<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1289593,"date":"2018-12-06T10:55:00","date_gmt":"2018-12-06T08:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1289593"},"modified":"2018-12-06T12:07:41","modified_gmt":"2018-12-06T10:07:41","slug":"auslieferung-in-die-usa-droht-huawei-finanzchefin-in-kanada-verhaftet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/12\/auslieferung-in-die-usa-droht-huawei-finanzchefin-in-kanada-verhaftet\/","title":{"rendered":"Auslieferung in die USA droht: Huawei-Finanzchefin in Kanada verhaftet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Fall k\u00f6nnte eine neue Runde im Streit zwischen Washington und Peking einl\u00e4uten: Die Finanzchefin von Huawei sitzt auf Ersuchen der USA in Kanada in Haft, ihr droht die Auslieferung. China protestiert scharf \u2013 und k\u00f6nnte bald zur\u00fcckschlagen.<\/b><br \/>\nToronto Der Fall k\u00f6nnte eine neue Runde im Streit zwischen Washington und Peking einl\u00e4uten: Die Finanzchefin von Huawei sitzt auf Ersuchen der USA in Kanada in Haft, ihr droht die Auslieferung. China protestiert scharf \u2013 und k\u00f6nnte bald zur\u00fcckschlagen.<br \/>Die Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Telekommunikationskonzerns Huawei in Kanada droht das gespannte Verh\u00e4ltnis zwischen Peking und Washington weiter zu belasten. Meng Wanzhou sei auf Wunsch der USA bereits am vergangenen Samstag in Vancouver festgesetzt worden, teilte ein Sprecher des kanadischen Justizministeriums mit. Nun k\u00f6nnte es zu deren Auslieferung an die USA kommen. Die chinesische Botschaft in Ottawa forderte indes Mengs sofortige Freilassung. Ein kanadischer Diplomat warnte vor m\u00f6glichen Vergeltungsma\u00dfnahmen gegen amerikanische und kanadische Manager in der Volksrepublik.<br \/>Was genau Meng vorgeworfen wird, wollte Ministeriumssprecher Ian McLeod mit Verweis auf eine Mediensperre nicht sagen. Um die Ma\u00dfnahme habe die Huawei-Finanzchefin selbst gebeten. Zun\u00e4chst sei f\u00fcr Freitag eine Kautionsanh\u00f6rung anberaumt.<br \/>Das \u201eWall Street Journal\u201c hatte zu Jahresbeginn berichtet, dass amerikanische Beh\u00f6rden pr\u00fcften, ob der Tech-Gigant Huawei durch mutma\u00dfliche Gesch\u00e4fte mit dem Iran gegen US-Sanktionen gegen Teheran versto\u00dfen haben k\u00f6nnte. Unter dem Eindruck des Artikels appellierte China im April an die USA, einen Vertrauensverlust von Unternehmern und Investoren zu vermeiden.<br \/>In einer Reaktion auf die Verhaftung Mengs gab das Unternehmen indes an, bisher kaum Informationen zu den Vorw\u00fcrfen gegen die Finanzchefin erhalten zu haben. Bekannt sei nur, dass sie in Kanada auf einen anderen Flug habe umsteigen wollen, als sie \u201eim Namen der Vereinigten Staaten von Amerika\u201c verhaftet worden sei. Sie m\u00fcsse sich wegen \u201enicht n\u00e4her genannter Anschuldigungen\u201c in New York verantworten, teilte Huawei weiter mit. Der Konzern habe aber keine Kenntnis \u00fcber ein Fehlverhalten von Meng. Huawei halte sich zudem an alle Gesetze &#8211; auch jene, die Exportkontrollen und Sanktionen von UN, USA und EU betr\u00e4fen.<br \/>Die chinesische Botschaft in Ottawa legte scharfen Protest gegen die Verhaftung Mengs ein. Ihre Menschenrechte seien dadurch massiv verletzt worden, teilte die Vertretung mit. Meng m\u00fcsse unverz\u00fcglich auf freien Fu\u00df gesetzt werden.<br \/>Die Top-Managerin gilt als Mitglied der chinesischen Hoch-Prominenz. Bei Huawei fungiert sie auch als Vize-Aufsichtsratsvorsitzende und ist \u00fcberdies die Tochter von Konzerngr\u00fcnder Ren Zhengfei.<br \/>David Mulroney, ein fr\u00fcherer kanadischer Botschafter in China, h\u00e4lt als Konsequenz aus dem Fall Meng m\u00f6gliche Repressalien gegen Manager aus den USA und Kanada in China f\u00fcr m\u00f6glich. \u201eAuf so etwas sollten wir gefasst sein. China spielt hart\u201c, sagte er. Schlie\u00dflich gehe es um ein prominentes Mitglied der chinesischen Gesellschaft und ein Unternehmen, das \u201ewahrhaft Chinas Streben nach globaler Anerkennung als technologische Macht verk\u00f6rpert\u201c. Kanada m\u00fcsse sich daher f\u00fcr \u201eanhaltenden Zorn\u201c Chinas r\u00fcsten. Die Verhaftung Mengs werde in der Volksrepublik so ausgelegt, dass Kanada den Kotau vor den USA mache. Die Vorw\u00fcrfe rund um den Iran schadeten Huawei zudem massiv, sagte Mulroney weiter. China werde sich daher entschieden wehren.<br \/>US-Senator Ben Sasse, Mitglied der Senatsaussch\u00fcsse f\u00fcr Milit\u00e4r und Bankenwesen, begr\u00fc\u00dfte die Verhaftung Wengs durch Kanada. Huawei sei ein Agent der kommunistischen Partei Chinas, sagte der Republikaner.<br \/>Mit China liefert sich die US-Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump bereits einen durch dessen Zollerh\u00f6hungen ausgel\u00f6sten Handelsstreit. Im Zentrum des Disputs steht der Vorwurf Washingtons, dass Peking ausl\u00e4ndische Konzerne zu Unrecht im Gegenzug f\u00fcr Marktzugang zur Herausgabe von Technologie dr\u00e4nge.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fall k\u00f6nnte eine neue Runde im Streit zwischen Washington und Peking einl\u00e4uten: Die Finanzchefin von Huawei sitzt auf Ersuchen der USA in Kanada in Haft, ihr droht die Auslieferung. China protestiert scharf \u2013 und k\u00f6nnte bald zur\u00fcckschlagen. 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