<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1830716,"date":"2021-02-01T17:19:00","date_gmt":"2021-02-01T15:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1830716"},"modified":"2021-02-01T18:12:12","modified_gmt":"2021-02-01T16:12:12","slug":"impfgipfel-von-bund-und-landern-hat-begonnen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/02\/impfgipfel-von-bund-und-landern-hat-begonnen\/","title":{"rendered":"&quot;Impfgipfel&quot; von Bund und L\u00e4ndern hat begonnen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Es ist zumindest ein kleiner Schritt: Nach massiver Kritik sagt Astrazeneca zu, der EU doch mehr Impfstoff zu liefern als angek\u00fcndigt. In Deutschland hat die Kanzlerin zu einem Spitzentreffen geladen. Doch gro\u00dfe Hoffnungen auf schnelle Ergebnisse gibt es nicht.<\/b><br \/>\nAn der Videokonferenz nehmen auch mehrere Bundesminister, Vertreter der Impfstoffhersteller sowie der EU-Kommission teil. Letztere kauft die Vakzine f\u00fcr die gesamte Europ\u00e4ische Union bei verschiedenen Produzenten ein. Die Impfungen gegen das Coronavirus hatten in Deutschland und der EU kurz vor dem Jahreswechsel begonnen. Begleitet waren die ersten Wochen von Lieferschwierigkeiten einzelner Hersteller, Problemen bei der Terminvergabe und viel Unmut \u00fcber fehlenden Impfstoff. Mehrere Ministerpr\u00e4sidenten sowie Verb\u00e4nde wie der Deutsche St\u00e4dtetag forderten zuletzt vehement Klarheit \u00fcber Menge und Zeitpunkt der Impfstoff-Lieferungen, damit etwa Impfzentren besser planen k\u00f6nnten. Kurz vor dem &#8222;Impfgipfel&#8220; stellten Hersteller zus\u00e4tzliche Lieferungen in Aussicht. Die Lieferungen von Corona-Impfstoff f\u00fcr Deutschland sollen im Laufe des Jahres deutlich anziehen, wie aus einer neuen \u00dcbersicht des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Nach 18,3 Millionen Impfdosen im laufenden ersten Quartal k\u00f6nnten demnach laut einer aktuellen Sch\u00e4tzung im zweiten Quartal voraussichtlich 77,1 Millionen Dosen und im dritten Quartal 126,6 Millionen Dosen verschiedener Hersteller folgen. Im vierten Quartal k\u00f6nnten es dann weitere 100,2 Millionen Dosen sein. Zahlreiche Politiker und Verbandsvertreter haben mehr Klarheit \u00fcber Zeitpl\u00e4ne, Priorit\u00e4ten f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsgruppen und verf\u00fcgbare Impfstoffe gefordert. Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller (SPD) pl\u00e4dierte in einem Brief an Merkel f\u00fcr einen &#8222;nationalen Impfplan&#8220;. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warnte vor \u00fcbertriebenen Erwartungen: &#8222;Wir k\u00f6nnen durch einen Gipfel alleine noch nicht mehr Impfstoffe produzieren&#8220;, sagte er am Sonntagabend in der Talkshow &#8222;Die richtigen Fragen&#8220; auf Bild live. Wichtig sei, dass man zun\u00e4chst ein einheitliches Bild bekomme, wo die Schwierigkeiten l\u00e4gen. Die Bundesregierung k\u00f6nne den L\u00e4ndern auch nur die Lieferdaten und -mengen nennen, die sie von den Herstellern bekomme. Auch der Verband der deutschen Pharma-Unternehmen d\u00e4mpfte die Hoffnung auf schnelle L\u00f6sungen. &#8222;Eine Impfstoff-Fabrik ist kein B\u00fccherregal aus dem M\u00f6belhaus, das man schnell aufbauen kann&#8220;, sagte der Pr\u00e4sident des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller, Han Steutel, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND\/Montag). &#8222;W\u00e4re es so, h\u00e4tten wir es doch l\u00e4ngst gemacht.&#8220; F\u00fcr die komplexe Herstellung von Impfstoffen seien geeignete Produktionsanlagen und qualifiziertes Personal n\u00f6tig. Spahn wandte sich auch gegen Forderungen, Impfstoff-Hersteller zur Vergabe von Lizenzen zu zwingen. Das mache nur dann Sinn, wenn die Firmen nicht kooperieren w\u00fcrden &#8211; was aber nicht der Fall sei. Wirtschaftsminister Peter Altmaier schloss staatliche Eingriffe nicht generell aus. Bisher arbeiteten viele Pharmaunternehmen freiwillig zusammen, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Talkshow &#8222;Anne Will&#8220;. &#8222;Sollte es aber F\u00e4lle geben, wo ein Unternehmen aus Egoismus sagen w\u00fcrde, wir haben solche Anlagen, helfen aber nicht mit, dass das Nachbarunternehmen dort seinen Impfstoff produzieren kann &#8211; dann m\u00fcssen wir nat\u00fcrlich auch \u00fcber strengere Ma\u00dfnahmen nachdenken.&#8220; Der britisch-schwedische Konzern Astrazeneca hatte vor gut einer Woche \u00fcberraschend mitgeteilt, im ersten Quartal statt 80 Millionen nur 31 Millionen Dosen Impfstoff an die EU-Staaten zu liefern. Die EU reagierte emp\u00f6rt und setzte die Firma unter Druck, die Lieferk\u00fcrzung zur\u00fcckzunehmen. Das soll laut von der Leyen nun zumindest zum Teil geschehen. Au\u00dferdem will der Konzern ihren Angaben zufolge eine Woche fr\u00fcher mit der Lieferung beginnen als geplant. Nach den Impfstoffen von Biontech\/Pfizer und Moderna ist das Pr\u00e4parat von Astrazeneca seit Freitag als drittes in der EU f\u00fcr Erwachsene ohne Altersbegrenzung zugelassen. In Deutschland empfiehlt die St\u00e4ndige Impfkommission das Mittel aber nur f\u00fcr Erwachsene unter 65 Jahren. Spahn will deshalb die Impfverordnung \u00e4ndern. Die \u00c4nderung solle ab dem 8. Februar in Kraft treten, sagte er im ZDF. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans \u00fcbte scharfe Kritik an den Herstellern von Corona-Impfstoffen. &#8222;Ich bin schockiert \u00fcber den Mangel an Sensibilit\u00e4t und Verantwortungsbewusstsein bei einigen Herstellern. Es geht hier nicht um Schokolade, sondern um ein Produkt, an dem Existenzen und der Zusammenhalt der Gesellschaft h\u00e4ngen&#8220;, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND\/Montag). Trotz der Lieferengp\u00e4sse sieht von der Leyen die EU auf dem richtigen Weg. Inzwischen seien zw\u00f6lf Millionen Menschen in der Europ\u00e4ischen Union geimpft worden, das sei eine &#8222;stattliche Zahl&#8220; im Verh\u00e4ltnis zu den rund 370 Millionen erwachsenen EU-B\u00fcrgern, sagte sie im ZDF-&#8222;heute journal&#8220;. Ziel der EU sei es, dass bis zum Ende des Sommers 70 Prozent der Erwachsenen geimpft seien. &#8222;Wenn wir das geschafft haben, ist das eine gewaltige Leistung.&#8220; \u00a9 dpa-infocom, dpa:210201-99-248864\/8 Neueste Politik Videos<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist zumindest ein kleiner Schritt: Nach massiver Kritik sagt Astrazeneca zu, der EU doch mehr Impfstoff zu liefern als angek\u00fcndigt. 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