<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1347098,"date":"2019-01-13T00:07:00","date_gmt":"2019-01-12T22:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1347098"},"modified":"2019-01-13T00:11:33","modified_gmt":"2019-01-12T22:11:33","slug":"zwischen-glitzer-und-pfutzen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2019\/01\/zwischen-glitzer-und-pfutzen\/","title":{"rendered":"Zwischen Glitzer und Pf\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die D\u00fcsseldorfer EG gewinnt das vierte Winter Game der DEL beim Erzrivalen im K\u00f6lner Fu\u00dfballstadion. Ausgerechnet der langj\u00e4hrige K\u00f6lner Philip Gogulla wird im regnerischen Freiluftspiel zur entscheidenden Figur.<\/b><br \/>\nDie D\u00fcsseldorfer EG gewinnt das vierte Winter Game der DEL beim Erzrivalen im K\u00f6lner Fu\u00dfballstadion. Ausgerechnet der langj\u00e4hrige K\u00f6lner Philip Gogulla wird im regnerischen Freiluftspiel zur entscheidenden Figur.<br \/>&#8222;Was f\u00fcr ein Acker!&#8220;, witzelte der D\u00fcsseldorfer Matchwinner Philip Gogulla nach dem ersten Drittel. Es darf aber niemand denken, die Deutsche Eishockey Liga platziere ihr Winter-Game-Spektakel neuerdings auf landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4chen. Ein Acker ist im Sport immer nur eine suboptimale Spielfl\u00e4che, und genau das war sie anfangs auch am Samstag beim vierten Winter Game im K\u00f6lner Fu\u00dfballstadion, in dem die K\u00f6lner Haie 2:3 (0:1,0:1,2:0) nach Verl\u00e4ngerung gegen die D\u00fcsseldorfer EG verloren. Es regnete in den ersten beiden Dritteln, auf dem Eis bildeten sich Pf\u00fctzen, die Oberfl\u00e4che war rau, klebrig und stumpf &#8211; aber das technisch beste Spiel der Saison hatte auch niemand erwartet bei diesem Event vor 47 011 Zuschauern. &#8222;Dieses Eishockey weckt Kindheitserinnerungen&#8220;, sagte Gogulla \u00fcber das Freiluftspiel hinterher, Eishockey ein bisschen wie auf einem zugefrorenen See.<br \/>Der D\u00fcsseldorfer Gogulla, der vor vier Jahren beim zweiten Winter Game in D\u00fcsseldorf noch zwei Treffer f\u00fcr die K\u00f6lner Haie (2:3 gegen die DEG) erzielt hatte, wei\u00df ganz gut, wie man sich im Eishockey auf einem &#8222;Acker&#8220; bewegt. W\u00e4hrend die j\u00fcngeren Spieler in den ersten Sekunden noch \u00fcberlegten, wie sie das Spielen auf so rauem Eis im Regen wohl finden sollten, hatte sich der 31-J\u00e4hrige entschieden, sich nicht allzu viele Gedanken dar\u00fcber zu machen, sondern nach 46 Sekunden das schnellste Tor der j\u00fcngeren Derbyhistorie zu schie\u00dfen. Anschlie\u00dfend m\u00fchten sich beide Teams leidlich um Puck- und Spielkontrolle, so dass es bis zur ersten Pause beim 1:0 blieb. &#8222;Wir m\u00fcssen einfacher spielen&#8220;, sagte K\u00f6lns Rok Ticar streng. Sperenzchen sind auf weichem Eis sinnlos.<br \/>Zu Beginn des zweiten Drittels wurde der Regen dann weniger. Dass der Mittelabschnitt trotzdem mit Verz\u00f6gerung begann, lag daran, dass vor der Trib\u00fcne der K\u00f6lner Fans mehrere Glitterkanonen gez\u00fcndet wurden und viele der Glitzerstreifen auf dem Eis landeten und dort festklebten. Die Eismaschinen mussten das Eis daher noch ein weiteres Mal aufbereiten. Die Spieler sa\u00dfen w\u00e4hrenddessen auf den B\u00e4nken am Eis und versuchten, ihre K\u00f6rperw\u00e4rme konstant zu halten. Was ihnen ganz gut gelang: Das Spiel nahm bei abnehmendem Regen Fahrt auf. Der Einzige, der diesen optimierten Umstand zun\u00e4chst zu einem Treffer nutzte, war wieder Gogulla. In der 34. Minute erh\u00f6hte der geb\u00fcrtige D\u00fcsseldorfer, der bis zum vergangenen Sommer 14 Jahre lang f\u00fcr die Haie gespielt hatte, auf 2:0. Es war sein 20. Saisontor, damit f\u00fchrt er die DEL-Torj\u00e4gerliste an (gemeinsam mit dem Krefelder Jacob Berglund und dem Straubinger Jeremy Williams).<br \/>Doch die D\u00fcsseldorfer F\u00fchrung sollte noch nicht reichen. In einem nun regenfreien dritten Drittel retteten Colby Genoway eine Viertelstunde vor Schluss und Felix Sch\u00fctz 78 Sekunden vor dem Ende die K\u00f6lner in die Verl\u00e4ngerung, in der aber John Henrion nach 2:14 Minuten den D\u00fcsseldorfer Sieg doch noch klarmachte. Es war im vierten Winter Game der erste Ausw\u00e4rtssieg.<br \/>&#8222;Leider haben wir 40 Minuten lang \u00fcberhaupt nicht das gespielt, was wir vorbereitet hatten&#8220;, sagte K\u00f6lns Trainer Peter Draisaitl. &#8222;Leider haben wir den dritten Punkt verschenkt&#8220;, sagte D\u00fcsseldorfs Trainer Harold Kreis \u00fcber die nur zwei Punkte, die es f\u00fcr den Overtime-Sieg gab. Doch mehr &#8222;leider&#8220; gab es nicht zu h\u00f6ren. Spieler und Trainer feierten das Freiluftspiel als &#8222;tolles Erlebnis&#8220;. Wo die f\u00fcnfte Auflage im Januar 2021 stattfinden wird, steht noch nicht fest.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die D\u00fcsseldorfer EG gewinnt das vierte Winter Game der DEL beim Erzrivalen im K\u00f6lner Fu\u00dfballstadion. Ausgerechnet der langj\u00e4hrige K\u00f6lner Philip Gogulla wird im regnerischen Freiluftspiel zur entscheidenden Figur. Die D\u00fcsseldorfer EG gewinnt das vierte Winter Game der DEL beim Erzrivalen im K\u00f6lner Fu\u00dfballstadion. 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