<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1290273,"date":"2018-12-06T23:50:00","date_gmt":"2018-12-06T21:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1290273"},"modified":"2018-12-07T00:13:33","modified_gmt":"2018-12-06T22:13:33","slug":"proteste-in-frankreich-mehr-als-700-schuler-bei-krawallen-festgenommen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/12\/proteste-in-frankreich-mehr-als-700-schuler-bei-krawallen-festgenommen\/","title":{"rendered":"Proteste in Frankreich: Mehr als 700 Sch\u00fcler bei Krawallen festgenommen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In einer franz\u00f6sischen Kleinstadt haben Sch\u00fcler randaliert, in Paris wollten Studenten eine Universit\u00e4t besetzen. F\u00fcr das Wochenende wurden 89.000 Beamte mobilisiert.<\/b><br \/>\nBei den landesweiten Protesten in Frankreich sind mehr als 700 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler vor\u00fcbergehend festgenommen worden. Durch die Demonstrationen sei in fast 280 Schulen der Betrieb gest\u00f6rt worden, 45 davon seien blockiert worden, verlautete aus dem Innenministerium in Paris.<br \/>Allein im nordfranz\u00f6sischen Mantes-la-Jolie nahm die Polizei 146 Menschen fest \u2013 gr\u00f6\u00dftenteils Sch\u00fclerinnen<br \/>und Sch\u00fcler, die in der N\u00e4he einer Schule in protestiert<br \/>hatten, wie die Polizei mitteilte. Die Sch\u00fcler h\u00e4tten randaliert, hie\u00df es weiter.<br \/>An den Sch\u00fclerprotesten gegen h\u00e4rtere Auswahlkriterien beim Hochschulzugang und bef\u00fcrchtete K\u00fcrzungen beim Lehrpersonal beteiligten sich tausende Gymnasiasten und Mittelsch\u00fcler, vielerorts kam es zu Gewalt.<br \/>Auch an Hochschulen gab es Proteste. Teile der Pariser Universit\u00e4t Sorbonne blieben am Donnerstag<br \/>geschlossen, wie die Hochschule mitteilte. Medienberichten zufolge <br \/>hatten zuvor mehrere Menschen versucht, sie zu <br \/>besetzen.<br \/>Der Pr\u00e4sident der Nationalen Sch\u00fclerunion, Louis<br \/>Boyard, sagte dem Sender BFMTV, wenn der Bildungsminister nicht bald &#8222;eine starke Antwort&#8220; gebe, werde es<br \/>Todesf\u00e4lle geben. Er f\u00fcrchte bei den Protesten Gewalt \u2013 und<br \/>rief zugleich zur Ruhe auf. Nach Angaben des Senders waren im<br \/>Gro\u00dfraum Paris rund hundert Bildungseinrichtungen von den Aktionen<br \/>betroffen.<br \/>Sch\u00fcler und Studenten in Frankreich blockieren seit Montag Bildungseinrichtungen. In der kommenden Woche wollen auch die Landwirte demonstrieren. Ausgangspunkt f\u00fcr die Demonstrationen im ganzen Land sind die Proteste der sogenannten Gelbwesten, die schon seit Mitte November unter anderem gegen die Steuererh\u00f6hungspl\u00e4ne und weitere Belastungen durch die Regierung demonstrieren. Zuletzt endeten diese Proteste auch in Gewalt.<br \/>Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hatte am Mittwochabend angek\u00fcndigt, die Steuererh\u00f6hungen f\u00fcr Benzin und Diesel f\u00fcr 2019 auszusetzen. Am Donnerstagnachmittag gab Premier \u00c9douard Philippe eine Regierungserkl\u00e4rung zu den geplanten Steuern im franz\u00f6sischen Senat. Er hatte zuvor versucht, sich mit Vertretern des Protestes zu treffen, was aber nicht gelang. Bereits am Mittwoch hatte er sich vor der Nationalversammlung erkl\u00e4rt. Macron selbst hielt sich nach seiner R\u00fcckkehr vom G20-Gipfel in Argentinien mit \u00f6ffentlichen Auftritten zur\u00fcck.<br \/>Am Wochenende k\u00f6nnte die Gewalt weiter eskalieren: Rund um den Pariser Triumphbogen, wo es am vergangenen Wochenende Ausschreitungen gegeben hatte, ist bereits Polizei im Einsatz. Die Beamten sperrte Zug\u00e4nge zu dem Wahrzeichen. Einzelne L\u00e4den auf der Prachtstra\u00dfe Champs-\u00c9lys\u00e9es wurden gesichert.<br \/>Wegen weiterer m\u00f6glicher Ausschreitungen wurden auch mehrere Fu\u00dfballspiele abgesagt, darunter die f\u00fcr Freitag geplante Partie zwischen AS Monaco und OGC Nizza. Auch ein urspr\u00fcnglich f\u00fcr Sonntag angesetztes Spiel zwischen AS Saint-Etienne und Olympique Marseille wurde verschoben.<br \/>Nach Informationen der franz\u00f6sischen Nachrichtenagentur AFP sollen die f\u00fcr die Spiele vorgesehenen Polizisten statt bei den Spielen bei den Demonstrationen der Gelbwesten eingesetzt werden. Wegen der Proteste waren auch das f\u00fcr Samstag geplante Topspiel zwischen Paris Saint-Germain (PSG) und dem HSC Montpellier sowie die Partie zwischen Toulouse und Lyon verschoben worden.<br \/>Angesicht neuer Proteste wird die Regierung am<br \/>Samstag im ganzen Land 89.000 Sicherheitskr\u00e4fte einsetzen. Davon<br \/>entfielen 8.000 auf die Hauptstadt Paris, sagte Premier<br \/>Philippe dem TV-Sender TF1. Die Zahl ist deutlich<br \/>h\u00f6her als die 65.000, von denen zun\u00e4chst die Rede gewesen war.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer franz\u00f6sischen Kleinstadt haben Sch\u00fcler randaliert, in Paris wollten Studenten eine Universit\u00e4t besetzen. 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