<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1295290,"date":"2018-12-10T12:24:00","date_gmt":"2018-12-10T10:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1295290"},"modified":"2018-12-10T12:08:09","modified_gmt":"2018-12-10T10:08:09","slug":"bahn-warnstreik-trifft-reisende-im-norden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/12\/bahn-warnstreik-trifft-reisende-im-norden\/","title":{"rendered":"Bahn-Warnstreik trifft Reisende im Norden"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Bei der Deutschen Bahn hat ein mehrst\u00fcndiger Warnstreik zu gro\u00dfen Problemen gef\u00fchrt. Der zeitweise eingestellte Fernverkehr rollt langsam wieder an. Auch der Regionalverkehr und S-Bahnen sind betroffen.<\/b><br \/>\nBei der Deutschen Bahn hat am Montagmorgen der angek\u00fcndigte mehrst\u00fcndige Warnstreik der Eisenbahngewerkschaft EVG zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr gef\u00fchrt. Die Bahn stellte den Fernverkehr von etwa 6.15 Uhr bis zum angek\u00fcndigten Ende des Warnstreiks um 9 Uhr bundesweit ein. Nun soll der Betrieb langsam wieder anlaufen. Allerdings m\u00fcsse noch w\u00e4hrend des gesamten Tages &#8222;mit massiven Einschr\u00e4nkungen&#8220; gerechnet werden, teilte die Bahn mit. Auch der Regionalverkehr und viele S-Bahnen-Lininen im Norden sind betroffen.<br \/>Die Zugbindung bei Fahrkarten ist aufgehoben. Fernverkehr-Tickets, die heute g\u00fcltig sind, k\u00f6nnen nach Angaben der Bahn bis einschlie\u00dflich Sonntag (16.12.) genutzt werden. Die Bahn hat eine kostenlose Sonderhotline f\u00fcr Kunden eingerichtet: 08000 996633. Aktuelle Informationen finden Sie auch auf den Internetseiten-Seiten der Deutschen Bahn.<br \/>Auch in Niedersachsen macht sich der Warnstreik bemerkbar. Der Hauptbahnhof Hannover war vor\u00fcbergehend komplett lahmgelegt. Es fuhren weder Fernverkehrs-, noch Regional-, noch S-Bahnz\u00fcge. In ganz Niedersachsen gab es Zugausf\u00e4lle und massive Behinderungen. Weil Bahn-Mitarbeiter die Stellwerke in Osnabr\u00fcck, Misburg, Elze und Sagehorn bei Bremen bestreikten, konnten auch die Privatbahnen wie der Metronom oder die Nordwestbahn nur eingeschr\u00e4nkt fahren. Der Bahnhof in Osnabr\u00fcck konnte gar nicht mehr angefahren werden.<br \/>In Hamburg waren neben dem gesamten Fernverkehr auch Teile des Regional- und S-Bahnverkehrs betroffen. Die S-Bahn-Linie 3 fiel bis 9 Uhr zwischen Neugraben und Stade aus, wie ein Bahnsprecher mitteilte. Hier wurden Ersatzbusse eingerichtet. Im Regionalverkehr war den Angaben zufolge zudem der RE5 zwischen Hamburg und Cuxhaven betroffen, so dass Reisende auch hier mit Ausf\u00e4llen rechnen mussten.<br \/>Massive Einschr\u00e4nkungen gab es auch in Mecklenburg-Vorpommern. Fl\u00e4chendeckend fielen hier Z\u00fcge aus. Besonders betroffen war zun\u00e4chst die Strecke zwischen Rostock und Schwerin. In Schleswig-Holstein hatte der Streik zu Beginn nur Auswirkungen auf den Fernverkehr. Dann wurde jedoch der komplette Hauptbahnhof in Kiel lahmgelegt. Die Bahnh\u00f6fe in L\u00fcbeck und Flensburg waren nicht betroffen.<br \/>Grund f\u00fcr den Warnstreik ist der Abbruch der Tarifgespr\u00e4che mit dem Bahn-Management. Am Sonnabend waren die Parteien in Hannover ohne Ergebnis auseinandergegangen. Zum Tarifangebot geh\u00f6rten nach Bahn-Angaben eine Entgelt-Erh\u00f6hung von insgesamt 5,1 Prozent in zwei Stufen und eine Einmalzahlung von 500 Euro. Anstelle der zweiten Stufe sollte den Mitarbeitern erneut die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet werden, mehr Freizeit zu w\u00e4hlen. Dies sollte nach Darstellung der EVG aber erst ab Anfang 2021 m\u00f6glich sein. Die Gewerkschaft hatte urspr\u00fcnglich 7,5 Prozent mehr Lohn gefordert.<br \/>Die Bahn sprach von einer &#8222;v\u00f6llig \u00fcberfl\u00fcssigen Eskalation&#8220;. &#8222;Bei diesem Angebot den Verhandlungstisch zu verlassen, ist nicht nachvollziehbar und verunsichert v\u00f6llig unn\u00f6tig unsere Kunden mitten in der Weihnachtszeit&#8220;, sagte Personalvorstand Martin Seiler. Am Montagt teilte die Bahn mit, sie sei jederzeit bereit, die Tarif-Verhandlungen fortzusetzen.<br \/>Die Gewerkschaft EVG drohte im ARD-&#8222;Morgenmagazin&#8220; mit weiteren Warnstreiks &#8222;in den kommenden Tagen&#8220;, falls der Bahn-Vorstand kein neues Angebot im Tarifstreit vorlege.<br \/>Die EVG vertritt etwa 160.000 Besch\u00e4ftigte der Deutschen Bahn im Inland. Die kleinere GDL verhandelt derzeit parallel f\u00fcr einen Teil davon &#8211; rund 36.000 Besch\u00e4ftigte des Zugpersonals, darunter vor allem Lokf\u00fchrer, Zugbegleiter und Bordgastronomen. Anders als die EVG kann die GDL derzeit nicht zu Streiks aufrufen, sie hat mit der Bahn eine Schlichtungsvereinbarung geschlossen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Deutschen Bahn hat ein mehrst\u00fcndiger Warnstreik zu gro\u00dfen Problemen gef\u00fchrt. Der zeitweise eingestellte Fernverkehr rollt langsam wieder an. Auch der Regionalverkehr und S-Bahnen sind betroffen. 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