Spanien und Malta hatten dem Schiff zun\u00e4chst den Einlauf in ihre H\u00e4fen verweigert. In Deutschland erkl\u00e4rte sich Schleswig-Holstein bereit, Menschen von Bord des Rettungschiffes aufzunehmen. In Niedersachsen hingegen offenbaren Spitzenvertreter der Rot-Schwarzen Landesregierung stark unterschiedliche Auffassungen \u00fcber eine Aufnahme der Fl\u00fcchtlinge.<br \/>So bot Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch an, einen nicht n\u00e4her bezifferten Teil der Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen. &#8222;Selbstverst\u00e4ndlich hilft Niedersachsen Menschen in Not, gerade in so einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Fall.&#8220; Niedersachsens CDU-Landeschef Bernd Althusmann zeigte sich dagegen skeptisch &#8211; und riet von einer vorschnellen Aufnahme der Fl\u00fcchtlinge durch die L\u00e4nder ab.<br \/>Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sieht derzeit f\u00fcr Deutschland keine Notwendigkeit zu handeln, wie er im Bundestag erl\u00e4uterte. Er nannte in Berlin Bedingungen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Aufnahme. Seehofer forderte als Voraussetzung f\u00fcr eine deutsche Beteiligung, das Schiff festzusetzen. &#8222;Wir m\u00fcssen verhindern, dass es zu einem Pr\u00e4zedenzfall wird.&#8220; Das habe er auch Au\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) gesagt, der sich nun um die Details k\u00fcmmern werde. Zwischen Libyen und S\u00fcdeuropa d\u00fcrfe es kein &#8222;Shuttle&#8220; geben, sagte Seehofer. Nach Angaben von Mitgliedern des Innenausschusses sagte Seehofer au\u00dferdem in der nicht-\u00f6ffentlichen Ausschusssitzung, die deutsche Crew m\u00fcsse zur Rechenschaft gezogen werden.<br \/>Die Bisch\u00f6fin der Nordkirche, Kirsten Fehrs, appellierte eindringlich an deutsche Politiker, den Menschen einen Platz anzubieten. In einer Hafenstadt wie Hamburg wisse jeder, dass es sich &#8222;einfach geh\u00f6rt, Schiffbr\u00fcchige aufzunehmen&#8220;, sagte sie in Berlin vor Bundestagsabgeordneten. Es sei ein Gebot der &#8222;Humanit\u00e4t und N\u00e4chstenliebe&#8220;. Auch in ihren Gottesdiensten werde regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Schiffbr\u00fcchige und die Seenotrettung gesammelt.<br \/>Die &#8222;Lifeline&#8220;, die von dem Dresdner Verein &#8222;Mission Lifeline&#8220; \u00fcber Spenden finanziert wird, lag mit 17 Crew-Mitgliedern und 233 Geretteten sechs Tage im Mittelmeer. Probleme bereitete der Crew das Wetter. Die Wellen um das Boot waren zeitweise mehr als einen Meter hoch, was dazu f\u00fchrte, dass viele der 233 Geretteten seekrank geworden seien, sagte Ruben Neugebauer, Pressesprecher des Vereins Sea-Watch, der &#8222;Mission Lifeline&#8220; bei der Pressearbeit unterst\u00fctzt.<br \/>Maltas Regierungschef Joseph Muscat gab am Mittwochmittag bekannt, das Schiff einlaufen zu lassen. Zuvor hatte das Land erkl\u00e4rt, seinen Hafen vor Valletta nur zu \u00f6ffnen, sollten sich mehrere europ\u00e4ische L\u00e4nder auf eine Aufnahme der Geretteten einigen. Neben Malta haben auch Italien, Frankreich, Portugal und Irland angeboten, Menschen anzunehmen.<br \/>Dass sich der Fall der &#8222;Lifeline&#8220; wiederholt, ist wahrscheinlich. Vor einigen Tagen war bereits der &#8222;Aquarius&#8220; das Einlaufen in einen italienischen Hafen untersagt worden. &#8222;Wir laufen mit der &#8218;Sea-Watch&#8216; auch weiterhin aus, wissen aber nicht, wie es weitergeht&#8220;, so Pressesprecher Neugebauer. Nach Ansicht der Seenotrettungsorganisationen brauche es eine Koalition von Staaten, die dauerhaft eine &#8222;kleineurop\u00e4ische L\u00f6sung&#8220; f\u00fcr die Verteilung von auf See Geretteten findet.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 5.3<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/fluechtlinge\/Lifeline-Hilfe-aus-dem-Norden-nicht-notwendig,lifeline118.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/fluechtlinge\/Lifeline-Hilfe-aus-dem-Norden-nicht-notwendig,lifeline118.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Rettungsschiff &#8222;Lifeline&#8220; ist in einem Hafen von Malta eingelaufen. 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