<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1302378,"date":"2018-12-15T12:36:00","date_gmt":"2018-12-15T10:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1302378"},"modified":"2018-12-15T12:08:52","modified_gmt":"2018-12-15T10:08:52","slug":"dieses-jahr-kommt-es-nicht-mehr-zu-bahnstreiks","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/12\/dieses-jahr-kommt-es-nicht-mehr-zu-bahnstreiks\/","title":{"rendered":"Dieses Jahr kommt es nicht mehr zu Bahnstreiks"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Gute Nachrichten f\u00fcr Bahnfahrer: Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben ihren Tarifstreit beigelegt. Aber was macht die zweite Gewerkschaft GDL?<\/b><br \/>\nDieses Jahr kommt es nicht mehr zu Bahnstreiks<br \/>Gute Nachrichten f\u00fcr Bahnfahrer: Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben ihren Tarifstreit beigelegt. Aber was macht die zweite Gewerkschaft GDL?<br \/>Die Deutsche Bahn AG und die Gewerkschaft EVG haben ihren Tarifkonflikt beigelegt und sich auf eine Lohnerh\u00f6hung von insgesamt 6,1 Prozent in zwei Stufen geeinigt. Zum 1. Juli 2019 sollen die L\u00f6hne um 3,5 Prozent steigen, ein Jahr sp\u00e4ter noch einmal um 2,6 Prozent, wie die EVG und die Bahn AG am Samstag in Berlin mitteilten. Zudem erhalten die Besch\u00e4ftigten eine Einmalzahlung von 1000 Euro. Die neuen Tarifvertr\u00e4ge gelten r\u00fcckwirkend vom 1. Oktober 2018 bis zum 28. Februar 2021 und haben damit eine Laufzeit von 29 Monaten.<br \/>Weiter ungel\u00f6st ist der Tarifstreit mit der Gewerkschaft Deutscher Lokf\u00fchrer (GDL), die Verhandlungen f\u00fcr gescheitert erkl\u00e4rt hat und zun\u00e4chst in die Schlichtung m\u00fcsste. Dennoch sind Streiks bei der Bahn AG in diesem Jahr abgewendet. Die GDL darf zu einem Streik nach geltender Vereinbarung erst nach dem Ende einer Schlichtung aufrufen &#8211; ihr Chef Weselsky schloss am Freitag eine Schlichtung nicht mehr aus. Die EVG, die einen Gro\u00dfteil der Mitarbeiter vertritt, hatte am Montag ihre Forderungen mit einem mehrst\u00fcndigen Warnstreik unterstrichen und damit bundesweit erhebliche St\u00f6rungen im Zugverkehr verursacht. In dem Tarifkonflikt geht es um insgesamt rund 160.000 Besch\u00e4ftigte, von denen die EVG die meisten vertritt.<br \/>EVG-Verhandlungsf\u00fchrerin Regina Rusch-Ziemba sprach nach viert\u00e4gigen Verhandlungen in Berlin von einem &#8222;Erfolg auf ganzer Linie&#8220;. Die EVG habe in sehr schwierigen Verhandlungen mit der Deutschen Bahn alle ihre 37 Forderungen durchgesetzt. DB-Personalvorstand Martin Seiler sagte: &#8222;Der Abschluss ist ein wichtiges Zeichen der Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr unsere Belegschaft und ein gro\u00dfer Schritt in eine noch modernere Tarif- und Arbeitswelt.&#8220; Nun k\u00f6nne sich das Unternehmen mit ganzer Kraft darauf konzentrieren, die Agenda f\u00fcr eine bessere Bahn umzusetzen und bei Qualit\u00e4t und P\u00fcnktlichkeit besser zu werden.<br \/>F\u00fcr die neun Monate vom Auslaufen des Tarifvertrages bis zur ersten prozentualen Lohnerh\u00f6hung wurde die Einmalzahlung vereinbart, die laut EVG im kommenden Februar ausgezahlt wird. &#8222;Dieser hohe Betrag stellt f\u00fcr uns eine wichtige soziale Komponente f\u00fcr die unteren Lohngruppen dar&#8220;, sagte Rusch-Ziemba. Die Lohnerh\u00f6hung sei einschlie\u00dflich des sogenannten EVG-Wahlmodells erreicht worden, hie\u00df es weiter. Demnach k\u00f6nnten die Besch\u00e4ftigten erneut zwischen 2,6 Prozent mehr Geld, sechs Tagen mehr Urlaub oder einer Arbeitszeitverk\u00fcrzung w\u00e4hlen. Umgesetzt werde die Wahlm\u00f6glichkeit &#8222;mehr Urlaub&#8220; zum 1. Januar 2021. Alle, die sich f\u00fcr mehr Urlaub entscheiden, erhalten laut EVG im August 2020 &#8211; f\u00fcr die Zeit vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 &#8211; eine Einmalzahlung in H\u00f6he von 700 Euro.<br \/>Die Ausbildungs- und Studienverg\u00fctung wird ebenfalls in zwei Stufen um insgesamt 100 Euro angehoben: Zum 1. Juli 2019 steigt sie um 60 Euro und ein Jahr sp\u00e4ter um weitere 40 Euro. Hinzu komme eine Einmalzahlung von 460 Euro f\u00fcr die Nachwuchskr\u00e4fte. Zudem sei die Deutsche Bahn AG verpflichtet worden, Geld zur Gestaltung eines zukunftsf\u00e4higen Zulagensystem bereit zu stellen. Schlie\u00dflich werde die arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge erh\u00f6ht.<br \/>Zum Auftakt vor zwei Monaten hatten die beiden Gewerkschaften 7,5 Prozent mehr Geld gefordert, die GDL f\u00fcr 24 Monate, die EVG nannte damals keine Wunschlaufzeit. (dpa\/AZ)<br \/>Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repr\u00e4sentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gute Nachrichten f\u00fcr Bahnfahrer: Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben ihren Tarifstreit beigelegt. 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