<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1830488,"date":"2021-02-01T05:31:00","date_gmt":"2021-02-01T03:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1830488"},"modified":"2021-02-01T06:06:17","modified_gmt":"2021-02-01T04:06:17","slug":"die-generale-ubernehmen-ein-geschundenes-land","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/02\/die-generale-ubernehmen-ein-geschundenes-land\/","title":{"rendered":"Die Gener\u00e4le \u00fcbernehmen ein geschundenes Land"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Corona legte Schw\u00e4chen in der Entwicklung von Burma offen. Die EU steht vor einem Scherbenhaufen in S\u00fcdostasien. China gewinnt an Einfluss.<\/b><br \/>\nNach der Festnahme von Staatsr\u00e4tin Aung San Suu Kyi und Pr\u00e4sident Win Myint am Morgen in Burma (Myanmar) scheint das Milit\u00e4r durchregieren zu wollen. Seine Macht hatte es nie abgegeben, das Volk aber hatte bei der letzten Wahl im November den Einfluss der Gener\u00e4le deutlich weiter verringert. Das Land selber trieb dabei immer tiefer in eine Wirtschafts- und Coronakrise. Selbst Ausl\u00e4nder, die seit langen Jahren im Land f\u00fcr arbeiteten, haben es sp\u00e4testens vor Wochen verlassen und sich etwa nach Singapur zur\u00fcckgezogen. Nach dem ersten Milit\u00e4rcoup seit 1988 rief die Partei von Suu Kyi, die Nationale Liga f\u00fcr Demokratie (NLD) am Montagmorgen in Asien die internationale Gemeinschaft dazu auf, die \u201eDemokratie in Myanmar\u201c zu sch\u00fctzen. Die Telefonleitungen nach Burma wurden am Morgen in Asien unterbrochen, der Zugang zum Internet sollte folgen. Dabei war noch offen, wie weit die Milit\u00e4rs gehen werden, und welchen Weg sie w\u00e4hlen, ihre Macht zu sichern. Vordergr\u00fcndung scheinen die Soldaten gegen ihren Verlust an Einfluss vorzugehen. Ihr \u00dcbergriff aber trifft Burma in einem Moment der Schw\u00e4che. Mit offiziell gut 140.000 Coronaf\u00e4llen steht es zwar auf den ersten Blick noch relativ gut da; im Vergleich mit Nachbarl\u00e4ndern wie Thailand mit knapp 19.000 Ansteckungen oder gar Vietnam mit nur 1800 Infektionen aber gewinnt der Blick an Sch\u00e4rfe. Die burmesische Wirtschaft leidet massiv. \u00dcber Wochen hatten in der Metropole Rangun zahlreiche Gesch\u00e4fte, Schulen und Kinderg\u00e4rten geschlossen. Viele der Fabriken, insbesondere im Textilbereich, haben ihre Arbeiter entlassen. Der Tourismus ist am Ende. Immer wieder kam es zu Berichten, dass Menschen in den Slums gezwungen seien, Reptilien, manchmal auch Ratten zu essen. Die Katastrophe zog sich \u00fcber Monate hin. Die Europ\u00e4ische Union sp\u00fcrt nun den neuen, alten Wind: Ihre Diplomaten sprachen immer noch von der Perspektive, nach Singapur und Vietnam schlie\u00dflich ein Freihandelsabkommen mit dem ganzen s\u00fcdostasiatischen Staatenbund Asean abzuschlie\u00dfen, dem Burma angeh\u00f6rt. Doch schon die zweitgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Region, Thailand, wird von zivilgewandeten Milit\u00e4rs und einem mehr als umstrittenen K\u00f6nig gef\u00fchrt. Und mit Indonesien, als Demokratie und f\u00fchrende Wirtschaft der Region, ger\u00e4t Br\u00fcssel \u00fcber die Auseinandersetzungen um Palm\u00f6l und nun auch Nickel immer weiter aneinander. Gewinner des Umsturzes wird hingegen einmal mehr Peking sein. Der riesige Nachbar bestimmt schon seit Jahrzehnten den n\u00f6rdlichen Teil Burmas in Tateinheit mit dem Milit\u00e4r. Offiziere erhalten keine Pension, wohl aber Sch\u00fcrfrechte an Minen, deren Aushub sie dann nach China verschachern. Die aufst\u00e4ndischen Gruppen mit ihren eigenen, oft gut ausger\u00fcsteten Armeen, mit den Suuwn Kyi nie ein Ausgleich gelang, werden von den Chinesen gef\u00f6rdert \u2013 auch um den Handel mit Waffen, Drogen und Frauen am Leben zu erhalten. Unter dem Siegel der Infrastrukturinitiative der Neuen Seidenstra\u00dfe entstehen entlang der burmesischen Grenze weitere Zocker- und Prostitutionsst\u00e4dte f\u00fcr Chinesen. Mit den Gener\u00e4len an der Macht ger\u00e4t Burma in sofortige Abh\u00e4ngigkeit seines \u201enat\u00fcrlichen\u201c Partners China, das keinerlei Ber\u00fchrungs\u00e4ngste zeigt, sondern von einem strikt gef\u00fchrten Regime im rohstoffreichen Nachbarland mit strategisch wichtigem Zugang zur Bucht von Bengalen und damit Indiens Vorhof profitiert und es entsprechend schnell f\u00f6rdern wird.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Corona legte Schw\u00e4chen in der Entwicklung von Burma offen. Die EU steht vor einem Scherbenhaufen in S\u00fcdostasien. China gewinnt an Einfluss. 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