<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1914700,"date":"2021-05-31T21:46:00","date_gmt":"2021-05-31T19:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1914700"},"modified":"2021-05-31T23:07:22","modified_gmt":"2021-05-31T21:07:22","slug":"deutsch-franzosisches-ministertreffen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/05\/deutsch-franzosisches-ministertreffen\/","title":{"rendered":"Deutsch-franz\u00f6sisches Ministertreffen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Mehrere Hundert Bundeswehrsoldaten sind an einem Uno-Einsatz in Mali beteiligt. Bei ihrem letzten deutsch-franz\u00f6sischen Ministerrat bekr\u00e4ftigte Merkel das Engagement. Die Zusammenarbeit mit Frankreich lobte sie.<\/b><br \/>\nSeit Freitag ist Assimi Go\u00efta Malis \u00dcbergangspr\u00e4sident. Das Verfassungsgericht des westafrikanischen Staates \u00fcbertrug dem Milit\u00e4roffizier die Amtsgesch\u00e4fte. Doch was bedeutet der Putsch f\u00fcr die Uno-Mission Minusma in dem Land, an der auch die Bundeswehr beteiligt ist? Kanzlerin Angela Merkel ( CDU) hat sich gegen einen Abzug der Truppen ausgesprochen.\u00bbWir glauben, dass unsere Pr\u00e4senz vor Ort weiterhin wichtig ist. Und dass sich an der Frage der Ausbildungsmission f\u00fcr Mali und auch der Minusma-Aufgaben nichts ge\u00e4ndert hat\u00ab, sagte Merkel nach Videoberatungen des deutsch-franz\u00f6sischen Ministerrats bei einer gemeinsamen Video-Pressekonferenz mit Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron.\u00bbIch glaube, dass sowohl die Ausbildungsmission als auch Minusma weiter notwendig sind. \u00ab Die Bundeswehr ist in Mali mit mehreren Hundert Soldaten an einem Uno-Stabilisierungseinsatz sowie an der EU-Ausbildungsmission EUTM beteiligt. Frankreich ist in dem Land mit mehr als 5000 Soldaten im Einsatz, um islamistischen Terrorismus zu bek\u00e4mpfen. Macron hatte mit dem R\u00fcckzug der franz\u00f6sischen Truppen gedroht, sollte sich Mali nach dem Putsch in Richtung radikaler Islamismus entwickeln. Merkel sagte nun, Deutschland und Frankreich schl\u00f6ssen sich der Stellungnahme der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas an. Diese hatte planm\u00e4\u00dfige Wahlen in Mali gefordert. Als\u00bbrote Linien\u00ab bezeichnete Merkel, dass\u00bbwirklich auch Wahlen stattfinden m\u00fcssen und dass es keine Kontakte zu islamistischen Kr\u00e4ften in Mali geben darf\u00ab. Deutschland und Frankreich h\u00e4tten einen engen Austausch f\u00fcr den Fall vereinbart, dass diese rote Linien \u00fcberschritten w\u00fcrden. Macron nannte die Ecowas-Forderungen zum \u00dcbergang in Mali mit planm\u00e4\u00dfigen Wahlen ein\u00bbMinimum\u00ab. Die Milit\u00e4rmissionen Minusma und EUTM seien n\u00f6tig, aber weder Frankreich noch seine Partner seien berufen, sich zu engagieren, falls die Bedingungen nicht eingehalten w\u00fcrden. In Mali war zuletzt eine \u00dcbergangsregierung an der Macht, die bis zur Pr\u00e4sidentschaftswahl 2022 im Amt sein sollte, aber in der vergangenen Woche durch einen Putsch entmachtet wurde. Die Ecowas hatte Malis Mitgliedschaft daraufhin vorerst ausgesetzt und forderte die sofortige Ernennung eines neuen zivilen Staatschefs. Merkels letzter deutsch-franz\u00f6sischer Ministerrat F\u00fcr Merkel war es der letzte deutsch-franz\u00f6sische Ministerrat, sie wird bei der Bundestagswahl im September nicht mehr antreten. Macron blickte positiv auf seine vierj\u00e4hrige Zusammenarbeit mit Merkel zur\u00fcck.\u00bbW\u00e4hrend dieser Jahre haben wir Europa im Eilmarsch nach vorne gebracht\u00ab, sagte Macron. Merkel betonte, die Zusammenarbeit mit Frankreich gehe f\u00fcr sie auch nach dem Ministertreffen und bis zu ihrem Ausscheiden als Regierungschefin weiter.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehrere Hundert Bundeswehrsoldaten sind an einem Uno-Einsatz in Mali beteiligt. Bei ihrem letzten deutsch-franz\u00f6sischen Ministerrat bekr\u00e4ftigte Merkel das Engagement. Die Zusammenarbeit mit Frankreich lobte sie. Seit Freitag ist Assimi Go\u00efta Malis \u00dcbergangspr\u00e4sident. Das Verfassungsgericht des westafrikanischen Staates \u00fcbertrug dem Milit\u00e4roffizier die Amtsgesch\u00e4fte. 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