<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1242617,"date":"2018-11-03T00:00:00","date_gmt":"2018-11-02T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1242617"},"modified":"2018-11-03T00:16:01","modified_gmt":"2018-11-02T22:16:01","slug":"bayern-munchen-prufte-offenbar-bundesliga-ausstieg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/11\/bayern-munchen-prufte-offenbar-bundesliga-ausstieg\/","title":{"rendered":"Bayern M\u00fcnchen pr\u00fcfte offenbar Bundesliga-Ausstieg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Europas Topklubs k\u00f6nnten schon ab 2021 in einer eigenen Superliga spielen. Das geht aus Recherchen unter dem Namen &#8222;Football Leaks hervor.<\/b><br \/>\nDie Einf\u00fchrung einer Superliga als Konkurrenz zur Champions League im europ\u00e4ischen Vereinsfu\u00dfball wird laut einem Medienbericht wieder konkreter. Eine Beraterfirma soll Real Madrid im Oktober entsprechende Pl\u00e4ne vorgelegt haben, berichtete \u201eDer Spiegel\u201c am Freitag. Demnach sei vorgesehen, dass 16 Topklubs, darunter die Bundesligisten FC Bayern M\u00fcnchen und Borussia Dortmund, eine Absichtserkl\u00e4rung im Laufe dieses Monats unterzeichnen. Sollten die Pl\u00e4ne umgesetzt werden, w\u00e4re das 2021 das Aus f\u00fcr die von der Uefa getragene Champions League in ihrer jetzigen Form. Die Superliga w\u00fcrde nach diesen Vorstellungen privatwirtschaftlich und damit au\u00dferhalb der bestehenden Verb\u00e4nde organisiert werden.<br \/>Dortmunds Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hans-Joachim Watzke kommentierte die Pl\u00e4ne dem Magazin gegen\u00fcber nicht direkt. Dass es aber aktuelle Gespr\u00e4che \u00fcber die Superliga gebe, \u201edas ist klar, und ich glaube auch, dass ein paar der gro\u00dfen Clubs Europas da deutlich dran stricken\u201c. Allerdings seien diese Pl\u00e4ne wohl \u201enoch nicht sehr konkret\u201c.<br \/>Der FC Bayern teilte dem \u201eSpiegel\u201c mit, \u201eweder die Existenz noch der Inhalt\u201c des Entwurfes der Absichtserkl\u00e4rung seien dem Klub bekannt. Der M\u00fcnchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte zuletzt im Interview des Magazins \u201e11 Freunde\u201c (November-Ausgabe) gesagt, dass er in ferner Zukunft mit der Einf\u00fchrung einer europ\u00e4ischen Superliga rechne: \u201eIch vermute, dass diese Liga eines Tages kommen wird. Aber fragen Sie mich nicht, wann.\u201c<br \/>Vor knapp drei Jahren gab es dem \u201eSpiegel\u201c-Bericht zufolge noch weitergehende Pl\u00e4ne zur Herausl\u00f6sung der Topvereine aus den bestehenden Ligen-Strukturen. Auch damals standen Verhandlungen \u00fcber die Aussch\u00fcttungen der Champions League an. Der FC Bayern in Person seines Chefjustiziars Michael Gerlinger hatte demnach von einer Anwaltskanzlei pr\u00fcfen lassen, ob die M\u00fcnchner nicht nur aus den europ\u00e4ischen Wettbewerben, sondern auch aus der Bundesliga aussteigen k\u00f6nnten. Durch die folgende Reform der Champions League, die den vier st\u00e4rksten Ligen jeweils vier Startpl\u00e4tze f\u00fcr die Gruppenphase sichert, war eine Superliga zum damaligen Zeitpunkt kein Thema mehr.<br \/>Gerlinger sagte dem \u201eSpiegel\u201c, dass Gedankenspiele zum Ausstieg aus der Bundesliga schnell \u201ev\u00f6llig vom Tisch\u201c gewesen seien. BVB-Chef Watzke versprach: \u201eSo lange ich hier die Verantwortung trage, wird der BVB die Bundesliga nicht verlassen.\u201c 2016 war auch der FC Schalke 04 als m\u00f6glicher Teilnehmer an der Superliga genannt worden. Die damals diskutierte Liga sollte mit Spielen dienstags, mittwochs und samstags \u00fcber 34 Wochen laufen.<br \/>Am Freitagabend reagierte der FC Bayern M\u00fcnchen auch auf diesen Punkt der Berichterstattung \u2013 und legte ein Bekenntnis zur Bundesliga und zur Champions League ab. \u201eDer FC Bayern M\u00fcnchen steht zu seiner Mitgliedschaft in der Fu\u00dfball-Bundesliga, und solange ich Vorstandsvorsitzender des FC Bayern bin, auch zu den von UEFA und ECA gemeinsam organisierten Club-Wettbewerben\u201c, \u00e4u\u00dferte sich Rummenigge in einer Presseerkl\u00e4rung des Klubs. Die erw\u00e4hnten neuerlichen Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Superliga seien \u201edem FC Bayern weder bekannt, noch habe der FC Bayern an Verhandlungen hierzu teilgenommen\u201c, schrieb der Bundesligist. \u201eDem FC Bayern ist auch nicht bekannt, warum er hier in einem vom &#8222;Spiegel&#8220; zitierten Dokument aufgef\u00fchrt wird.\u201c<br \/>Zu den 16 Klubs, die laut \u201eSpiegel\u201c von 2021 an in einer Superliga spielen k\u00f6nnten, geh\u00f6ren neben dem FC Bayern auch Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester United, FC Chelsea, FC Arsenal, Manchester City, FC Liverpool, Paris Saint-Germain, Juventus Turin und AC Mailand als Gr\u00fcnder, die nicht absteigen k\u00f6nnen. Dazu k\u00e4men zun\u00e4chst Atl\u00e9tico Madrid, Borussia Dortmund, Olympique Marseille, Inter Mailand und AS Rom als \u201eanf\u00e4ngliche G\u00e4ste\u201c. Im Gespr\u00e4ch ist auch eine zweite Liga, in die nur diese G\u00e4ste absteigen k\u00f6nnten.<br \/>Hintergrund der Planspiele sind die im kommenden Jahr anstehenden Verhandlungen \u00fcber Verteilung der Gelder aus der Champions League von 2021 an. Derzeit sch\u00fcttet die Uefa j\u00e4hrlich Pr\u00e4mien von 2,04 Milliarden an die Klubs der Champions League aus, die erfolgreichsten Vereine bekommen bis zu 100 Millionen Euro. Die Idee, dass sich die Topklubs in einer eigenen Liga organisieren, um deutlich h\u00f6here Einnahmen zu erzielen, gibt es bereits seit einigen Jahrzehnten.<br \/>Rummenigge distanzierte sich auch von der Behauptung des \u201eSpiegel\u201c, wonach er als Chairman der Europ\u00e4ischen Cluborganisation ECA Verrat an den darin organisierten mittleren und kleineren Vereinen ge\u00fcbt habe. \u201eDas weise ich in aller Entschiedenheit und Klarheit zur\u00fcck\u201c, \u00e4u\u00dferte der fr\u00fchere ECA-Vorsitzende. Das Votum f\u00fcr die zwischen UEFA und ECA verabredete Reform sei \u201eeinstimmig\u201c ausgefallen.<br \/>Die Berichterstattung des \u201eSpiegel\u201c ist das Ergebnis von Recherchen der Enth\u00fcllungsplattform Football Leaks, die dem Magazin und seinen Partnern des Recherchenetzwerks European Investigative Collaborations (EIC) vorliegen. (dpa)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 4.2<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/football-leaks-zu-europaeischer-superliga-bayern-muenchen-pruefte-offenbar-bundesliga-ausstieg\/23352676.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/football-leaks-zu-europaeischer-superliga-bayern-muenchen-pruefte-offenbar-bundesliga-ausstieg\/23352676.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Europas Topklubs k\u00f6nnten schon ab 2021 in einer eigenen Superliga spielen. 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