<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1227842,"date":"2018-10-23T17:18:00","date_gmt":"2018-10-23T15:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1227842"},"modified":"2018-10-23T17:10:12","modified_gmt":"2018-10-23T15:10:12","slug":"khashoggi-mord-saudiarabien-will-die-wahrheit-aufdecken","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/10\/khashoggi-mord-saudiarabien-will-die-wahrheit-aufdecken\/","title":{"rendered":"Khashoggi-Mord: Saudiarabien will die &quot;Wahrheit aufdecken&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die T\u00f6tung des regimekritischen Journalisten war Tage im Voraus geplant, sagt der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident. Beweise blieb Erdogan schuldig. Die saudische F\u00fchrung gelobt, die T\u00e4ter zur Rechenschaft zu ziehen.<\/b><br \/>\nNichts Neues im Fall Khashoggi, k\u00f6nnte man sagen &#8211; zumindest auf der Beweisfront. Was Statements betrifft, gab es auch am Dienstag wieder einiges an Bekundungen und Vorw\u00fcrfen. Allen voran vom t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdogan. Seine Rede vor dem t\u00fcrkischen Parlament war mit Spannung erwartet worden. Wird er Beweise daf\u00fcr vorlegen, dass der saudische Regimekritiker Jamal Khashoggi Anfang Oktober im saudiarabischen Konsulat ermordet worden ist?<br \/>Doch Erdogan blieb erneut Beweise schuldig, sprach aber von einem &#8222;Mordkomplott&#8220;. Saudiarabien habe den Journalisten &#8222;grausam get\u00f6tet&#8220;. Es gebe starke Anzeichen daf\u00fcr, dass der Mord an Jamal Khashoggi Tage im Voraus geplant gewesen sei, sagte Erdogan am Dienstag im t\u00fcrkischen Parlament. Bahnbrechend neue Details gab Erdogan allerdings wider Erwarten nicht preis. Er hatte die Erkl\u00e4rung am Sonntag selbst angek\u00fcndigt und gesagt, er werde &#8222;ins Detail&#8220; gehen.<br \/>Der Pr\u00e4sident begr\u00fc\u00dfte zwar die von Saudiarabien vermeldeten 18 Festnahmen in dem Fall. Sie reichen ihm jedoch nicht aus. Erdogan sprach von einem &#8222;politischem Mord&#8220;. Mit der Festnahme von &#8222;ein paar Geheimdienstlern&#8220; lasse man sich deshalb nicht abspeisen. Er wolle Aufkl\u00e4rung dar\u00fcber, &#8222;von wem die Befehle&#8220; kamen. Ein Satz, der den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman unter Druck setzen wird. Zudem will die T\u00fcrkei wissen, wo Khashoggis Leiche sei.<br \/>Erdogan betonte, niemand d\u00fcrfe davon ausgehen, dass die Ermittlungen in dem Fall abgeschlossen werden k\u00f6nnten, ohne dass alle Fragen beantwortet worden seien. Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident will zudem die Auslieferung der saudischen Verd\u00e4chtigen erwirken. Ihnen soll in Istanbul der Prozess gemacht werden.<br \/>Erdogan zeichnete in seiner Rede auch den bisherigen Ermittlungsstand nach. Er lieferte eine minuti\u00f6se Darstellung der Tat aus t\u00fcrkischer Sicht. Demnach sollen bereits am Tag vor dem Verschwinden des Mannes mehrere M\u00e4nner aus Saudiarabien angereist sein. Erdogan sprach von &#8222;drei Teams&#8220;. Eines habe vor dem Mord im Belgrader Wald und im Bezirk Yalova au\u00dferhalb Istanbuls &#8222;Nachforschungen angestellt&#8220;. Am Tag des Mordes seien sie dann zwischen 9.50 Uhr und 11 Uhr Ortszeit unabh\u00e4ngig voneinander ins Konsulat gekommen, um sich dort zu treffen. Sp\u00e4ter tauchte einer der angereisten Saudis in der Kleidung Khashoggis und mit falschem Bart wieder auf und reiste nach Riad. Das Double sollte die Ermittler m\u00f6glicherweise auf eine falsche F\u00e4hrte bringen.<br \/>Bisher hatten die t\u00fcrkischen Beh\u00f6rden noch keine Stellungnahme zum offiziellen Stand der Ermittlungen abgegeben. Seit dem Verschwinden des Mannes hatten Regierungsmitglieder und Angeh\u00f6rige der Sicherheitskr\u00e4fte anonym Informationen an t\u00fcrkische und US-Medien weitergegeben, ohne jedoch Beweise vorzulegen. Auch woher die Informationen stammten, blieb unklar.<br \/>Die saudiarabische Regierung hat zugesichert, alle Verantwortlichen f\u00fcr die T\u00f6tung des Journalisten Jamal Khashoggi zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei sei es unerheblich, &#8222;wer auch immer sie sein m\u00f6gen&#8220;, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung des Kabinetts, die am Dienstag von der staatlichen Nachrichtenagentur SPA verbreitet wurde. Das K\u00f6nigreich habe Ma\u00dfnahmen ergriffen, um &#8222;die Wahrheit aufzudecken&#8220; und die Verantwortlichen zu bestrafen, hie\u00df es weiter.<br \/>Saudiarabien hatte am Samstag unter internationalem Druck zugegeben, dass der Regierungskritiker am 2. Oktober im saudiarabischen Konsulat in Istanbul bei einer &#8222;Schl\u00e4gerei&#8220; get\u00f6tet worden sei. Weltweit st\u00f6\u00dft diese Darstellung aber auf Skepsis, nachdem Riad wochenlang versichert hatte, dass Khashoggi das Konsulat lebend verlassen habe.<br \/>(APA\/red.)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 5.7<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/diepresse.com\/home\/ausland\/aussenpolitik\/5517972\/KhashoggiMord_Saudiarabien-will-die-Wahrheit-aufdecken?from=rss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/diepresse.com\/home\/ausland\/aussenpolitik\/5517972\/KhashoggiMord_Saudiarabien-will-die-Wahrheit-aufdecken?from=rss<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die T\u00f6tung des regimekritischen Journalisten war Tage im Voraus geplant, sagt der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident. 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