<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1302913,"date":"2018-12-15T21:01:00","date_gmt":"2018-12-15T19:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1302913"},"modified":"2018-12-16T00:08:24","modified_gmt":"2018-12-15T22:08:24","slug":"es-brodelte-zwischen-hertha-und-stuttgart","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/12\/es-brodelte-zwischen-hertha-und-stuttgart\/","title":{"rendered":"Es brodelte zwischen Hertha und Stuttgart"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das Spiel zwischen Hertha BSC und dem VfB Stuttgart gibt R\u00e4tsel auf. Nach einer starken ersten H\u00e4lfte brach die Mannschaft in der zweiten Halbzeit komplett ein.<\/b><br \/>\nRainer Widmayer hatte im wahrsten Sinne des Wortes alle H\u00e4nde voll zu tun. Dem Co-Trainer von Hertha BSC wird ein ganz besonderer Draht zu einem der j\u00fcngsten und talentiertesten im Berliner Kader nachgesagt, zu Jordan Torunarigha. Deshalb sah es Widmayer am sp\u00e4ten Samstagnachmittag, nach dem Abpfiff des Bundesliga-Spiels beim VfB Stuttgart, auch als oberste B\u00fcrgerpflicht an, den Innenverteidiger einzufangen; er musste daf\u00fcr sein ganzes K\u00f6rpergewicht aufbringen und einen formvollendeten Wrestling-Griff anwenden. Torunarigha wollte und wollte sich trotz aller Bem\u00fchungen nicht beruhigen.<br \/>Offenbar war er von einem Gegenspieler \u201e\u00fcbel beleidigt\u201c worden, wie Widmayer sp\u00e4ter berichtete. Torunarigha selbst konnte in der Causa nichts Erhellendes beitragen; wie viele andere Kollegen verlie\u00df er wortlos und m\u00e4chtig angefressen das Stuttgarter Stadion. Torh\u00fcter Rune Jarstein etwa sa\u00df bereits wenige Minuten nach Abpfiff im Mannschaftsbus.<br \/>Angesichts des Spielverlaufs war der \u00c4rger im Berliner Lager absolut verst\u00e4ndlich: Nach einer ersten Halbzeit, in der Hertha keinen einzigen Torschuss zulie\u00df, 70 Prozent Ballbesitz erzielte und folgerichtig mit 1:0 in die Pause ging, verspielten die Berliner im zweiten Durchgang alles: Zwei Treffer von Mario Gomez stellten ein Spiel auf den Kopf, in dem sich die G\u00e4ste im Grunde nur selbst schlagen konnten. \u201eEs gab in meiner Hertha-Zeit sicherlich einige unn\u00f6tige Niederlagen\u201c, sagte Fabian Lustenberger, \u201eaber diese z\u00e4hlt sicher zu den unn\u00f6tigsten.\u201c<br \/>Trainer Pal Dardai, der die Schlussphase an der Seitenlinie mit dem Bewegungsradius eines Steins verfolgte, analysierte: \u201eVielleicht waren die letzten Siege ein bisschen zu viel f\u00fcr uns, vielleicht waren wir einen Tick zu zufrieden.\u201c Durch die Niederlage verpasste sein Team obendrein die Chance, zumindest zeitweilig an der Europapokal-Konkurrenz aus Frankfurt und Leipzig vorbeizuziehen.<br \/>Im Vergleich zum Heimsieg gegen Frankfurt begannen die Berliner mit einer auf drei Positionen ver\u00e4nderten Formation: Arne Maier (krank), Marko Grujic (B\u00e4nderriss) und Salomon Kalou rotierten f\u00fcr Vladimir Darida, Per Skjelbred und Maximilian Mittelst\u00e4dt aus der Startelf. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sahen 47860 Zuschauer eine weitestgehend ereignisarme Begegnung. Chancen waren zun\u00e4chst akute Mangelware, das Niveau erinnerte zu Beginn stark an Herthas j\u00fcngste Dienstreise nach Hannover.<br \/>Erst nach einer halben Stunde wurden die G\u00e4ste mutiger und \u00fcbernahmen die Kontrolle; der VfB schaffte es in der Folge kaum \u00fcber die Mittellinie. Das Berliner Spiel wirkte im Vergleich zum Abstiegskandidaten aus dem Schwabenland deutlich strukturierter und zielstrebiger. Wer bis Samstag nicht verstanden hatte, warum die Stuttgarter \u00fcber den mit Abstand harmlosesten Bundesliga-Sturm (neun Treffer) verf\u00fcgen, dem diente die erste Halbzeit als erstklassiger Beleg.<br \/>Auf der anderen Seite belohnten sich die G\u00e4ste mit einem wunderbar herausgespielten Treffer f\u00fcr ihre Feld\u00fcberlegenheit: Davie Selke setzte Ibisevic in Szene, der zun\u00e4chst noch von Christian Gentner am Abschluss gehindert wurde. Allerdings sprang der Ball direkt vor die F\u00fc\u00dfe von Maximilian Mittelst\u00e4dt, der seine Farben mit dem ersten Bundesliga-Tor seiner Karriere mit 1:0 in F\u00fchrung und auf Kurs brachte. VfB-Keeper Ron-Robert Zieler war zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte die Flugbahn aber nicht mehr entscheidend beeinflussen.<br \/>\u201eNach der Pause hatten wir \u00fcberhaupt keinen Zugriff mehr und haben nicht mehr gut verteidigt\u201c, sagte Lustenberger. Dieser Umstand weckte einerseits das Publikum auf und erm\u00f6glichte andererseits einige Stuttgarter Chancen Nach einer guten Stunde schlug der gerade einwechselte Anastasios Donis eine Flanke auf den zweiten Pfosten; von dort aus legte Nicolas Gonzales auf Mario Gomez ab, der sich gleich gegen zwei Berliner durchsetzte und zum 1:1-Ausgleich traf.<br \/>F\u00fcr den VfB war es erst das vierte Heimtor in dieser Saison. Es f\u00fchrte dazu, dass die finale Phase zu einem echten Stresstest f\u00fcr die Berliner werden sollte. Sie bestanden ihn nicht: Christian Gentner zirkelte eine Viertelstunde vor Schluss eine Flanke auf den Kopf von Mario Gomez, der v\u00f6llig freistehend zum 2:1-Endstand vollendete.<br \/>Mit dem Mut der Verzweiflung warfen die G\u00e4ste anschlie\u00dfend noch einmal alles nach vorn. Davie Selke bot sich sogar noch zwei Mal die Gelegenheit zum Ausgleich; einmal scheiterte der St\u00fcrmer an Ron-Robert Zieler im VfB-Tor, kurz darauf schoss er eine Etage zu hoch am Tor vorbei.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Spiel zwischen Hertha BSC und dem VfB Stuttgart gibt R\u00e4tsel auf. Nach einer starken ersten H\u00e4lfte brach die Mannschaft in der zweiten Halbzeit komplett ein. Rainer Widmayer hatte im wahrsten Sinne des Wortes alle H\u00e4nde voll zu tun. 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