<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1205340,"date":"2018-10-08T05:28:00","date_gmt":"2018-10-08T03:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1205340"},"modified":"2018-10-08T05:04:53","modified_gmt":"2018-10-08T03:04:53","slug":"sonderbericht-zum-klimawandel-klimarat-fordert-raschen-umbau-der-weltwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/10\/sonderbericht-zum-klimawandel-klimarat-fordert-raschen-umbau-der-weltwirtschaft\/","title":{"rendered":"Sonderbericht zum Klimawandel: Klimarat fordert raschen Umbau der Weltwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der IPCC-Bericht stellt klar: Die Erde erw\u00e4rmt sich schneller und mit ernsteren Folgen als angenommen. Die 1,5-Grad-Grenze einzuhalten, ist jedoch &#8222;technisch m\u00f6glich&#8220;.<\/b><br \/>\nEs muss schneller und weitreichender gehandelt werden, wenn die Erderw\u00e4rmung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau begrenzt werden soll. Dies ist eine der Kernaussagen eines Sonderberichts zur Erderw\u00e4rmung, den der Weltklimarat IPCC in der Nacht im s\u00fcdkoreanischen Incheon ver\u00f6ffentlicht hat.<br \/>91 Autoren aus 40 L\u00e4ndern schreiben ihrem 400-Seiten-Bericht f\u00fcr politische Entscheidungstr\u00e4ger, es seien &#8222;schnelle, weitreichende und beispiellose \u00c4nderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen&#8220; erforderlich. Dies betreffe den Energiesektor ebenso wie Landwirtschaft, Bau und Verkehr. Bereits die Erw\u00e4rmung um etwa ein Grad, die bereits eingetreten ist, sei verantwortlich f\u00fcr h\u00e4ufigere Extremwetter mit vielen Todesopfern, hei\u00dft es in dem Text, den 195 beteiligten Staaten gebilligten haben. Ohne eine drastische, dauerhafte Verringerung der Treibhausgasemissionen sei aber ein Temperaturanstieg um zwei bis drei Grad zu erwarten.<br \/>Um die 1,5-Grad-Grenze einzuhalten, die das Pariser Klimaschutzabkommen als Ziel vorgibt, sollte laut IPCC-Bericht der weltweite Kohlendioxidaussto\u00df 2020 seinen H\u00f6hepunkt erreichen und danach deutlich absinken. Auch m\u00fcsse bis 2050 Treibhausgasneutralit\u00e4t erreicht sein. Pr\u00e4zisiert wird das &#8222;CO2-Budget&#8220;, das der Menschheit f\u00fcr ein Einhalten der 1,5-Grad-Grenze noch zur Verf\u00fcgung steht: F\u00fcr eine Zwei-Drittel-Wahrscheinlichkeit, dieses Ziel zu erreichen, w\u00e4ren es 420 Milliarden Gigatonnen CO2, was ohne Umsteuern innerhalb der n\u00e4chsten zehn Jahre aufgebraucht sein d\u00fcrfte.<br \/>Der Anteil erneuerbarer Energietr\u00e4ger m\u00fcsste den Wissenschaftlern zufolge bis zur Mitte des Jahrhunderts von derzeit etwa 20 Prozent auf mindestens 70 Prozent ansteigen. Der Anteil der Kohle m\u00fcsste m\u00f6glichst auf Null, der von Gas selbst in Verbindung mit CO2-Abscheidung auf h\u00f6chstens acht Prozent sinken. Der Rest w\u00fcrde nach dieser Rechnung vorwiegend auf Atomkraft entfallen.<br \/>Die Kosten f\u00fcr diesen Umbau des Energiesektors d\u00fcrften laut IPCC bis 2035 etwa 2,1 Milliarden Euro betragen. \u00c4hnlich drastische Ma\u00dfnahmen w\u00e4ren bei Verkehr und Landwirtschaft notwendig. Bei Tatenlosigkeit w\u00e4ren demnach jedoch die Kosten zur Bew\u00e4ltigung der Klimafolgen noch erheblich h\u00f6her.<br \/>Bis vor einiger Zeit waren viele Experten noch davon ausgegangen, bei einer Erw\u00e4rmung um bis zu zwei Grad w\u00fcrden deren Folgen weitgehend kontrollierbar bleiben. In dem neuen Bericht gegen die Klimaforscher jedoch von einem exponentiellen Anstieg der Risiken zwischen den Zielmarken von 1,5 und 2,0 Grad aus. So d\u00fcrfte die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Extremwetter, wie es einst einmal alle hundert Jahre auftrat, bei einem halben Grad mehr Erw\u00e4rmung um etwa 50 Prozent zunehmen, der Fischfang d\u00fcrfte in vielen tropischen Gebieten zusammenbrechen. Ackerbauertr\u00e4ge d\u00fcrften um zehn bis 15 Prozent zur\u00fcckgehen und Korallenriffe weltweit verschwinden.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 1.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2018-10\/weltklimarat-ipcc-duerre-sonderbericht-erderwaermung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2018-10\/weltklimarat-ipcc-duerre-sonderbericht-erderwaermung<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der IPCC-Bericht stellt klar: Die Erde erw\u00e4rmt sich schneller und mit ernsteren Folgen als angenommen. 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