<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1915192,"date":"2021-06-01T11:09:00","date_gmt":"2021-06-01T09:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1915192"},"modified":"2021-06-01T11:14:07","modified_gmt":"2021-06-01T09:14:07","slug":"viele-impfwillige-mussen-langer-auf-erststich-warten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/06\/viele-impfwillige-mussen-langer-auf-erststich-warten\/","title":{"rendered":"Viele Impfwillige m\u00fcssen l\u00e4nger auf Erststich warten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Nachfrage nach einer Covid-Impfung ist in den Bundensl\u00e4ndern unterschiedlich gro\u00df. Nicht alle Impfwilligen d\u00fcrften ihren Erststich &#8211; wie von Kanzler Kurz angek\u00fcndigt &#8211; bis Ende Juni bekommen.<\/b><br \/>\nDie Nachfrage nach einer Covid-Impfung ist in den Bundensl\u00e4ndern unterschiedlich gro\u00df. Nicht alle Impfwilligen d\u00fcrften ihren Erststich &#8211; wie von Kanzler Kurz angek\u00fcndigt &#8211; bis Ende Juni bekommen. Anfang April (und danach noch einige Male mehr) hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (\u00d6VP) versichert, dass alle impfwilligen \u00d6sterreicher bis Ende Juni die Erstimpfung erhalten sollen. Das d\u00fcrfte sich in den meisten Bundesl\u00e4ndern aber nicht ausgehen, wie ein Rundruf ergeben hat. In Ober- und Nieder\u00f6sterreich sowie Vorarlberg sind die Impfungen bereits f\u00fcr alle Altersgruppen offen. Einzig Nieder\u00f6sterreich und Salzburg versichern, dass alle bereits angemeldeten Personen bis Ende Juni die erste Immunisierung erhalten sollen. Derzeit werden auch wieder mehr Zweitimpfungen f\u00e4llig, womit weniger Impfstoff f\u00fcr Erstimpfungen bleibt. Dies war schon vorige Woche deutlich sp\u00fcrbar. Denn w\u00e4hrend seit Mitte Februar stets deutlich mehr Erstimpfungen durchgef\u00fchrt wurden, hielten sich die Erst- und die Zweitimpfungen nun fast wieder die Waage. Von insgesamt fast 470.000 Impfungen waren vorige Woche gut 223.000 Zweitstiche. Durchschnittlich haben die Bundesl\u00e4nder vorige Woche gut 35.000 Erstimpfungen pro Tag verabreicht (inklusive Johnson &amp; Johnson). Das ist deutlich weniger als die im Mai bisher gez\u00e4hlten 40.000 bis 50.000 Erstimpfungen pro Tag. Sollte es in diesem, vergleichsweise langsamen, Tempo weitergehen, w\u00e4re bis Ende Juni nur etwas mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung geimpft. Ein Sprecher des Wiener Gesundheitsstadtrats Peter Hacker (SP\u00d6) betonte, dass nicht davon auszugehen sei, dass alle Personen, die dies m\u00f6chten, mit Ende Juni den ersten Stich erhalten. Das liege auch daran, dass deren Zahl schwer absch\u00e4tzbar sei, hie\u00df es. Es gebe keine Kennzahl dazu, wie viele Menschen sich impfen lassen wollen. Ziehe man etwa die Anzahl der Vormerkungen in der Anmeldeplattform heran, ver\u00e4ndere sich diese st\u00e4ndig. &#8222;Jeden Tag kommen 10.000 neue Vormerkungen dazu.&#8220; Das Ziel sei jedenfalls, mit Ende Juni bis zu 60 Prozent der Bev\u00f6lkerung geimpft zu haben. Mitte Juli wird &#8211; je nach Verf\u00fcgbarkeit der Vakzine &#8211; mit 70 Prozent gerechnet,80 Prozent sollen es dann im Lauf des August sein. Da w\u00fcrde dann auch von den Kindern ab zw\u00f6lf Jahren schon ein sehr gro\u00dfer Teil mit dabei sein, hie\u00df es. Vorerst wird in Wien jedenfalls weiterhin priorisiert &#8211; also nach Alter bzw. nach Risiko- und Berufsgruppe. Eine sofortige Freigabe der Termine f\u00fcr alle sei derzeit nicht geplant. Wann es so weit sein werde, k\u00f6nnen man noch nicht sagen, betonte der Sprecher. In Nieder\u00f6sterreich sollen nach Angaben von LHStv. Stephan Pernkopf (\u00d6VP) und Gesundheitslandesr\u00e4tin Ulrike K\u00f6nigsberger-Ludwig (SP\u00d6) bis Ende Juni alle Personen, die sich f\u00fcr die Corona-Schutzimpfung angemeldet haben, den ersten Stich erhalten. Die Termine waren im Bundesland vom 10. Mai an f\u00fcr alle Menschen ab 16 Jahren verf\u00fcgbar. In Salzburg sollen bis Ende Juni all jene Impfwilligen den ersten Stich erhalten haben, die sich bis 26. Mai dazu angemeldet haben. Wer sich erst danach f\u00fcr die Impfung entschieden hat bzw. entscheiden wird, kommt dann ab Juli an die Reihe, sagte Gesundheitsreferent LHStv. Christian St\u00f6ckl. Da sich wohl auch danach immer wieder noch Menschen zur Immunisierung entschlie\u00dfen werden, sei ein abschlie\u00dfendes Datum nicht zu nennen. Ab morgen,1. Juni, k\u00f6nnen sich alle Salzburgerinnen und Salzburger ab zw\u00f6lf Jahren zur Impfung anmelden. F\u00fcr den Sommer sind Schwerpunktaktionen f\u00fcr die Zw\u00f6lf- bis 20-J\u00e4hrigen geplant, um einen sicheren Start in den Herbst an den Schulen und Universit\u00e4ten zu erm\u00f6glichen. In Ober\u00f6sterreich sind die Impfungen seit 29. Mai f\u00fcr alle offen, es gibt keine Priorisierungen mehr. Zurzeit gibt es Impfangebote bis zur Woche vom 19. bis 25. Juli. Mit diesem Angebot sollte der Bedarf an Impfterminen derzeit &#8211; f\u00fcr die Anmeldungen ab 29. Mai &#8211; abgedeckt sein, hie\u00df es aus dem Krisenstab. Durch zus\u00e4tzliche Impfstoff-Kontingente des Bundes k\u00f6nnte man das beschleunigen und ein m\u00f6glichst hohes Tempo bei der Durchimpfung gew\u00e4hrleisten. &#8222;Die S\u00e4ulen der ober\u00f6sterreichischen Impfstruktur sind gut eingespielt und auf rund 180.000 Schutzimpfungen pro Woche ausgelegt. Sobald wir vom Bund ausreichend Impfstoff erhalten, k\u00f6nnen wir dieses Ziel auch erreichen&#8220;, so LHStv Gesundheitslandesr\u00e4tin Christine Haberlander (\u00d6VP). In Vorarlberg wurde die Impfpriorisierung nach Alter, Risiko oder Berufsgruppen schon vor drei Wochen aufgehoben. An einem Wochenende wurden 40.000 Impftermine verschickt. Auch aktuell wird seitens des Landes betont: &#8222;Vorarlberg wird all jenen, die sich auf der Plattform registriert haben, bis Ende Juni eine Einladung f\u00fcr einen Impftermin geschickt haben.&#8220; Von knapp 349.000 Impfberechtigten sind in Vorarlberg bisher knapp 173.000 Personen geimpft worden, \u00fcber 71.000 davon sind vollimmunisiert. Am Montag lagen rund 233.000 Vormerkungen (inklusive der Geimpften) vor. In der Steiermark sind in der vergangenen Woche rund 140.000 Impftermine f\u00fcr die erste Dosis an all jene vergeben worden, die bis vor einer Woche beim Land Steiermark angemeldet waren. Sie haben je nach Alter Termine bis zum 7. Juli erhalten. Diese Impfwilligen k\u00f6nnen ihre Termine im Notfall verschieben oder stornieren, falls sie schon wo anders eine Immunisierung erhalten haben. Die dadurch frei gewordenen Dosen werden dann je nach Alter an jene vergeben, die sich seit Dienstag vergangener Woche neu angemeldet haben oder sich erst in den kommenden Tagen oder Wochen anmelden. Eine v\u00f6llig frei w\u00e4hlbare Buchung von Terminen wird erst dann m\u00f6glich sein, wenn Vakzine nicht mehr in begrenzten Tranchen ankommen, sondern in ausreichender Menge lagernd seien, hie\u00df es seitens des Landes Steiermark. Im Burgenland werde es sich &#8222;eher nicht&#8220; ausgehen, dass bis Ende Juni alle Impfwilligen die erste Impfung erhalten haben, hie\u00df es vonseiten des Koordinationsstabs Coronavirus. Daf\u00fcr w\u00fcrden die vorhandenen Impfstoffmengen nicht ausreichen. Derzeit gehe man davon aus, dass bis Mitte Juli jeder, der vorgemerkt ist, auch geimpft werden kann. Die Termine werden laut Koordinationsstab kurz davor freigeschaltet. Eine Freischaltung f\u00fcr alle werde es bis dahin nicht geben. In K\u00e4rnten kommen regelm\u00e4\u00dfig neue Anmeldungen auf der Impfplattform hinzu, sodass stets in etwa 50.000 Personen auf eine Impfung warten. &#8222;Es gibt nach wie vor mehr Impfwillige als Impfstoff&#8220;, sagte Gerd Kurath vom Landespressedienst am Montag in einer Videokonferenz mit Journalisten. Eingeladen und geplant werde weiter von Woche zu Woche, da sich die Rahmenbedingungen ja immer wieder \u00e4ndern. Dabei nimmt die Impfwilligkeit in der Bev\u00f6lkerung stetig zu. Ging man zun\u00e4chst von 40 bis 50 Prozent aus, liege man inzwischen bereits bei 60 Prozent, so Kurath. Bei der Vergabe von Impfterminen wird in K\u00e4rnten nur mehr nach Alter gereiht. Wann j\u00fcngere Altersgruppen Termine bekommen oder wann alle Impfwilligen ihren ersten Stich erhalten haben werden, lasse sich nicht seri\u00f6s beantworten, viele Parameter seien unklar. Au\u00dferdem: &#8222;Es sind jetzt sehr viele Zweitimpfungen zu machen, da m\u00fcssen die Erstimpfungen leider warten.&#8220; Auch das Land Tirol wollte sich nicht genau festlegen, bis wann alle Impfwilligen ihre erste Dosis erhalten werden. Nachdem man bei den gelieferten Impfstoffmengen vom Bund abh\u00e4ngig sei, werde &#8222;von Woche zu Woche&#8220; geplant. &#8222;Ziel ist es, allen impfwilligen Personen ehestm\u00f6glich ein Impfangebot zu machen&#8220;, hie\u00df es. Seit Freitag sind im Bundesland au\u00dferdem die Impfungen f\u00fcr alle unter 50 Jahren freigeschaltet. Die Priorisierungen werden allerdings nicht zur G\u00e4nze aufgegeben. &#8222;Das Credo lautet weiterhin: Alt vor Jung, Personen mit hohem Risiko vor Personen mit geringem Risiko&#8220;, sagte Gesundheitslandesr\u00e4tin Annette Leja (\u00d6VP). In einer Aussendung vom Dienstag geht Kurz auf die von den Bundesl\u00e4ndern prognostizierten Verz\u00f6gerungen nicht ein. \u201eDerzeit sind in \u00d6sterreich bereits zwei Drittel all jener, die sich impfen lassen wollen, einmal geimpft\u201c, so der Bundeskanzler. Der laufende Impffortschritt sorge daf\u00fcr, dass sich die Corona-Lage verbessere. \u201eSowohl im Kampf gegen die Pandemie, wie auch im Kampf gegen die Weltwirtschaftskrise zeigen alle Parameter in die richtige Richtung\u201c, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung. (APA\/Red.)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nachfrage nach einer Covid-Impfung ist in den Bundensl\u00e4ndern unterschiedlich gro\u00df. 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