<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1222082,"date":"2018-10-19T18:33:00","date_gmt":"2018-10-19T16:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1222082"},"modified":"2018-10-19T17:27:09","modified_gmt":"2018-10-19T15:27:09","slug":"fc-bayern-arroganz-dunnhautigkeit-und-doppelmoral","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/10\/fc-bayern-arroganz-dunnhautigkeit-und-doppelmoral\/","title":{"rendered":"FC Bayern: Arroganz, D\u00fcnnh\u00e4utigkeit und Doppelmoral"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Bayern-Bosse haben in einer denkw\u00fcrdigen halben Stunde mit Journalisten abgerechnet &#8211; mit einer unheilvollen Melange aus Arroganz, D\u00fcnnh\u00e4utigkeit und Doppelmoral, meint Martin Roschitz in seinem Kommentar.<\/b><br \/>\nDie j\u00fcngste Berichterstattung \u00fcber den seit vier Spielen sieglosen FC Bayern hat den Bossen nicht gefallen. In einer legend\u00e4ren halben Stunde rechneten Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Pr\u00e4sident Uli Hoene\u00df mit Journalisten ab und k\u00fcndigten f\u00fcr die Zukunft vermehrt rechtliche Schritte an. Was ist davon zu halten?<br \/>Ein Kommentar von Martin Roschitz<br \/>Den ersten inoffiziellen Titel der Saison hat der FC Bayern schon einmal sicher: das Eigentor des Jahres. Das Aroma dieser denkw\u00fcrdigen Pressekonferenz an der S\u00e4bener Stra\u00dfe in M\u00fcnchen: eine unheilvolle Melange aus Arroganz, D\u00fcnnh\u00e4utigkeit und Doppelmoral. Die &#8222;Abteilung Attacke&#8220; holte zum gro\u00dfen Rundumschlag aus. Wirr und unkoordiniert. Wer Artikel 1 des Grundgesetzes bem\u00fcht, um damit mehr Respekt in der Berichterstattung \u00fcber Fu\u00dfball-Profis einzufordern, hat jegliches Ma\u00df verloren. Was Rummenigge und Hoene\u00df wirklich meinen: Die W\u00fcrde des FC Bayern ist unantastbar.<br \/>Ausgerechnet Rummenigge und Hoene\u00df fordern faire Berichterstattung ein, statt sich selbstkritisch damit auseinanderzusetzen, welche Fehler sie m\u00f6glicherweise bei der Besetzung des Trainerpostens und der Zusammenstellung des Kaders gemacht haben.<br \/>In ein und derselben Pressekonferenz beklagen sich die Bayern-Bosse \u00fcber h\u00e4mische und herabw\u00fcrdigende Berichterstattung und geben im Abstand von nur sieben Minuten zu Protokoll, Ex-Spieler Juan Bernat sei verkauft worden, weil der in der Champions League einen &#8222;Schei\u00dfdreck&#8220; gespielt habe. Vor ein paar Wochen hatte Uli Hoene\u00df die Spielweise von Mesut \u00d6zil als &#8222;einen Dreck&#8220; und ein Foulspiel von Karim Bellarabi als &#8222;geisteskrank&#8220; bezeichnet. Die, die hier mit einer geradezu dreisten Vehemenz eine faire Berichterstattung verlangen, stehen als verbale Brandstifter und Vorbestrafte prototypisch f\u00fcr asoziales und respektloses Verhalten.<br \/>Wenn es nach Hoene\u00df und Rummenigge ginge, w\u00fcrden sie die Pressefreiheit am liebsten einschr\u00e4nken. Tats\u00e4chlich k\u00f6nnen sie das sogar ein St\u00fcck weit. Es ist zu erwarten, dass die Bayern ab sofort nicht nur Verlage und Medienh\u00e4user mit Klagen \u00fcberziehen, sondern verst\u00e4rkt auch die eigenen Medienkan\u00e4le nutzen. Dort werden die Stars umschmeichelt, nicht kritisiert. Bei Bayern-TV gibt es Interviews, Reportagen und Homestories, die keinem wehtun. So wird der FC Bayern &#8211; wie andere Bundesligisten auch &#8211; immer mehr selbst zum Medium. So wird aber auch das Vertrauen in Journalismus untergraben. Die Bayern-Pressekonferenz ist Wasser auf die M\u00fchlen der L\u00fcgenpresse-Fraktion.<br \/>Der bizarre Auftritt der Bayern-Verantwortlichen vor dem Spiel in Wolfsburg ist ein Zeichen der augenblicklichen Schw\u00e4che. Nach vier Spielen ohne Sieg und dem Abrutschen auf den sechsten Tabellenplatz herrscht in M\u00fcnchen offensichtlich Panik. Hoene\u00df und Rummenigge versuchen, von den offenkundigen Problemen des Rekordmeisters abzulenken. Ihre aggressive Vorgehensweise zeigt nur eines: dass Borussia Dortmund in dieser Saison viel gr\u00f6\u00dfere Chancen auf den deutschen Meistertitel hat, als man bisher annehmen durfte.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 5.3<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/sport\/fussball\/FC-Bayern-Arroganz-Duennhaeutigkeit-und-Doppelmoral,bayern602.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.ndr.de\/sport\/fussball\/FC-Bayern-Arroganz-Duennhaeutigkeit-und-Doppelmoral,bayern602.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bayern-Bosse haben in einer denkw\u00fcrdigen halben Stunde mit Journalisten abgerechnet &#8211; mit einer unheilvollen Melange aus Arroganz, D\u00fcnnh\u00e4utigkeit und Doppelmoral, meint Martin Roschitz in seinem Kommentar. 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