<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1258282,"date":"2018-11-13T17:20:00","date_gmt":"2018-11-13T15:20:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1258282"},"modified":"2018-11-13T18:04:17","modified_gmt":"2018-11-13T16:04:17","slug":"munchner-hilfspfleger-unter-sechsfachem-mordverdacht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/11\/munchner-hilfspfleger-unter-sechsfachem-mordverdacht\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchner Hilfspfleger unter sechsfachem Mordverdacht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der aus Polen stammende Mann hat an 68 Orten gearbeitet. Die Verabreichung von Insulin hat er zugegeben, eine Absicht zu T\u00f6ten bestreitet er aber.<\/b><br \/>\nEin zu Jahresbeginn in M\u00fcnchen festgenommener Hilfspfleger steht inzwischen unter sechsfachem Mordverdacht. Der Haftbefehl gegen den Mann sei au\u00dferdem um die Vorw\u00fcrfe des dreifachen versuchten Mordes und der dreifachen gef\u00e4hrlichen K\u00f6rperverletzung erweitert worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in der bayerischen Landeshauptstadt mit. Der Beschuldigte habe die Verabreichung von Insulin an diese zw\u00f6lf Patienten gestanden, eine T\u00f6tungsabsicht bestreite er aber.<br \/>Den Ermittlern zufolge konnten inzwischen 68 \u00d6rtlichkeiten ermittelt werden, an denen der aus Polen stammende Mann zum Einsatz kam. \u00dcberall sei er nur sehr kurz im Einsatz gewesen. Ab April 2017 soll die Tatserie begonnen haben. Der Diabetiker soll seinen zu pflegenden Patienten Insulin verabreicht haben, obwohl dies medizinisch nicht notwendig war. Er soll nur Wochen vorher wegen seiner eigenen Erkrankung \u00fcber die Risiken und m\u00f6glichen Folgen einer Unter- oder \u00dcberdosierung von Insulin aufgekl\u00e4rt worden sein.<br \/>Der Pfleger habe in seiner Vernehmung angegeben, durch seine Arbeit sehr belastet gewesen zu sein. Deshalb habe er sie auch nie l\u00e4nger ausgef\u00fchrt und unter einem Vorwand gek\u00fcndigt.<br \/>Die Morde ereigneten sich in Bayern, aber auch in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Den ersten Mord soll der Hilfspfleger am 12. April im Landkreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein an einem 77-J\u00e4hrigen begangen haben. Weitere Morde soll er in den Landkreisen Erlangen-H\u00f6chstadt, Tuttlingen, in Hannover, im Landkreis Kitzingen und im oberbayerischen Ottobrunn begangen haben. Die Opfer waren zwischen 66 und 88 Jahre alt.<br \/>Als Mordmerkmal gehen die Ermittler von Habgier aus. Der Mann habe gestanden, die H\u00e4user und Wohnungen seiner Patienten immer wieder auf lohnendes Diebesgut abgesucht zu haben. So soll er bei allen seinen Mordopfern auch gestohlen haben. Auch bei 17 anderen Patienten konnte die Polizei im Nachhinein Diebstahl durch den Pfleger feststellen &#8211; darunter \u00fcberwiegend Bargeld und Schmuck, aber auch verschiedenste Haushaltswaren und Lebensmittel.<br \/>Die Polizei geht davon aus, dass ohne die Festnahme im Februar &#8222;weitere gravierende Straftaten&#8220; durch den Mann m\u00f6glich gewesen w\u00e4ren. Er habe zum Zeitpunkt seiner Festnahme bereits eine neue Stelle in Aussicht gehabt.<br \/>Im Unterschied zu anderen bekannten F\u00e4llen von Pflegepersonal, das Patienten t\u00f6tete, war der Beschuldigte in diesem Fall nicht in Krankenh\u00e4usern im Einsatz. Er arbeitete ausschlie\u00dflich in Privathaushalten. Da der von Agenturen vermittelte Mann in ganz Deutschland im Einsatz war, mussten die M\u00fcnchner Ermittler \u00fcber Monate umfassende Fahndungsma\u00dfnahmen organisieren.<br \/>Vor dem Landgericht Oldenburg wird seit Ende Oktober gegen den ehemaligen Pfleger Niels H. verhandelt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Missbrauch an Patienten bis zur Todesfolge in 100 F\u00e4llen vor. Der bereits wegen anderer F\u00e4lle im Jahr 2015 zu lebenslanger Haft verurteilte 41-J\u00e4hrige soll von 2000 bis 2005 an zwei Kliniken in Delmenhorst und Oldenburg in Niedersachsen Patienten im Alter von 34 bis 96 Jahren mit Medikamenten zu Tode gespritzt haben. (AFP)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/haftbefehl-erweitert-muenchner-hilfspfleger-unter-sechsfachem-mordverdacht\/23627508.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/haftbefehl-erweitert-muenchner-hilfspfleger-unter-sechsfachem-mordverdacht\/23627508.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der aus Polen stammende Mann hat an 68 Orten gearbeitet. 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