<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1850126,"date":"2021-02-28T18:01:00","date_gmt":"2021-02-28T16:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1850126"},"modified":"2021-02-28T18:11:06","modified_gmt":"2021-02-28T16:11:06","slug":"blutiger-sonntag-in-myanmar-mindestens-18-tote","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/02\/blutiger-sonntag-in-myanmar-mindestens-18-tote\/","title":{"rendered":"Blutiger Sonntag in Myanmar: Mindestens 18 Tote"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Offenbar drei Tote in der s\u00fcd\u00f6stlichen Stadt Dawei. Massenverhaftungen auch in Rangun.<\/b><br \/>\nRangun. Bei Protesten gegen die Milit\u00e4rjunta in Myanmar ist es am Sonntag zu einem Blutbad gekommen. Sicherheitskr\u00e4fte schossen in mehreren St\u00e4dten des Landes mit scharfer Munition in friedlich demonstrierende Menschenmengen, wie das B\u00fcro der Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen f\u00fcr Menschenrechte, Michelle Bachelet, mitteilte. \u201eGlaubw\u00fcrdigen Informationen\u201c zufolge seien dabei 18 Menschen get\u00f6tet und mindestens 30 verletzt worden. In St\u00e4dten wie Rangun, Dawei und Mandalay kommt es zu t\u00e4glichen Protesten, seit das Milit\u00e4r am 1. Februar die gew\u00e4hlte Regierung von Friedensnobelpreistr\u00e4gerin Aung San Suu Kyi gest\u00fcrzt hatte. Die Sicherheitskr\u00e4fte gingen zuletzt mit zunehmender H\u00e4rte gegen die Demonstranten vor. Vor Sonntag gab es acht best\u00e4tigte Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Putsch, wie die unabh\u00e4ngige Assistenzvereinigung politischer Gefangener mitteilte. Die Sprecherin der UN-Menschenrechtsorganisation OHCHR, Ravina Shamdasani, rief das Milit\u00e4r auf, die Gewalt gegen Demonstranten in Myanmar zu stoppen. Neben scharfer Munition seien auch Tr\u00e4nengas und Blendgranaten eingesetzt worden. In Rangun ging die Polizei am Sonntagmorgen gegen einen Protestmarsch von Medizinstudenten vor. In den Stra\u00dfen war der L\u00e4rm von Gewehrfeuer zu h\u00f6ren. Videos und Foto zeigten, wie Protestierende vor Polizisten flohen und wie Anwohner versuchten, Hindernisse aufzubauen, um die Polizisten aufzuhalten. Andere flehten Beamte an, Demonstranten gehen zu lassen, die festgenommen worden waren und in Lkw gesto\u00dfen wurden. In Dawei zeigte ein Video des Medienunternehmens Dakhina Insight, wie Rettungskr\u00e4fte einen jungen Mann mit einer Wunde an seiner Brust behandelten. \u00d6rtliche Medien berichteten, dass dort mindestens drei Menschen get\u00f6tet worden seien, die Wiedereinsetzung der gew\u00e4hlten zivilen Regierung der De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi gefordert h\u00e4tten. Die Sicherheitskr\u00e4fte begannen am Samstag damit, h\u00e4rter gegen die andauernden Proteste gegen die Milit\u00e4rjunta vorzugehen. In mehreren St\u00e4dten marschierte die Polizei mit einem Gro\u00dfaufgebot auf und nahm Demonstranten fest, die sich gerade versammeln wollten. Berichten zufolge ging die Polizei \u2013 unterst\u00fctzt von einer gro\u00dfen Zahl an Zivilbeamten \u2013 aggressiv gegen die Protestierenden vor. Tags zuvor hatte der myanmarische UN-Botschafter Kyaw Moe Tun sich in einer dramatischen Rede in der UN-Vollversammlung zur \u201evom Volk gew\u00e4hlten zivilen Regierung\u201c bekannt und seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Proteste gegen den Milit\u00e4rputsch vom 1. Februar erkl\u00e4rt. Er rief alle L\u00e4nder auf, den Putsch \u00f6ffentlich zu verurteilen und das Milit\u00e4rregime nicht anzuerkennen. Am Samstag teilte daraufhin das Au\u00dfenministerium Myanmars mit, Kyaw Moe Tun sei wegen Amtsmissbrauchs und Nichtbefolgen der Direktiven seiner Regierung seines Amtes enthoben worden. RND\/AP<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offenbar drei Tote in der s\u00fcd\u00f6stlichen Stadt Dawei. Massenverhaftungen auch in Rangun. Rangun. Bei Protesten gegen die Milit\u00e4rjunta in Myanmar ist es am Sonntag zu einem Blutbad gekommen. 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