<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1923553,"date":"2021-06-12T23:30:00","date_gmt":"2021-06-12T21:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1923553"},"modified":"2021-06-13T05:06:41","modified_gmt":"2021-06-13T03:06:41","slug":"coronavirus-ganz-osterreich-ab-sonntag-kein-risikogebiet-mehr","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/06\/coronavirus-ganz-osterreich-ab-sonntag-kein-risikogebiet-mehr\/","title":{"rendered":"Coronavirus: Ganz \u00d6sterreich ab Sonntag kein Risikogebiet mehr"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das Coronavirus h\u00e4lt sich auch in Deutschland weiter. Immer mehr Menschen steckten sich mit der neuartigen Erkrankung an. Auch Todesopfer gibt es zu beklagen. | TAG24<\/b><br \/>\nDeutschland\/Welt &#8211; In Deutschland ist die bundesweite Corona-Inzidenz im Sinkflug. Die aktuellen Entwicklungen zu Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker. Laut Johns-Hopkins-Universit\u00e4t sind seit Beginn der Pandemie rund 3,72 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte allerdings deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. 89.821 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus verstorben. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut bundesweit bei 18,3 (Vortag: 18,6). Weltweit gibt es rund 175,19 Millionen best\u00e4tigte F\u00e4lle und inzwischen mehr als 3,78 Millionen Todesf\u00e4lle (alle Daten Stand: 12. Juni,7.30 Uhr). +++ \u00c4ltere Informationen zur Corona-Situation findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++ Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet und der fr\u00fchere Unionsfraktionschef Friedrich Merz haben gemeinsam f\u00fcr eine st\u00e4rkere Innovations- und Gr\u00fcnderkultur als Konsequenz aus der Corona-Pandemie geworben. Man werde nach der Pandemie sehen, welche Sch\u00e4den durch die notwendigen Ma\u00dfnahmen angerichtet worden seien, sagte Laschet am Samstag beim Abschluss der Beteiligungskampagne f\u00fcr das CDU-Wahlprogramm. Man wisse noch nicht, wie sich die Wirtschaft danach entwickele. Ziel der CDU sei es, die 20er Jahre des Jahrhunderts zum &#8222;Modernisierungsjahrzehnt&#8220; zu machen &#8211; &#8222;auf dem Weg zum klimaneutralen Industrieland&#8220;, betonte er. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, will mit Hilfe der G7-Staaten innerhalb eines Jahres mindestens 70 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung zu einer Corona-Impfung verhelfen. Dieses Ziel solle bis zum n\u00e4chsten G7-Gipfel in Deutschland 2022 erreicht werden, sagte der WHO-Chef beim Treffen der f\u00fchrenden westlichen Wirtschaftsm\u00e4chte im englischen Cornwall bei einer virtuellen Pressekonferenz am Samstag. Dazu seien jedoch weit gr\u00f6\u00dfere Anstrengungen notwendig als bislang geplant. Er sei aber \u00fcberzeugt, dass dieses Ziel erreichbar sei, so Tedros weiter. Die Produktionskapazit\u00e4ten k\u00f6nnten bis dahin entsprechend erh\u00f6ht werden. Deutschland und die anderen G7-Staaten wollen nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel bis 2022 die Verteilung von insgesamt 2,3 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff an Entwicklungsl\u00e4nder erm\u00f6glichen. Die G7-Gruppe habe eine globale Verantwortung, sagte Merkel am Samstag am Rande des G7-Gipfels im s\u00fcdwestenglischen Carbis Bay. Ein finaler Beschluss des Gipfels lag aber zun\u00e4chst noch nicht vor. Die Liste der von der Bundesregierung ausgewiesenen Corona-Risikogebiete wird am Sonntag deutlich k\u00fcrzer. Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen entfallen unter anderem auch die letzten zwei \u00f6sterreichischen Bundesl\u00e4nder Tirol und Vorarlberg sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss k\u00fcnftig keinerlei Einreisebeschr\u00e4nkungen wegen Corona mehr beachten. Nur Flugpassagiere m\u00fcssen noch einen negativen Test vorweisen. Auch die Urlaubsinseln Madeira in Portugal und Zypern sowie zw\u00f6lf weitere L\u00e4nder auf dem Balkan, in Osteuropa, Asien und Nordamerika werden von der Risikoliste gestrichen, darunter die USA und Kanada. In Kroatien sind ab Sonntag nur noch zwei Regionen im Landesinneren auf der Risikoliste, alle Urlaubsgebiete an der Adria-K\u00fcste sind &#8222;risikofrei&#8220;. In Griechenland werden die Peloponnes und die Inseln der n\u00f6rdlichen \u00c4g\u00e4is &#8211; dazu z\u00e4hlen unter anderen Lesbos und Samos &#8211; von der Risikoliste gestrichen. F\u00fcr alle diese L\u00e4nder und Regionen entf\u00e4llt auch die Reisewarnung des Ausw\u00e4rtigen Amts. Wegen deutlich steigender Corona-Zahlen gelten in der russischen Hauptstadt Moskau mindestens eine Woche lang Einschr\u00e4nkungen &#8211; die Fanmeile zur Fu\u00dfball-Europameisterschaft ist davon aber nicht betroffen. Auf ihr werde wie geplant weitergearbeitet, teilten die Beh\u00f6rden der Staatsagentur Ria Nowosti zufolge am Samstag mit. Dort sei ohnehin die Anzahl der Menschen auf 5000 begrenzt. Reingelassen werde nur, wer sich vorher online angemeldet hat. Die Zuschauer m\u00fcssten zudem Masken tragen und Abstand halten. Au\u00dferdem werde am Eingang die Temperatur gemessen. Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat die Entwickler des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V ausgezeichnet. Im Kreml wurde am Samstag unter anderem der Chef des Gamaleja-Forschungszentrums f\u00fcr Epidemiologie und Mikrobiologie, Alexander Ginzburg, geehrt, wie das Pr\u00e4sidialb\u00fcro mitteilte. Der Impfstoff wurde vor zehn Monaten als weltweit erster f\u00fcr eine breite Anwendung in der Bev\u00f6lkerung freigegeben. Putin zufolge haben 18 Millionen Russen mindestens eine Impfung erhalten. In Russland stieg die Zahl der Neuinfektionen zuletzt wieder. Der britische Premierminister Boris Johnson hat Zweifel an der f\u00fcr den 21. Juni geplanten Aufhebung aller restlichen Corona-Beschr\u00e4nkungen in England erkennen lassen. Auf die Frage, ob er nun weniger optimistisch sei als noch Ende Mai, sagte Johnson am Samstag dem Sender Sky News: &#8222;Ja, das ist sicherlich angemessen.&#8220; Die Ausbreitung der zun\u00e4chst in Indien entdeckten Delta-Variante des Virus sei sehr beunruhigend. Diese Variante werde leichter \u00fcbertragen. Es stimme auch, dass Fallzahlen und Zahl der Krankenhausaufenthalte stiegen. Inwieweit sich das auf die Zahl der Todesopfer auswirke, lasse sich noch nicht sagen. Johnson will am Montag bekanntgeben, wie sein weiterer Fahrplan aussieht. Auf der Party-Insel Mallorca wird das Leben immer normaler: Diskotheken, Pubs und andere Nachtlokale sollen gegen Mitte Juli im Zuge der guten Entwicklung der Corona-Lage sowohl auf der liebsten Insel der Deutschen als auch auf den anderen Balearen wieder \u00f6ffnen d\u00fcrfen. Dies berichtete die Zeitung &#8222;Diario de Mallorca&#8220; am Samstag unter Berufung auf die Regionalregierung in Palma. Die Wiederer\u00f6ffnung der Vergn\u00fcgungslokale solle nach den Pl\u00e4nen Palmas um den 17. Juli herum passieren. Die endg\u00fcltige Entscheidung solle aber erst nach einem siebent\u00e4gigen Pilotprojekt Anfang Juli fallen. Die russische Hauptstadt Moskau verh\u00e4ngt aus Sorge vor weiter steigenden Corona-Zahlen neue Beschr\u00e4nkungen. Am Samstag meldeten die Beh\u00f6rden 6700 Neuinfektionen &#8211; der h\u00f6chste in diesem Jahr gemessene Wert binnen eines Tages. B\u00fcrgermeister Sergej Sobjanin (62) erwartet den H\u00f6hepunkt sp\u00e4testens im Juli. Auf eine solche Situation m\u00fcsse in der 12-Millionen-Einwohner-Metropole reagiert werden, sagte er. Die kommende Woche solle deshalb f\u00fcr arbeitsfrei erkl\u00e4rt werden. Zudem m\u00fcssten Bars, Restaurants und Diskotheken um 23.00 Uhr schlie\u00dfen. In Parks w\u00fcrden etwa Spiel- und Sportpl\u00e4tze geschlossen. Das Land Niedersachsen will 17 Millionen Corona-Masken wegen unrichtiger Angaben wieder an den Bund zur\u00fcckgeben. Dabei handelt es sich um 12 Millionen OP-Masken und f\u00fcnf Millionen FFP2-Masken, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums am Samstag. Am Freitag war in einem NDR-Bericht zun\u00e4chst von vier Millionen Masken die Rede gewesen. Der Vize-Vorsitzende der Liberalen, Wolfgang Kubicki (69), hat einen von der FDP beantragten Bundestagsuntersuchungsausschuss zum Corona-Management der Regierung nach der Bundestagswahl in Aussicht gestellt. &#8222;Es bedarf einer parlamentarischen Aufarbeitung dazu nach der Wahl&#8220;, sagte Kubicki am Samstag auf einem Parteitag der Th\u00fcringer FDP in Erfurt. &#8222;Das war die Ank\u00fcndigung eines Untersuchungsausschusses&#8220;, erkl\u00e4rte der FDP-Politiker nach seiner Rede auf Anfrage. F\u00fcr die Corona-Impfungen \u00fcber Betriebs\u00e4rzte soll erstmals das Pr\u00e4parat von Johnson &amp; Johnson als zweiter Impfstoff zur Verf\u00fcgung stehen. In der Woche ab 21. Juni sollen 192.000 Dosen davon geliefert werden, wie es am Samstag vom Bundesgesundheitsministerium hie\u00df. Hinzu kommen dann 602.550 Dosen von Biontech, sodass insgesamt 794.550 Dosen zusammenkommen. Zum Start hatten die Betriebs\u00e4rzte in der ersten Woche ab 7. Juni zun\u00e4chst 702.000 Dosen von Biontech bekommen, in der kommenden Woche ab 14. Juni sollen es 602.550 sein. Mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland haben bislang mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das entspricht 48,1 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag (Stand: 10.10 Uhr) hervorgeht. Den vollst\u00e4ndigen Impfschutz hat nun demnach mehr als jeder Vierte (21,35 Millionen Menschen oder 25,7 Prozent). Insgesamt wurden laut RKI bislang 60,1 Millionen Impfdosen in Deutschland verabreicht,965.478 davon am Freitag. Deutschlands Teamarzt Tim Meyer (53) hat nach den Corona-F\u00e4llen bei der Fu\u00dfball-Europameisterschaft zur erh\u00f6hten Wachsamkeit im Umgang mit dem Virus aufgerufen. &#8222;Diese F\u00e4lle sind eine Erinnerung daran, dass das Coronavirus trotz der bei uns in Deutschland zum Gl\u00fcck g\u00fcnstigen Entwicklung nicht verschwunden ist. Sie sind eine Mahnung, sich weiter an alle immer noch n\u00f6tigen Ma\u00dfnahmen zu halten&#8220;, sagte Meyer in einem am Samstag auf der Homepage des Deutschen Fu\u00dfball-Bundes ver\u00f6ffentlichten Interview. Vor dem EM-Auftakt hatte es in den Teams von Spanien, Schweden und Russland positive Corona-F\u00e4lle gegeben. Konkrete Auswirkungen auf die DFB-Auswahl sieht Meyer dadurch nicht. &#8222;Wir m\u00fcssen nach diesen F\u00e4llen nun nicht umsteuern und unsere Ma\u00dfnahmen versch\u00e4rfen, denn wir haben sie vor Monaten unter der Pr\u00e4misse der Infektvermeidung abgestimmt und setzen sie wie geplant um&#8220;, sagte der 53-J\u00e4hrige. Zugleich betonte Meyer: &#8222;Wir m\u00fcssen aber wachsam bleiben.&#8220; An einer Kunsthochschule in Stra\u00dfburg sind mehrere F\u00e4lle der besonders ansteckenden Coronavirus-Variante Delta entdeckt worden. Die regionale Gesundheitsbeh\u00f6rde erlie\u00df am Samstag eine Reihe von Notfallma\u00dfnahmen, um die Lage unter Kontrolle zu halten. Demnach haben sich im Umfeld der Kunst- und Musikhochschule Haute \u00e9cole des arts du Rhin in der Elsass-Metropole nahe der deutschen Grenze mehrere Menschen mit der Corona-Variante infiziert, die zun\u00e4chst in Indien bekannt wurde. Um wie viele Infektionen es sich handelt, wurde zun\u00e4chst nicht bekannt. In Indien ist die Zahl der offiziell registrierten Corona-Neuinfektionen auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Monaten zur\u00fcckgegangen. In dem von der Pandemie stark betroffenen Land mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern steckten sich innerhalb von 24 Stunden mindestens 84.332 Menschen mit dem Virus an, wie das Gesundheitsministerium am Samstag in Neu Delhi mitteilte. Die Zahl der Toten lag den Angaben zufolge mit 4002 vergleichsweise hoch. Mit einem &#8222;offenen Impftag&#8220; f\u00fcr Corona-Schutzimpfungen hat ein Hausarzt im hessischen Babenhausen einen Ansturm ausgel\u00f6st. Bereits vor dem Start der Aktion am Samstagmorgen um 8 Uhr h\u00e4tten sich rund 1500 bis 2000 Menschen vor Ort eingefunden und sich in Warteschlangen eingereiht, sagte der B\u00fcrgermeister der s\u00fcdhessischen Stadt, Dominik Stadler (parteilos), der Deutschen Presse-Agentur. Die Leute seien teils bereits am Vortag angereist und h\u00e4tten vor der Praxis campiert. Nach den Worten Stadlers hatte der Hausarzt etwa eine Woche zuvor bekanntgegeben, dass er 1000 Impfdosen bestellt habe und diese am Samstag ohne vorherige Registrierung vergeben werde. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40) fordert als Lehre aus der Corona-Pandemie, eine zu gro\u00dfe Abh\u00e4ngigkeit von China zu verringern. Die Europ\u00e4ische Union m\u00fcsse zudem souver\u00e4ner werden und d\u00fcrfe auch nicht auf Digitalkonzerne und die in dieser Branche entstehenden neuen Monopole angewiesen sein, sagte der CDU-Politiker am Samstag beim &#8222;Tag des deutschen Familienunternehmens&#8220; in Berlin. &#8222;Und das gilt noch viel mehr mit Blick auf China. Also wenn wir eines wirklich schmerzhaft erlebt haben in dieser Pandemie (&#8230;), dann die viel zu gro\u00dfe Abh\u00e4ngigkeit von China&#8220;, sagte Spahn. &#8222;Wir sind zu abh\u00e4ngig von China als Hersteller bestimmter Produkte, die f\u00fcr uns lebensnotwendig sind, im wahrsten Sinne des Wortes: Wirkstoffe f\u00fcr Medikamente&#8220;, sagte er. &#8222;Aber wir sind auch zu abh\u00e4ngig von China als Absatzmarkt, und das ist eine sehr viel schmerzhaftere Debatte fast noch. Wenn in China keine Autos gekauft werden, stehen in Wolfsburg die B\u00e4nder still.&#8220; Eine hohe Impfquote im Land kann offenbar das Risiko f\u00fcr ungeimpfte Jugendliche vermindern, sich mit Corona anzustecken. Das zeigen Gesundheitsdaten aus Israel, die im Fachjournal &#8222;Nature Medicine&#8220; vorgestellt werden. Mit zunehmender Zahl geimpfter Erwachsener wurden demnach immer weniger unter 16-J\u00e4hrige positiv auf Corona getestet &#8211; im Mittel halbierte sich der Anteil positiv Getesteter in der noch ungeimpften Bev\u00f6lkerung mit jedem Anstieg um 20 Prozentpunkte beim Anteil Geimpfter. Die Daten st\u00fctzen die Hoffnung, dass die Kinder in Deutschland im Herbst vor gr\u00f6\u00dferen Ansteckungswellen gesch\u00fctzt sein k\u00f6nnten, wenn bis dahin ein Gro\u00dfteil der Erwachsenen den vollen Impfschutz hat. Der ehemalige Bundesliga-Profi Tom\u00e1s Rinc\u00f3n (33) vom FC Turin reist nicht mit der venezolanischen Nationalmannschaft nach Brasilien, wo am Sonntag die Copa Am\u00e9rica beginnt. Der Kapit\u00e4n habe sich unwohl gef\u00fchlt und Symptome einer Viruserkrankung gezeigt, hie\u00df es in einer Mitteilung der Nationalmannschaft auf Twitter am Freitag (Ortszeit). Die medizinische Abteilung und der Trainerstab seien \u00fcbereingekommen, den Spieler vorbeugend in Isolierung in Caracas zu behalten und seine Entwicklung abzuwarten. Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1911 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.01 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 2294 Corona-Neuinfektionen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 18,3 an (Vortag: 18,6; Vorwoche: 26,3). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 129 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 122 Tote. Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 3.713.480 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.573.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.816 angegeben. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 0,83 (Vortag: 0,79). Die Corona-Impfzentren sollten aus Sicht des Deutschen St\u00e4dtetags l\u00e4ngerfristig weiter betrieben werden. &#8222;Bei dem zu erwartenden Andrang sind die Impfzentren mit ihren gro\u00dfen Kapazit\u00e4ten, etwa in Messehallen, zu wichtig, um sie einfach abzuwickeln&#8220;, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Helmut Dedy (63) der &#8222;Passauer Neuen Presse&#8220; (Samstag) mit Blick auf steigende Impfstofflieferungen. Der Chef des Haus\u00e4rzteverbandes Ulrich Weigeldt argumentierte hingegen mit zu hohen Kosten. Es sei &#8222;mehr als fraglich, Strukturen aufrechtzuerhalten, von denen man immer wieder h\u00f6rt, dass die Kosten pro Impfung etwa zehnmal so teuer sind wie in den Praxen&#8220;, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND\/Samstag). &#8222;Anstatt die Impfzentren k\u00fcnstlich am Leben zu erhalten, sollte die Politik ihre Energie lieber in eine sinnvolle Planung der Impfstoffbereitstellung f\u00fcr die Auffrischungsimpfungen stecken.&#8220; Der AfD-Vorsitzende J\u00f6rg Meuthen (59) hat sich gegen Covid-19 impfen lassen. Eine Empfehlung an Parteifreunde, dies ebenso zu tun, will der 59-J\u00e4hrige aber nicht aussprechen. Er habe sich &#8222;nach reiflicher Abw\u00e4gung&#8220; entschlossen, sich mit dem Vakzin von AstraZeneca impfen zu lassen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Seine erste Impfung liege noch nicht lange zur\u00fcck. Meuthen sagte: &#8222;Ich lege sehr gro\u00dfen Wert darauf, dass weder ein Druck in die eine noch in die andere Richtung ausge\u00fcbt wird. Das m\u00fcssen die Menschen frei selbst entscheiden k\u00f6nnen.&#8220; Der magische 19. Juni sollte der Tag werden, an dem in Gro\u00dfbritannien alle Corona-Regeln eingestellt werden. Nun scheint dieser Plan aufgrund der Delta-Mutante gescheitert zu sein. Diese sorgt im Vereinigten K\u00f6nigreich derzeit offiziellen Angaben zufolge f\u00fcr rund neun von zehn Corona-Infektionen. Sie lie\u00df die lange Zeit sehr niedrige Sieben-Tage-Inzidenz auf zuletzt knapp 52 ansteigen. Die Sun berichtet am Freitag exklusiv, dass die Regierung unter F\u00fchrung von Premierminister Boris Johnson (56) eine Verschiebung des &#8222;Freedom Days&#8220; um einen Monat plane. Demnach soll erst am 19. Juli das &#8222;normale Leben&#8220; wieder zur\u00fcckkehren. Eine bittere Niederlage f\u00fcr Johnson, eine entt\u00e4uschende Nachricht f\u00fcr die Briten insgesamt. DFB-Direktor Oliver Bierhoff (53) hat sich insgesamt zufrieden mit dem Stand der Corona-Impfungen rings um die deutsche Fu\u00dfball-Nationalmannschaft vor dem EM-Start ge\u00e4u\u00dfert. Von den Spielern ist allerdings bislang noch keiner zweimal geimpft, wie Bierhoff am Freitagabend bei Magenta TV sagte. Teilweise seien die Spieler einmal geimpft, bei einigen Genesenen sei keine Impfung mehr notwendig. Viele Betreuer seien zweimal geimpft worden. Im Koalitionsstreit um m\u00f6glicherweise minderwertige Corona-Schutzmasken hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (48, SPD) Teilen der Union ein Ablenkungsman\u00f6ver vorgeworfen. &#8222;Man muss aufpassen, dass eine Sachdebatte nicht vernebelt wird. Und ich erlebe schon, dass einige auf Unionsseite versuchen, das Ganze zu einer rein parteipolitischen Auseinandersetzung zu erkl\u00e4ren, um nicht \u00fcber die Sache sprechen zu m\u00fcssen&#8220;, sagte Heil dem Spiegel. &#8222;Und es gibt den Versuch, \u00fcber technische Fragen die \u00d6ffentlichkeit so zu verwirren, dass die Leute nicht mehr verstehen, worum es wirklich geht.&#8220; Die zun\u00e4chst in Indien entdeckte Corona-Variante Delta ist Analysen zufolge wesentlich ansteckender als der in Gro\u00dfbritannien entdeckte Alpha-Typ. Das Risiko, die Menschen im eigenen Haushalt anzustecken, sei bei Delta sch\u00e4tzungsweise 60 Prozent h\u00f6her als bei Alpha, teilte die englische Gesundheitsbeh\u00f6rde Public Health England am Freitag mit. Au\u00dferdem soll sich Delta st\u00e4rker als andere Varianten der Schutzwirkung der Impfstoffe entziehen k\u00f6nnen &#8211; das gelte vor allem nach nur einer Impfdosis. Vollst\u00e4ndig Geimpfte seien jedoch sehr gut vor der Delta-Variante &#8211; auch B.1.617.2 genannt &#8211; gesch\u00fctzt. Die Delta-Variante sorgt im Vereinigten K\u00f6nigreich derzeit offiziellen Angaben zufolge f\u00fcr rund neun von zehn Corona-Infektionen. Sie lie\u00df die lange Zeit sehr niedrige Sieben-Tage-Inzidenz auf zuletzt knapp 52 ansteigen und k\u00f6nnte die geplanten weiteren Corona-Lockerungen gef\u00e4hrden. Am Freitag meldeten die Beh\u00f6rden mit 8125 F\u00e4llen &#8211; fast 1000 mehr als am Vortag &#8211; die h\u00f6chste Zahl an Neuinfektionen seit Ende Februar. Die Bundesregierung hat Gro\u00dfbritannien wegen der Mutante wieder als Virusvariantengebiet mit extrem strengen Einreise- und Quarant\u00e4neregeln eingestuft. Das teilte die Regierung am Freitag in Den Haag mit. Besucher m\u00fcssten dann auch nicht mehr 1,5 Meter Abstand halten. Damit w\u00e4ren ab Ende Juni auch wieder volle Stadien f\u00fcr Konzerte oder Fu\u00dfballspiele m\u00f6glich. US-Pr\u00e4sident Joe Biden (78) hat die Pl\u00e4ne der G7-Gruppe zur Spende von einer Milliarde Corona-Impfdosen f\u00fcr \u00e4rmere L\u00e4nder nach Angaben des Wei\u00dfen Hauses als historisch begr\u00fc\u00dft. Diese Verpflichtung bilde die Grundlage f\u00fcr ein umfassendes Paket von G7-Ma\u00dfnahmen zur Beendigung der Pandemie im n\u00e4chsten Jahr, teilte das Wei\u00dfe Haus am Freitag zum Auftakt des Gipfels sieben f\u00fchrender Industriestaaten im s\u00fcdwestenglischen Cornwall mit. Die britische Regierung als Gipfel-Gastgeber hatte davor mitgeteilt, dass die G7 \u00e4rmeren Staaten mit einer Milliarde Impfdosen helfen wolle. Die bis n\u00e4chstes Jahr geplante Unterst\u00fctzung solle sowohl durch Verteilung als auch durch Finanzierung von Impfstoff m\u00f6glich werden. Das Wei\u00dfe Haus teilte mit, der Aktionsplan, der bei dem dreit\u00e4gigen Treffen beschlossen werde, umfasse die Impfung der weltweit am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdeten Menschen, die Bereitstellung von Notvorr\u00e4ten und die Unterst\u00fctzung des weltweiten wirtschaftlichen Aufschwungs. Bestandteil seien auch Ma\u00dfnahmen, damit sich die internationale Gemeinschaft auf k\u00fcnftige Pandemien vorbereiten und diese verhindern, erkennen sowie darauf reagieren k\u00f6nne. Die USA &#8211; die eine Spende von einer halben Milliarde Impfdosen angek\u00fcndigt haben &#8211; w\u00fcrden die G7-Staaten in einer globalen Impfkampagne anf\u00fchren. Zum Auftakt des G7-Gipfels hat der britische Premierminister Boris Johnson (56) die Bedeutung der Zusammenkunft unterstrichen. &#8222;Dieses Treffen muss unbedingt stattfinden&#8220;, sagte Johnson vor Beginn der ersten Arbeitsgespr\u00e4che im s\u00fcdwestenglischen Badeort Carbis Bay. Die Staats- und Regierungschefs m\u00fcssten sicherstellen, dass sie die Lektionen aus der Corona-Pandemie gelernt haben und dass die Volkswirtschaften wieder anspr\u00e4ngen, sagte der Regierungschef. Es sei entscheidend, dass die Welt gemeinsam auf die Krise reagiere. Johnson ist in diesem Jahr Gastgeber des Treffens finanzstarker Demokratien, da Gro\u00dfbritannien den Vorsitz inne hat. Es ist die erste Zusammenkunft in diesem Format seit Beginn der Pandemie. &#8222;Es ist wirklich wunderbar, alle pers\u00f6nlich zu sehen&#8220;, sagte Johnson. Dies bedeute einen deutlichen Unterschied zu Online-Formaten wie Videokonferenzen. Wenn die G7 bei den Impfstoffspenden nicht deutlich zulegten, setzten sie ihre eigenen B\u00fcrger Gefahren aus, etwa, weil sich neue, gef\u00e4hrlichere Virusvarianten entwickeln und neue Corona-Ausbr\u00fcche die Lieferketten unterbrechen k\u00f6nnten, teilte der Verband mit Sitz in Paris am Freitag mit. Er vertritt 45 Millionen Unternehmen weltweit. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat den Vorwurf zur\u00fcckgewiesen, die Zahl der freien Intensivbetten sei w\u00e4hrend der Corona-Pandemie falsch angegeben worden. &#8222;Krankenh\u00e4user haben die Zahl der Intensivbetten nicht manipuliert, diesen Verdacht \u00e4u\u00dfert auch der Bundesrechnungshof nicht. Intensivbettenzahlen zu manipulieren ist auch gar nicht m\u00f6glich, da die Ausgleichszahlungen an Bedingungen gekn\u00fcpft sind, die Krankenh\u00e4user nicht beeinflussen k\u00f6nnen&#8220;, sagte der Vorstandsvorsitzende der DKG, Gerald Ga\u00df, der Rheinischen Post (Samstag). Laut einer Mitteilung der DKG vom Freitag z\u00e4hlen zu den Bedingungen, dass das Krankenhaus bestimmten Notfallversorgungsstufen angeh\u00f6rt, die Inzidenz im gesamten Landkreis bei mindestens 50 F\u00e4llen liegt und dass im gesamten Landkreis weniger als 25 Prozent der Intensivbehandlungspl\u00e4tze frei sind. &#8222;Es geht eben ausdr\u00fccklich nicht um die Quote freier Betten in einzelnen Krankenh\u00e4usern, die dann daraus theoretisch ein Vorteil erzielen k\u00f6nnten. Zudem haben wir mit dem Intensivregister eine transparente Datenbank, die uns aktuell und verl\u00e4sslich die Zahl der Intensivbetten meldet&#8220;, sagte Ga\u00df der Zeitung. Der Bundestag hat die &#8222;epidemische Lage von nationaler Tragweite&#8220; wegen der Corona-Pandemie verl\u00e4ngert. Sie dient als rechtliche Grundlage f\u00fcr Corona-Regelungen etwa zu Impfungen und Testkosten. N\u00e4heres, siehe Update von 15.07 Uhr. &#8222;Da sich sicher viele in Europa auf die EURO 2020 freuen und ihre Nationalmannschaften in den Stadien auf dem ganzen Kontinent beobachten, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Pandemie noch nicht vor\u00fcber ist.&#8220; Das ECDC wolle w\u00e4hrend der gesamten EM-Zeit umfassende Daten sammeln und die epidemiologische Lage genau beobachten. Abgeordnete der Koalition haben f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung der Pandemie-Notlage nationaler Tragweite in Deutschland geworben. Abgeordneten von FDP und AfD sowie der Linke wandten sich am Freitag im Bundestag gegen eine Verl\u00e4ngerung. Die Gr\u00fcnen wollten trotz Kritik zustimmen. Die Abgeordneten stimmten am Nachmittag namentlich ab. Die festgestellte Lage gibt dem Bund das Recht, direkt ohne Zustimmung des Bundesrates Verordnungen zu erlassen, etwa zu Tests, Impfungen, zum Arbeitsschutz oder zur Einreise. Der Bundestag hatte die &#8222;epidemische Lage&#8220; erstmals am 25. M\u00e4rz 2020 festgestellt. Ohne Verl\u00e4ngerung w\u00fcrde die epidemische Notlage nationaler Tragweite Ende Juni auslaufen. Nun soll sie maximal f\u00fcr drei Monate verl\u00e4ngert werden. Im September soll es vor der Bundestagswahl noch eine Bundestagssitzung geben. Beraten werden soll \u00fcber das erwartete Ende der Pandemie-Notlage, wie es in Fraktionskreisen hie\u00df. Spieler der spanischen Fu\u00dfball-Nationalmannschaft sind drei Tage vor ihrem ersten EM-Spiel am Montagabend gegen Schweden gegen das Coronavirus geimpft worden. Die nach zwei positiven Befunden kurzfristig beschlossene Aktion fand am Freitag im Trainingszentrum der &#8222;La Roja&#8220; in Las Rozas bei Madrid statt, wie der Verband mitteilte. Es wurde den Profis freigestellt, welchen Impfstoff sie nehmen. &#8222;Wir hatten das Privileg und das Gl\u00fcck, dass die Regierung entschieden hat, dass wir geimpft werden sollen&#8220;, sagte der fr\u00fchere Bayern-Profi Thiago. Ob alle Profis, die bisher noch gar kein Vakzin bekommen hatten oder auch keine Corona-Infektionen hatten, tats\u00e4chlich geimpft wurden, wurde nicht mitgeteilt. Vor allem die vor einer Woche gemeldete Ansteckung von Kapit\u00e4n Sergio Busquets (32) hatte f\u00fcr Aufregung bei den Spaniern gesorgt. Anschlie\u00dfend wurde auch Diego Llorente positiv getestet. Ob beide Profis im endg\u00fcltigen Kader bleiben werden, stand vorerst nicht fest. Nach mehr als einem Jahr hebt die Bundesregierung die generelle Reisewarnung f\u00fcr touristische Reisen in Corona-Risikogebiete ab 1. Juli auf. &#8222;Nach langen Monaten des Lockdowns d\u00fcrfen wir uns auf mehr Normalit\u00e4t freuen, das gilt auch f\u00fcr das Reisen&#8220;, sagte Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas (54) am Freitag zu diesem Schritt. Mehrere Bundesl\u00e4nder haben Medienberichten zufolge Millionen Corona-Masken aus dem Verkehr gezogen, die ihnen der Bund im vergangenen Jahr zur Verf\u00fcgung gestellt hatte. Der NDR berichtete am Freitag nach einer eigenen Umfrage unter den L\u00e4ndern, dass etwa Schleswig-Holstein vier Millionen Schutzmasken zur\u00fcckgeschickt habe, die der Bund von Mai bis August 2020 geliefert habe. Sie h\u00e4tten die FFP2-Norm nicht erf\u00fcllt, habe das Sozialministerium in Kiel auf Anfrage des Senders mitgeteilt. Niedersachsen will dem Bericht zufolge jetzt ebenfalls vier Millionen Masken an den Bund zur\u00fcckgeben. In Rheinland-Pfalz lagerten laut dem zust\u00e4ndigen Landesamt &#8222;mehr als eine Million nicht verkehrsf\u00e4hige FFP2 und FFP2-analoge Masken des Bundes&#8220;, wie der NDR berichtete. Das Magazin &#8222;Der Spiegel&#8220; berichtete am Freitag nach einer Umfrage in den L\u00e4ndern ebenfalls von Millionen zur\u00fcckgeschickter Masken. So habe nach Tests Baden-W\u00fcrttemberg 4,6 Millionen aus dem Verkehr gezogen und Bayern 72.000 gesperrt. Der neue digitale Corona-Impfnachweis wird vom kommenden Mittwoch an auch in der Luca-App angezeigt werden k\u00f6nnen. Das teilten die Betreiber der App am Freitag in Berlin mit. Damit stehen mit der App CovPass, der Corona-Warn-App des Bundes und der Luca-App nun drei unterschiedliche L\u00f6sungen zur Verf\u00fcgung, um einen Impfnachweis auf dem Smartphone pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen. F\u00fcr den russischen Mittelfeldspieler Andrej Mostowoi ist die Fu\u00dfball-Europameisterschaft noch vor Beginn des Turniers vorbei. Der 23-J\u00e4hrige von Zenit St. Petersburg wurde am Freitag im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus dem Kader der russischen Nationalmannschaft gestrichen. Das Team sprach im Kurznachrichtendienst Twitter von einem &#8222;ung\u00fcnstigen Ergebnis von PCR-Tests&#8220;, ohne Einzelheiten zu nennen. Die EU-Staaten haben sich kurz vor dem Beginn der Sommerurlaubszeit auf eine Lockerung der Grenzwerte f\u00fcr Corona-Reisebeschr\u00e4nkungen verst\u00e4ndigt. Ein am Freitag angenommener Beschluss sieht vor, Regionen k\u00fcnftig erst bei deutlich h\u00f6heren Inzidenzzahlen als Risikogebiet einzustufen. Dies soll dazu f\u00fchren, dass weniger Menschen unter strenge Test- und Quarant\u00e4neauflagen fallen und innerhalb der EU wieder mehr gereist werden kann. Geimpfte und Genesene sollen zudem in der Regel gar keine Reisebeschr\u00e4nkungen zu bef\u00fcrchten haben. Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag ganz \u00d6sterreich sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz von der Liste der Risikogebiete. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss k\u00fcnftig keinerlei Einreisebeschr\u00e4nkungen wegen Corona mehr beachten. Die Co-Vorsitzende des Covax-Programms, mit dem \u00e4rmeren L\u00e4ndern Zugang zu Corona-Impfstoffen erm\u00f6glicht werden soll, hat sich hoffnungsvoll zu den Gespr\u00e4chen beim G7-Gipfel in Cornwall ge\u00e4u\u00dfert. Insgesamt hatten sich die Staats- und Regierungschefs der sieben f\u00fchrenden westlichen Wirtschaftsm\u00e4chte f\u00fcr den von Freitag bis Samstag andauernden Gipfel zum Ziel gesetzt, Zusagen von einer Milliarde Dosen zu machen. Jane Halton (61) begr\u00fc\u00dfte die Ank\u00fcndigung des britischen Premierministers Boris Johnson (56), bis zum kommenden Jahr 100 Millionen Corona-Impfdosen zu spenden. US-Pr\u00e4sident Joe Biden (78) hatte gar 500 Millionen Dosen f\u00fcr L\u00e4nder mit niedrigen und mittleren Einkommensniveaus versprochen. Sie sei &#8222;erfreut und aufgeregt&#8220; sagte Halton dem britischen Radiosender &#8222;Times Radio&#8220; am Freitag und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Lassen Sie uns annehmen, wir kommen auf eine Milliarde bis zum Schluss, das w\u00e4re au\u00dferordentlich willkommen.&#8220; Rund eine halbe Million Jugendliche sollten sich wegen besonderer Risiken gegen das Coronavirus impfen lassen. Das geht aus Berechnungen des Zentralinstituts f\u00fcr die kassen\u00e4rztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland hervor. Die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) empfiehlt eine Impfung bei 12- bis 17-J\u00e4hrigen nur bei besonderen Vorerkrankungen. Die Liste umfasst zw\u00f6lf Krankheiten, darunter Adipositas, Diabetes, Herzfehler, chronische Lungenerkrankungen und Trisomie 21. Eine Auswertung des Zentralinstituts zeigt, dass etwa elf Prozent aller Jugendlichen in Deutschland in der fraglichen Altersgruppe mindestens eines dieser Risikomerkmale aufweisen. In Deutschland ist nahezu jeder vierte Mensch vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand: 10.10 Uhr) sind 24,8 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung (20,6 Millionen Menschen) bereits vollst\u00e4ndig geimpft,47,5 Prozent (39,5 Millionen Menschen) haben mindestens eine Impfung erhalten. Insgesamt wurden laut RKI bislang 59 Millionen Impfdosen verabreicht. In der Corona-Pandemie haben einer Umfrage zufolge 38 Prozent der Technologie-Start-ups in Deutschland Hilfen erhalten. Weitere 4 Prozent warten noch auf beantragte finanzielle Unterst\u00fctzung, bei noch einmal 4 Prozent wurden die Antr\u00e4ge abgelehnt, wie der Digitalverband Bitkom am Freitag berichtete. Dabei habe gut jedes f\u00fcnfte Start-up keine Hilfen ben\u00f6tigt. Knapp jedes Dritte hatte den Angaben nach keine beantragt, da es die Voraussetzungen daf\u00fcr nicht erf\u00fcllt h\u00e4tten. Zugleich sind der Umfrage zufolge nur 5 Prozent der Start-ups zufrieden mit den staatlichen Hilfsangeboten. Neun von zehn Gr\u00fcndern kritisierten, dass sich die Ma\u00dfnahmen zu sehr an den Bed\u00fcrfnissen der Konzerne und Mittelst\u00e4ndler orientierten. Der Impfstoff des deutschen Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer sch\u00fctzt einer neuen Studie zufolge auch vor der zuerst in Indien aufgetretenen Corona-Variante Delta (B.1.617.2). Auch vor mehreren anderen Varianten wie beispielsweise der zuerst in Nigeria aufgetretenen Mutante B.1.525 sch\u00fctze der Impfstoff, schreiben die Wissenschaftler um Pei Yong Shi von der University of Texas in Galveston im Fachjournal &#8222;Nature&#8220;. F\u00fcr die Studie untersuchten die Forscher 20 Blutproben von 15 Menschen, die jeweils zwei Dosen des Impfstoffes von Biontech\/Pfizer erhalten hatten, und testeten die Reaktion auf die verschiedenen Corona-Varianten. Die Wirksamkeit der Antik\u00f6rper sei bei den Varianten zwar niedriger ausgefallen als bei einem im Januar 2020 isolierten Coronavirus-Typ, sie sei jedoch immer noch &#8222;robust&#8220;, hie\u00df es. Vorherige Studien und Datenerfassungen hatten \u00e4hnliche Ergebnisse erbracht. Nach dem Corona-Ausbruch in einem Hotel beim G7-Gipfel in Cornwall hat sich ein Sicherheitsmann der deutschen Vorausdelegation von Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) vorsorglich in Quarant\u00e4ne begeben. Mehr Informationen zum Thema erhaltet Ihr hier: Nach Corona-Ausbruch bei G7-Gipfel: Deutscher Sicherheitsmann in Quarant\u00e4ne. Trotz der deutlich sinkenden Inzidenzen in Brandenburg bleiben Schnelltests aus Sicht von Brandenburgs Ministerpr\u00e4sident Dietmar Woidke (59, SPD) weiterhin ein wichtiges Instrument gegen die Pandemie. &#8222;Es w\u00e4re jetzt fatal, die Tests fl\u00e4chendeckend mehr oder weniger abzuschaffen&#8220;, sagte Woidke am Freitagmorgen im RBB-Inforadio. &#8222;Wir haben mit den Tests ein deutlich besseres Handwerkszeug als noch vor einem Jahr.&#8220; &#8222;Ich wei\u00df, das ist unbequem&#8220;, sagte Woidke. &#8222;Aber auf der anderen Seite sind wir gut beraten, vorsichtig zu sein, gerade wenn wir jetzt den Blick aus Deutschland raus nach Gro\u00dfbritannien schweifen lassen.&#8220; Dort k\u00e4mpft das Land aktuell mit der Ausbreitung der sogenannten Delta-Variante des Coronavirus, obwohl dort die Impfquote deutlich h\u00f6her liegt als in Deutschland. Entwicklungsorganisationen haben die Pl\u00e4ne der gro\u00dfen Industrienationen (G7), bed\u00fcrftigen L\u00e4ndern mit einer Milliarde Impfdosen helfen zu wollen, als unzureichend kritisiert. Zum Beginn des G7-Gipfels an diesem Freitag im englischen Carbis Bay forderten sie dar\u00fcber hinaus eine Aufhebung des Patentschutzes f\u00fcr Impfstoffe, die Weitergabe von Technologie zur Impfstoffproduktion und Investitionen in regionale Produktion weltweit. &#8222;Eine sofortige Weitergabe von Impfdosen ist momentan dringend erforderlich und die Milliarde Impfdosen sind daher willkommen&#8220;, sagte J\u00f6rn Kalinski von Oxfam. Aber wenn das alles sei, &#8222;muss dies als Fehlschlag gewertet werden&#8220;. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) halte 11 Milliarden Impfdosen f\u00fcr n\u00f6tig &#8211; oder zumindest acht Milliarden, um f\u00fcr eine Herdenimmunit\u00e4t 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung in L\u00e4ndern mit geringem oder mittleren Einkommen zu impfen. Experte Hans-Georg Predel (62) sieht Impfungen kurz vor der Fu\u00dfball-Europameisterschaft als nicht zielf\u00fchrend an. &#8222;Es kann zu Impfreaktionen kommen, die Leistung einschr\u00e4nken&#8220;, sagte der Universit\u00e4tsprofessor der Deutschen Sporthochschule K\u00f6ln der Deutschen Presse-Agentur. &#8222;Eine Impfung auf den letzten Dr\u00fccker halte ich nicht f\u00fcr sinnvoll, weil das Nutzenverh\u00e4ltnis wirklich nicht g\u00fcnstig ist&#8220;, sagte er mit Blick auf m\u00f6gliche Impfungen mit Vakzinen, die zweimal verabreicht werden m\u00fcssen. Dabei komme hinzu, dass die zweite Dosis w\u00e4hrend des laufenden paneurop\u00e4ischen Turniers gespritzt werden m\u00fcsste. In solchen F\u00e4llen gebe es die positiven Effekte erst nach der EM. Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 2440 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 3165 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 18,6 an (Vortag: 19,3; Vorwoche: 29,7). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 102 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 86 Tote gewesen. Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 3.711.569 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.569.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, betr\u00e4gt nun 89.687. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagabend bei 0,79 (Vortag: 0,74). Bundesentwicklungsminister Gerd M\u00fcller (CSU) hat die G7-Staaten dazu aufgefordert,16 Milliarden Euro f\u00fcr die Impflogistik in \u00e4rmeren L\u00e4ndern bereitzustellen. Die sieben Industriestaaten wollen bei ihrem Gipfel im englischen Cornwall ab Freitag eine Spende von mindestens einer Milliarde Impfdosen zusagen, wie die britische Regierung ank\u00fcndigte. &#8222;Die Impfdosen m\u00fcssen aber auch zu den Menschen kommen&#8220;, sagte M\u00fcller der &#8222;Augsburger Allgemeinen&#8220; (Freitag). &#8222;Daf\u00fcr fehlen weiterhin 16 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr &#8211; etwa f\u00fcr K\u00fchlketten, Tests und Medikamente zur Behandlung der Folgen einer Infektion.&#8220; Die G7 solle diese Finanzl\u00fccke schnell schlie\u00dfen, forderte M\u00fcller. Deutschland sei vorangegangen und habe 2,2 Milliarden Euro bereitgestellt. Kommunen haben entt\u00e4uscht darauf reagiert, dass sich die Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz nicht auf einheitliche Corona-Regeln f\u00fcr Gro\u00dfveranstaltungen verst\u00e4ndigen konnte. Sollten sich Infektionsgeschehen und Impfkampagne weiter so positiv entwickeln, m\u00fcssten auch bei den Veranstaltungen m\u00f6glichst rasch klare \u00d6ffnungsperspektiven aufgezeigt werden, unter Beachtung klarer Hygienekonzepte, sagte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen St\u00e4dte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg (69), der &#8222;Rheinischen Post&#8220; (Freitag). Hier m\u00fcssten die Bundesl\u00e4nder bald zu einer m\u00f6glichst einheitlichen Linie kommen. Bei einem m\u00f6glichen Zusammenhang zwischen sehr seltenen Herzmuskelentz\u00fcndungen (Myokarditis) und einer Corona-Impfung insbesondere bei jungen M\u00e4nnern ab 16 Jahren hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bislang kein klares Bild. Zwar habe man in den vergangenen Wochen &#8222;zunehmend Meldungen \u00fcber den Verdacht einer Myokarditis oder Perimyokarditis im zeitlichen Zusammenhang mit der Verabreichung von Covid-19-mRNA-Impfstoffen erhalten&#8220;, hei\u00dft es in einem am Donnerstag ver\u00f6ffentlichten Sicherheitsbericht des PEI. Andererseits weise es bezogen auf alle Altersgruppen nicht auf ein Risikosignal hin, wenn man die gemeldeten F\u00e4lle zu der Myokarditis-Quote ins Verh\u00e4ltnis setze, die auch ohne Impfung zu erwarten w\u00e4re. Dennoch falle bei den mRNA-Impfstoffen von Moderna und Biontech\/Pfizer auf, &#8222;dass vorwiegend j\u00fcngere Menschen betroffen sind, die jedoch vermutlich aufgrund der Impfpriorisierung nicht die prozentual gr\u00f6\u00dfte Impfgruppe ausmachen.&#8220; Bislang gehe es um 92 F\u00e4lle. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wollen die G7-Staaten mindestens eine Milliarde Impfdosen f\u00fcr andere L\u00e4nder zur Verf\u00fcgung stellen. Dazu sollen sowohl bereits hergestellte Impfdosen verteilt als auch die Herstellung weiterer finanziert werden, teilte die britische Regierung in der Nacht zum Freitag mit. Die Staats- und Regierungschefs wollen demnach auch einen Plan ausarbeiten, um die Impfstoffproduktion auszuweiten. In der Corona-Pandemie wird auch das Empire State Building in New York zum Impfzentrum. Vorerst von diesem Freitag an bis Sonntag k\u00f6nnten sich Menschen in dem ber\u00fchmten Hochhaus mitten in Manhattan impfen lassen, teilte Gouverneur Andrew Cuomo am Donnerstag mit. Die ersten 100 Geimpften d\u00fcrfen danach kostenlos die Aussichtsplattformen des Wolkenkratzers besuchen. Spaniens EM-Team wird kurz vor dem Start des Turniers noch gegen das Coronavirus geimpft. Die Impfungen sollen am Freitag ab 10 Uhr im Teamquartier von Las Rozas durch das Milit\u00e4r vorgenommen werden, teilte der spanische Fu\u00dfballverband mit. Zuvor hatte es wegen der positiven Coronatests bei Kapit\u00e4n Sergio Busquets und Diego Llorente eine heftige Debatte um Impfungen f\u00fcr die Mannschaft gegeben. Nationaltrainer Luis Enrique dr\u00e4ngte auf eine schnelle L\u00f6sung, am Donnerstagnachmittag gab es schlie\u00dflich Gr\u00fcnes Licht von den Beh\u00f6rden. Mit dem Schritt solle die Sicherheit f\u00fcr das spanische Team bei der Europameisterschaft erh\u00f6ht werden, zumal andere Mannschaften bereits geimpft seien, hie\u00df es. Der Verband dankte der Regierung f\u00fcr die Zustimmung. Unklar blieb, wie viele Spieler geimpft werden. Der G7-Gipfel hat noch nicht einmal angefangen, da gibt es bereits die erste Panne. Mehr dazu hier: Corona-Ausbruch beim G7-Gipfel: Muss Merkel schon wieder abreisen? Im kleinen K\u00f6nigreich Bahrain ist es nach einem Corona-Todesfall in einem Gef\u00e4ngnis zu seltenen Protesten gekommen. Der 48 Jahre alte Hussain Barakat, der eine lebenslange Haftstrafe wegen Terrorismusdelikten absa\u00df, hatte sich mit dem Coronavirus infiziert und wurde vor zwei Wochen in ein Krankenhaus verlegt. Nachdem das Innenministerium am Mittwoch seinen Tod bekanntgab, kam es am Abend in mehreren D\u00f6rfern zu Protesten. Videos zeigten Hunderte Demonstranten. F\u00fcr Donnerstag waren weitere Proteste geplant. Die Lage der Menschenrechte in Bahrain hat sich Beobachtern zufolge in vergangenen Jahren immer weiter verschlechtert. Laut Amnesty International werden Kritiker der Regierung &#8211; darunter Aktivisten, Anw\u00e4lte, Journalisten, schiitische Geistliche und Demonstranten &#8211; zunehmend unterdr\u00fcckt. Sie w\u00fcrden eingesch\u00fcchtert, festgenommen, verh\u00f6rt und mit Reiseverboten und Gef\u00e4ngnisstrafen belegt. Barakat wurde 2018 in einem Massenverfahren zu lebenslanger Haft verurteilt wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Polen hat f\u00fcr die Urlaubszeit die Lockerung weiterer Corona-Beschr\u00e4nkungen angek\u00fcndigt. Ab dem 26. Juni sollen Hotels bis zu einer maximalen Auslastung von 75 Prozent G\u00e4ste beherbergen d\u00fcrfen, sagte Regierungschef Mateusz Morawiecki am Donnerstag in Warschau. Kinder w\u00fcrden dabei nicht mitgez\u00e4hlt. Bislang lag das Limit bei 50 Prozent. Auch in Restaurants d\u00fcrfen k\u00fcnftig bis zu 75 Prozent der Pl\u00e4tze besetzt werden. Bei Konzerten und Sportveranstaltungen gilt eine maximale Auslastung von 50 Prozent. Auch Tanz in Diskotheken soll es wieder geben &#8211; bis zu 150 G\u00e4ste sind erlaubt. Die Stimmung in der mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gten deutschen S\u00fc\u00dfwarenindustrie ist trotz der aktuell sinkenden Inzidenzzahlen eher d\u00fcster. Nach einer am Donnerstag ver\u00f6ffentlichten Branchenumfrage des Bundesverbandes der Deutschen S\u00fc\u00dfwarenindustrie (BDSI) erwarten fast zwei Drittel (65 Prozent) der Hersteller von S\u00fc\u00dfwaren und Knabberartikeln, dass die Auswirkungen der Krise die Branche noch bis ins Jahr 2022 belasten werden. Weitere 20 Prozent glauben sogar, dass die Folgen erst fr\u00fchestens 2023 \u00fcberwunden sein werden. Mieterhaushalte in Deutschland zahlen nach Angaben von Eigent\u00fcmerverb\u00e4nden trotz der Corona-Krise weiter verl\u00e4sslich ihre Miete. Es gebe keine vermehrten K\u00fcndigungen oder gar Zwangsr\u00e4umungen, sagte Haus-und-Grund-Pr\u00e4sident Kai Warnecke am Donnerstag. &#8222;Die Sicherungssysteme in unserem Land, sie funktionieren.&#8220; Mehrere Millionen Deutsche haben im Verlauf der Krise Kurzarbeitergeld von der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit erhalten. Ihr Einkommen war dann geringer, aber die Hilfe bewahrte sie m\u00f6glicherweise vor Arbeitslosigkeit. Auch regionale Vermieterverb\u00e4nde und der Zentrale Immobilien-Ausschuss (ZIA) registrierten keinen Anstieg der K\u00fcndigungen wegen Mietr\u00fcckst\u00e4nden. Bei seinen Bestandshaltern machten diese wie vor der Krise zwischen null und zwei Prozent der K\u00fcndigungen aus, hie\u00df es beim ZIA. Familien mit geringem Einkommen bekommen ab August eine Extra-Zahlung von 100 Euro pro Kind vom Staat. Im Bundestag soll an diesem Freitag die Auszahlung eines entsprechenden &#8222;Freizeitbonus&#8220; beschlossen werden. Die Leistung ist Teil des sogenannten Corona- Aufholprogramms, mit dem Bund und L\u00e4nder die Langzeitfolgen der Corona-Einschr\u00e4nkungen im Bildungs- und Freizeitbereich f\u00fcr Kinder und Jugendliche abmildern wollen. Das Aufholprogramm umfasst zwei Milliarden Euro. Gef\u00f6rdert werden dar\u00fcber auch Nachhilfeunterricht, Schulsozialarbeit, Ferienfreizeiten oder mehr Stellen im Freiwilligen Sozialen Jahr. Die gemeinsame Petition des Deutschen Fu\u00dfball-Bundes und des Deutschen Olympischen Sportbundes f\u00fcr eine Wiederzulassung des Freiluftsports hat knapp 100.000 Unterst\u00fctzer gefunden. Begleitet von dringlichen Appellen wurden die Forderungen am Mittwoch in Berlin der Politik \u00fcbergeben, teilte der DFB am Donnerstag mit. &#8222;Sport war und ist kein Pandemietreiber, der Sport ist mit seinen 90.000 Vereinen dringend erforderlich f\u00fcr Gesundheit in unserem Land&#8220;, sagte DFB-Vizepr\u00e4sident Ronny Zimmermann. &#8222;Man kann die Bedeutung des organisierten Sports gar nicht hoch genug einsch\u00e4tzen. Ich w\u00fcnsche mir, dass man das st\u00e4rker sieht.&#8220; Das Bundesgesundheitsministerium hat nach einem neuen Bericht des Bundesrechnungshofs in der Corona-Krise f\u00fcr Schutzmasken zeitweise deutlich mehr an Apotheken gezahlt als n\u00f6tig. So habe es bei der Erstattung von Masken f\u00fcr Menschen mit Vorerkrankungen &#8222;eine deutliche \u00dcberkompensation&#8220; zugunsten der Apotheken gegeben, hei\u00dft es in dem Bericht der Rechnungspr\u00fcfer an den Haushaltsausschuss des Bundestags. Der Bericht liegt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. Zuvor hatten die &#8222;Welt&#8220; sowie &#8222;S\u00fcddeutsche Zeitung&#8220;, NDR und WDR dar\u00fcber berichtet. Mehr zu diesem Thema lest Ihr bei TAG24 unter &#8222;Zulasten der Steuerzahler! So verschwenderisch ist Spahn in der Corona-Krise&#8220;. In D\u00e4nemark wird man ab n\u00e4chster Woche deutlich weniger Menschen mit Mund-Nasen-Schutz sehen. Die Pflicht zum Tragen einer Maske oder eines Visiers wird am Montag f\u00fcr fast alle Bereiche des \u00f6ffentlichen Lebens aufgehoben. Einzige Ausnahme davon bleibt der \u00f6ffentliche Nahverkehr &#8211; dort aber auch nur, wenn man nicht sitzt. Im Nahverkehr soll die Tragepflicht dann endg\u00fcltig am 1. September fallen. Darauf und auf weitere Lockerungen der Corona-Ma\u00dfnahmen hat sich die Regierung in der Nacht zum Donnerstag mit dem Gro\u00dfteil der Parlamentsparteien in Kopenhagen geeinigt. Die Entwicklungsorganisation One hat die Ank\u00fcndigung von US-Pr\u00e4sident Joe Biden (78) begr\u00fc\u00dft,500 Millionen Impfdosen an \u00e4rmere L\u00e4nder spenden zu wollen. Vor dem Gipfel der gro\u00dfen Industrienationen (G7) im britischen Badeort Carbis Bay forderte Karoline Lerche von One am Donnerstag die Staats- und Regierungschefs auf, bereits jetzt damit zu beginnen, Impfstoffe an Entwicklungsl\u00e4nder abzugeben. &#8222;Wir m\u00fcssen jetzt schnell sein.&#8220; Auch m\u00fcssten die anderen G7-Staaten jetzt nachziehen. Der Versicherungskonzern Axa hat im Streit um Corona-Entsch\u00e4digungen in Frankreich Zahlungen f\u00fcr Gastronomen angeboten. Insgesamt 300 Millionen Euro k\u00f6nnten etwa 15 000 Menschen zugute kommen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Mit dem Angebot will Axa wohl den laufenden Rechtsstreit mit zahlreichen Restaurantbetreibern \u00fcber Entsch\u00e4digungszahlungen f\u00fcr coronabedingte Schlie\u00dfungen mit einem Vergleich beenden. In Frankreich laufen derzeit mehrere Rechtsstreitigkeiten um Versicherungszahlungen wegen Schlie\u00dfungen. Versicherer hatten teils die Abgrenzung zwischen einer Epidemie und einer Pandemie nicht eindeutig in ihren Policen definiert. Die franz\u00f6sische Nachrichtenagentur AFP berichtete allein f\u00fcr Axa von etwa 1500 Verfahren. Die Urteile fielen demnach unterschiedlich aus, Axa habe auch h\u00e4ufig verloren. Der Brandenburger Landtag hat am Donnerstag den Antrag der AfD-Fraktion zum Ende der Pandemie-Notlage abgelehnt. In der von der AfD beantragten Sondersitzung stimmte die Mehrheit der Parlamentarier ohne Enthaltungen dagegen. Das Landesparlament sollte nach dem Willen der AfD an den Bundestag appellieren, der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite \u00fcber Ende Juni hinaus nicht zuzustimmen. &#8222;Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei&#8220;, warnte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (63, Gr\u00fcne). Die Brandenburger Landesregierung begr\u00fc\u00dfe die Absicht des Bundestages, die pandemische Lage zu verl\u00e4ngern. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Hans Christoph Berndt hatte den Antrag damit begr\u00fcndet, dass angesichts der zur\u00fcckgegangenen Infektionszahlen in diesem Sommer keine epidemische Lage zu erkennen sei. Das rechtfertige keinen Notstand, sagte er. F\u00fcr die Debatte sei nicht der Landtag, sondern der Bundestag zust\u00e4ndig, sagte Bj\u00f6rn L\u00fcttmann (45), gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Aus Sicht des parlamentarischen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers der CDU-Fraktion, Steeven Bretz (45), wird das Parlament missbraucht, wenn \u00fcber eine noch nicht gefallene Entscheidung des Bundestages debattiert wird. &#8222;Leider sind sie nur im Wechselunterricht angetreten, die H\u00e4lfte der Fraktion hat es nicht mal zur Sondersitzung geschafft&#8220;, kritisierte Sebastian Walter (31), Linke-Fraktionsvorsitzender, die Anwesenheit in der AfD-Fraktion. Nach mutma\u00dflichem Betrug in Corona-Schnellteststellen sollen die Betreiber ab Juli weniger abrechnen k\u00f6nnen. Zudem sollen sie strenger kontrolliert werden. Das sieht eine ge\u00e4nderte Testverordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) vor, die zwischen den Bundesministerien derzeit abgestimmt wird und die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Betreiber von Teststellen sollen f\u00fcr die Entnahme des Abstrichs ab 1. Juli nur noch 8 Euro abrechnen k\u00f6nnen. Bisher waren es 15 bei \u00e4rztlichen und 12 Euro bei anderen Anbietern. Weil die Tests g\u00fcnstiger geworden sind, sollen sie nur noch pauschal mit 4,50 statt mit bis zu 6 Euro abgerechnet werden k\u00f6nnen. Wie es dazu kommt und welche Neuerungen Spahn und seine Kollegen noch planen, steht im TAG24-Artikel dazu. Bei den EM-Spielen in Kopenhagen werden mehr Fans live im Stadion dabei sein k\u00f6nnen als urspr\u00fcnglich vereinbart. Die d\u00e4nische Regierung einigte sich in der Nacht zum Donnerstag mit dem Gro\u00dfteil der Parlamentsparteien darauf, dass pro Spiel nun 25.000 Zuschauer ins Stadion Parken gelassen werden d\u00fcrfen. F\u00fcr die ersten EM-Begegnungen auf d\u00e4nischem Boden \u00fcberhaupt waren bislang 15.900 Stadionzuschauer vorgesehen gewesen. In den Parken finden in beschr\u00e4nkungsfreien Zeiten rund 38.000 Fu\u00dfballzuschauer Platz. Der Fu\u00dfballverband DBU schr\u00e4nkte aber schon am Donnerstag ein, dass es angesichts der kurzen Vorlaufzeit nicht realistisch sei, bereits beim Finnland-Spiel am Samstag 25.000 Zuschauer in den Parken lassen zu k\u00f6nnen. Man hoffe, das f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden D\u00e4nemark-Spiele zu erreichen, sagte DBU-Chef Jakob Jensen dem Sender TV2 und der Nachrichtenagentur Ritzau. In Kopenhagen werden vier EM-Partien ausgetragen: die drei Vorrundenspiele der d\u00e4nischen Nationalmannschaft gegen Finnland, Belgien und Russland sowie ein Achtelfinale. Corona-Ausnahmeregeln haben auch in den ersten drei Monaten 2021 die Zahl der Firmenpleiten vergleichsweise niedrig gehalten. Die Amtsgerichte erfassten im ersten Quartal 3762 F\u00e4lle und damit 19,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Die wirtschaftliche Not vieler Unternehmen durch die Corona-Krise spiegele sich noch nicht in einem Anstieg der gemeldeten Unternehmensinsolvenzen wider, erl\u00e4uterte die Wiesbadener Beh\u00f6rde. Pleiten gab es vor allem im Baugewerbe und Handel sowie in dem stark von den Corona-Einschr\u00e4nkungen betroffenen Gastgewerbe. Um eine Pleitewelle in der Corona-Krise zu verhindern, hatte der Staat die Pflicht zum Insolvenzantrag bei Eintritt eines Insolvenzgrundes wie \u00dcberschuldung oder Zahlungsunf\u00e4higkeit zeitweise ausgesetzt. Zahlungsunf\u00e4hige Unternehmen m\u00fcssen seit Oktober 2020 wieder Insolvenz beantragen. F\u00fcr \u00fcberschuldete Firmen war diese Pflicht bis Ende Dezember ausgesetzt. Bei Unternehmen, die noch auf die Auszahlung der seit November vorgesehenen staatlichen Hilfen warteten, gilt im Falle einer Schieflage die Pflicht zur Beantragung eines Insolvenzverfahrens zum 1. Mai 2021 wieder vollumf\u00e4nglich. Bei der deutschen Elektroindustrie w\u00e4chst nach zuletzt zweistelligen Zuw\u00e4chsen die Zuversicht f\u00fcr das Gesamtjahr 2021. &#8222;Diese positive Entwicklung nehmen wir zum Anlass, unsere bisherige Produktionsprognose f\u00fcr die deutsche Elektroindustrie von plus f\u00fcnf auf plus acht Prozent heraufzusetzen&#8220;, teilte der Vorsitzende der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Branchenverbandes ZVEI, Wolfgang Weber, am Donnerstag in Frankfurt mit. &#8222;Wir gehen damit davon aus, dass wir die Produktionseinbu\u00dfen des vergangenen Jahres von minus sechs Prozent bereits im laufenden Jahr wieder einholen k\u00f6nnen.&#8220; Zuvor hatte das Handelsblatt \u00fcber die Prognose berichtet. Im April \u00fcbertrafen die Auftragseing\u00e4nge nach Angaben des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) den Vorjahreswert um 57 Prozent, Produktion (rund 27 Prozent Plus) und Umsatz (rund 29 Prozent Plus) legten ebenfalls zweistellig zu. Der Vorjahresmonat war allerdings auch besonders von der Corona-Krise betroffen. Doch auch wenn man die ersten vier Monate des laufenden Jahres mit dem Vorjahreszeitraum vergleicht, liegt die Branche in allen Kategorien deutlich im Plus. Die Zahl der Krankenhaus-Patienten mit Covid-19 ist in Gro\u00dfbritannien wieder deutlich angestiegen. Erstmals seit Mitte Mai liegt die Zahl wieder \u00fcber 1000, wie die BBC am Donnerstag berichtete. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf rund 49, nachdem sie wochenlang knapp \u00fcber 20 gelegen hatte. Wissenschaftler sprechen vom Beginn einer dritten Corona-Welle, die durch die Ausbreitung der wohl sehr ansteckenden, zun\u00e4chst in Indien entdeckte Delta-Variante verursacht wird. Trotz der steigenden Zahlen wird in England weiter \u00fcber die f\u00fcr den 21. Juni angepeilte Aufhebung aller Corona-Beschr\u00e4nkungen gestritten. Lobby-Verb\u00e4nde und Vertreter der Kulturbranche machen Druck auf die Regierung, auf den Schutz der Impfkampagne zu vertrauen und weiter zu lockern. Premier Boris Johnson (56) \u00e4u\u00dferte sich zuletzt zur\u00fcckhaltend. Eine Entscheidung soll am 14. Juni verk\u00fcndet werden. Die Corona-Einschr\u00e4nkungen haben den Inlandstourismus in Deutschland auch im April ausgebremst. Die Zahl der G\u00e4ste\u00fcbernachtungen war mit 8,5 Millionen zwar fast doppelt so hoch (plus 94,9 Prozent) wie in dem von der Corona-Krise stark beeintr\u00e4chtigten Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Gegen\u00fcber April 2019 wurde aber nur gut ein F\u00fcnftel der \u00dcbernachtungen gez\u00e4hlt (minus 79,0 Prozent). Die Zahl der \u00dcbernachtungen von G\u00e4sten aus dem Inland stieg im Vergleich zum Krisenmonat April 2020 um 98,4 Prozent auf 7,6 Millionen. Reisende aus dem Ausland standen f\u00fcr 0,9 Millionen \u00dcbernachtungen (plus 69,1 Prozent). Die Corona-Krise hatte Deutschland im Fr\u00fchjahr 2020 erfasst. Ein Beherbergungsverbot f\u00fcr privatreisende G\u00e4ste lie\u00df die \u00dcbernachtungszahlen abst\u00fcrzen. Hotels, Pensionen oder Gasth\u00f6fe durften nur noch Gesch\u00e4ftsreisende aufnehmen. Touristische \u00dcbernachtungen waren auch im April 2021 verboten. Das Verbot wurde allerdings abh\u00e4ngig von der Pandemiesituation vor Ort regional teilweise gelockert. Tirschenreuth wird als erster bayerischer Landkreis seit Monaten vom Robert Koch-Institut mit einer Corona-Inzidenz von Null gef\u00fchrt. Am Donnerstagmorgen wies er laut dem Dashboard des RKI keine gemeldeten Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf. Zuletzt waren demnach am 2. Juni zwei Neuinfektionen gemeldet worden. Tirschenreuth war lange Zeit Corona-Hotspot und wies zeitweise die h\u00f6chsten Inzidenzzahlen in Deutschland auf. Seit einigen Monaten hat sich das Bild aber gewandelt und der Landkreis wies regelm\u00e4\u00dfig besonders niedrige Werte aus. Neben Tirschenreuth weist das RKI derzeit in Deutschland nur noch die Stadt Schwerin mit einer Inzidenz von Null aus. In den vergangenen Tagen galt dies kurzfristig auch f\u00fcr die Landkreise Friesland und Goslar. Die USA wollen eine halbe Milliarde Impfdosen an Dutzende arme L\u00e4nder der Welt verteilen. Nach Angaben des Wei\u00dfen Hauses sollen die Dosen des Impfstoffs von Pfizer\/BioNTech an 92 L\u00e4nder mit niedrigem und niedrigem mittleren Einkommen sowie an die Afrikanische Union gespendet werden. 200 Millionen Dosen sollen zwischen August und Ende des Jahres geliefert werden, die \u00fcbrigen 300 Millionen bis Juni 2022. US-Pr\u00e4sident Joe Biden (78) werde den &#8222;historischen&#8220; Schritt an diesem Donnerstag verk\u00fcnden und andere Demokratien der Welt aufrufen, die globale Versorgung mit sicheren und wirksamen Impfstoffen zu unterst\u00fctzen, erkl\u00e4rte das Wei\u00dfen Haus. Biden ist derzeit im englischen Cornwall, wo am Donnerstag ein Treffen mit dem britischen Premierminister Boris Johnson (56) geplant ist. Von Freitag bis Sonntag nimmt er dort am Gipfel der Staats- und Regierungschefs der sieben gro\u00dfen Industrienationen teil. Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (62, SPD) hat sich den Forderungen nach bundesweit einheitlichen Regeln f\u00fcr Gro\u00dfveranstaltungen angeschlossen. Einheitliche Ma\u00dfst\u00e4be seien sinnvoll, weil Gro\u00dfveranstaltungen wie Spiele der Fu\u00dfballbundesliga oder Konzerttourneen oft das gleiche Format h\u00e4tten, sagte Weil am Donnerstag im ARD-Morgenmagazin. &#8222;Grunds\u00e4tzlich tasten wir uns ja derzeit heran. Man sieht das ja ganz deutlich zum Beispiel bei der Fu\u00dfball-Europameisterschaft.&#8220; Entscheidend seien die Kapazit\u00e4tsbegrenzung im Verh\u00e4ltnis zur Gr\u00f6\u00dfe der Veranstaltungen, klare Hygienekonzepte mit ausreichendem Abstand und weiterhin das Impfen und Testen. Dann seien gr\u00f6\u00dfere Formate langsam, aber sicher wieder realisierbar. Am Donnerstag beraten die Regierungschefs der L\u00e4nder laut ihrem derzeitigen Vorsitzenden Michael M\u00fcller (56, SPD) unter anderem \u00fcber Corona-Regelungen f\u00fcr Gro\u00dfveranstaltungen. Weil sagte, er w\u00fcrde sich \u00fcber eine Entscheidung zum Thema freuen, &#8222;aber es muss auch nicht sein&#8220;. Es sei auch m\u00f6glich, dass man sich auf &#8222;einige Leitplanken&#8220; verst\u00e4ndige. Die NRW-Handwerksbetriebe mussten angesichts des Corona-Lockdowns im ersten Quartal 2021 einen deutlichen Umsatzr\u00fcckgang um 5,8 Prozent hinnehmen. Die Besch\u00e4ftigtenzahl sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um ein Prozent, wie das Statistische Landesamt IT. NRW am Donnerstag mitteilte. Besonders betroffen waren Handwerke f\u00fcr den privaten Bedarf (minus 22,6 Prozent), das Bauhauptgewerbe (minus 12,9 Prozent) und das Lebensmittelgewerbe (minus 10,2 Prozent). Leicht h\u00f6here Ums\u00e4tze gab es nur im Gesundheitsgewerbe mit einem Zuwachs um 2,5 Prozent. &#8222;Endlich geht es los&#8220;: Der Chef des Grand Hotels Heiligendamm, Thies Bruhn, schaut bei strahlendem Sonnenschein \u00fcber die weitl\u00e4ufige Anlage des Luxushotels am Ostseestrand. In den vergangenen Wochen haben seine rund 260 Mitarbeiter und er alle Vorbereitungen, Renovierungen und Ausbesserungen vorgenommen, um den G\u00e4sten, die von Donnerstag an ankommen, das Leben so sch\u00f6n wie es eben geht zu machen. Allerdings wird das Hotel mit seinen 200 Zimmern und Suiten nur zu 70 Prozent belegt sein. Worauf sich Touristiker und Reisende sonst noch einstellen m\u00fcssen, steht im TAG24-Artikel &#8220; Fast alle Hotels auf, Tagesg\u00e4ste kommen: Mecklenburg-Vorpommern bereitet sich auf Hochsaison vor &#8222;. Die Stadt Kiel will die Lage im Schrevenpark durch konkrete Regelungen beruhigen. &#8222;Wir wollen den jungen Menschen nicht nach all diesen Entbehrungen das Feiern verbieten&#8220;, sagte Kiels Oberb\u00fcrgermeister Ulf K\u00e4mpfer (48, SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Diese sollen sich in den Parks, Gr\u00fcnanlagen und am Strand weiter eingeladen f\u00fchlen, aber mehr R\u00fccksicht nehmen. &#8222;Wie es da m\u00fcllm\u00e4\u00dfig aussah, ist einfach unter aller Kanone.&#8220; Am vergangenen Wochenende r\u00e4umte die Kieler Polizei zweimal den Schrevenpark nachdem sich Anwohner \u00fcber den L\u00e4rm beschwert hatten. &#8222;Ab 22 Uhr haben die Anwohner ein Recht auf Nachtruhe und daf\u00fcr m\u00fcssen wir sorgen&#8220;, sagte K\u00e4mpfer. Die Stadt will nun eine rechtssichere \u00dcbergangsregelung auf den Weg bringen. Laut K\u00e4mpfer m\u00fcsse diese m\u00f6glicherweise nur bis Ende Juni befristet werden. Er begr\u00fcndete dies mit der derzeit aufgrund sinkender Infektionszahlen herrschenden Feierstimmung der Menschen. &#8222;Da werden wir angemessene Regeln aufstellen, aber die wollen wir dann auch konsequent durchsetzen. Es geht aber nicht um die Vergr\u00e4mung der jungen Leute, sondern um ein besseres Miteinander in dieser \u00dcbergangsphase.&#8220; Aus nieders\u00e4chsischen Tourismusregionen wird der Ruf nach weiteren Lockerungen f\u00fcr Kommunen mit einer Inzidenz unter 10 lauter. &#8222;Die Anregung an das Land finde ich richtig. Wenn sich die Lage im einstelligen Bereich stabilisiert, m\u00fcssen die jetzigen Regelungen \u00fcberdacht werden&#8220;, sagte der L\u00fcneburger Landrat Jens B\u00f6ther (55, CDU). Aus Friesland und Goslar hatte es Forderung f\u00fcr weitere Lockerungen gegeben, nachdem die Inzidenz in beiden Landkreisen auf null gesunken war. Der Landrat des Kreises Friesland, Sven Ambrosy (50, SPD), forderte die Landesregierung auf, die anstehenden Novelle der Corona-Landesverordnung f\u00fcr weitere Lockerungen in Niedriginzidenzkommunen zu nutzen. &#8222;Man muss jetzt auch mal von Seiten des Verordnungsgebers ein positives Signal setzen, um auch ein bisschen Aufbruchsstimmung zu erzeugen&#8220;, sagte der Landrat des Kreises Goslar, Thomas Brych (SPD), dem Radiosender Antenne Niedersachsen. Das h\u00e4tten sich die Menschen jetzt einfach verdient. Eine vollst\u00e4ndige Corona-Impfung soll man k\u00fcnftig auch per Smartphone nachweisen k\u00f6nnen &#8211; mit einem digitalen Impfpass, der am heutigen Donnerstag an den Start gehen soll. Gesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) will Einzelheiten dazu in Berlin vorstellen. Die Anwendung namens &#8222;CovPass&#8220; soll als Beleg bei gelockerten Corona-Beschr\u00e4nkungen eingesetzt werden k\u00f6nnen und zur Sommerferienzeit Reisen in Europa erleichtern. Dabei geht es um eine freiwillige Erg\u00e4nzung des weiter g\u00fcltigen gelben Impfheftes aus Papier. Vorgesehen ist auch, dass sich mehrere Millionen bereits geimpfte Menschen den digitalen Nachweis etwa bei \u00c4rzten und Apotheken nachtr\u00e4glich besorgen k\u00f6nnen. Erste Einzelheiten zur neuen Handy-App hat TAG24 bereits hier vorgestellt. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) hat h\u00f6here Verg\u00fctungen f\u00fcr Impfstofflieferungen an Privat-, Betriebs-, und Kassen\u00e4rzte gefordert. &#8222;Der Aufwand, der in den Apotheken betrieben werden muss, um eine in einer derartigen Mangelsituation im Wesentlichen reibungslose Lieferung zu gew\u00e4hrleisten, ist enorm&#8220;, sagte der DAV-Vorsitzende, Thomas Dittrich, am Donnerstag in Berlin. &#8222;Eine Entspannung der Situation ist nicht in Sicht, die schwierige Versorgungssituation wird noch eine ganze Weile bestehen bleiben.&#8220; Derzeit erhielten Apotheker pro abgegebenem Impfstoff-Fl\u00e4schchen 6,58 Euro. Das sei &#8222;weit entfernt von den tats\u00e4chlich in den Apotheken anfallenden Kosten&#8220;. Die Politik sei aufgefordert, &#8222;Anpassungen der Verg\u00fctung vorzunehmen, um den Kolleginnen und Kollegen vor Ort eine kostendeckende Lieferung der Corona-Impfstoffe an die \u00c4rzte zu erm\u00f6glichen&#8220;, sagte Dittrich. F\u00fcr eine ganze Generation von Auszubildenden hat die Corona-Pandemie zu au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ausbildungsbedingungen gef\u00fchrt. In einer Umfrage gab deutlich mehr als die H\u00e4lfte der Auszubildenden (58 Prozent) an, im Jahr 2020 im Homeoffice gearbeitet zu haben. Das geht aus einer Azubi-Studie im Auftrag des Recruiting- und Testanbieters &#8222;u-form Testsysteme&#8220; hervor, f\u00fcr die unter anderem mehr als 5600 Sch\u00fcler, Sch\u00fclerinnen und Auszubildende befragt wurden. Die Meinungen zum Homeoffice gingen unter den Azubis auseinander.28 Prozent sagten, die M\u00f6glichkeit dort zu arbeiten, habe die Qualit\u00e4t ihrer Ausbildung negativ beeinflusst. Nahezu ein Drittel (31 Prozent) sah dagegen positive Effekte. F\u00fcr vier von zehn Azubis machte die Homeoffice-Option keinen Unterschied. Viele w\u00fcrden die Homeoffice-M\u00f6glichkeit auch k\u00fcnftig gerne behalten und finden, dass Gesetze daf\u00fcr ge\u00e4ndert werden sollten. Nur ein F\u00fcnftel (20 Prozent) sprach sich ausdr\u00fccklich dagegen aus. Die Antworten der Befragten stammen aus den Monaten Januar bis M\u00e4rz 2021. Wie erging es Sch\u00fclern, Lehrerinnen und Eltern in Hessen w\u00e4hrend der Corona-Pandemie? Ein Verein sammelt ihre Erfahrungen, um diese Zeit in Buchform f\u00fcr die Nachwelt zu dokumentieren. Der erste Band mit den sehr pers\u00f6nlichen Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen ist bereits fertig, nun sammeln die Initiatoren die Stimmen von Erwachsenen. Initiiert hat das Projekt die Aktion &#8220; Hessen hilft&#8220; aus Ortenberg (Wetteraukreis). Der erste Band, &#8222;Schule im Corona-Modus \u2013 Eindr\u00fccke und Erlebnisse von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern&#8220;, ist gerade fertig geworden. &#8222;Mit \u00fcber 400 Sch\u00fclerbeitr\u00e4gen aus 44 hessischen Schulen wurde es zu einem authentischen Spiegelbild der Gef\u00fchlswelt der Kinder und Jugendlichen, das in geballter Weise zeigt, wie sehr die Corona-Krise auf unseren Kindern lastet&#8220;, sagt der Vorsitzende von &#8222;Hessen hilft&#8220;, Tobias Greilich. &#8222;Das Buch ist wichtig, damit man die Pandemie im Kopf beh\u00e4lt und sich erinnert, wie schlimm es war&#8220;, schrieb eine Frankfurter Sch\u00fclerin. &#8222;Es sollten nicht immer nur &#8218;wichtige&#8216; Menschen sprechen&#8220;, findet ein Neuntkl\u00e4ssler. Eine 15-J\u00e4hrige hatte eine besonders d\u00fcstere Botschaft: &#8222;Schule in Zeiten von Corona ist wie ein Schlachthof, nur dass Tr\u00e4ume statt Tiere geschlachtet werden.&#8220; Der erste Band beleuchte nur die Sch\u00fcler-Sicht &#8222;und damit nur eine Seite der Medaille&#8220;, sagt Greilich. Daher soll die Reihe nun mit Eindr\u00fccken und Erlebnissen von Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern fortgesetzt werden. Wer sich beteiligen will, hat noch Gelegenheit bis zum Ende der Sommerferien. Th\u00fcringens Ministerpr\u00e4sident Bodo Ramelow (65, Linke) spricht sich nach einem Zeitungsbericht daf\u00fcr aus, die Corona-Regeln im Herbst komplett zu lockern. &#8222;Ich glaube, wir k\u00f6nnen das Risiko der kompletten \u00d6ffnung im Herbst eingehen&#8220;, sagte Ramelow der Rheinischen Post (Donnerstag). Die Widerstandskraft sei durch den Impfstoff in diesem Jahr h\u00f6her. Er wisse aber auch, dass sich 20 bis 25 Prozent der Bev\u00f6lkerung nicht impfen lassen werden. &#8222;Die m\u00fcssen das Risiko dann selbst tragen und verantworten&#8220;, sagte Ramelow. Mehr dazu erfahrt Ihr im TAG24-Artikel &#8220; Bodo Ramelow: Komplette \u00d6ffnung im Herbst wagen &#8222;. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (47, SPD) hat bundeseinheitliche Regeln f\u00fcr Corona-Risikogebiete gefordert. Es k\u00f6nne immer passieren, dass in einzelnen Regionen die Infektionszahlen wieder steigen, und dann m\u00fcsse konsequent gehandelt werden, sagte Schwesig der Rheinischen Post vor den Bund-L\u00e4nder-Beratungen an diesem Donnerstag. Daf\u00fcr seien einheitliche Regeln notwendig. Auch bei Gro\u00dfveranstaltungen und Volksfesten sprach sich Schwesig f\u00fcr einheitliche Regeln aus. Die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) geht davon aus, dass etliche Menschen trotz vollst\u00e4ndiger Impfung keinen wirksamen Corona-Immunschutz aufgebaut haben. Der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag): &#8222;Es gibt inzwischen mehrere Studien, die zeigen, dass die Impfung gegen Covid-19 bei Menschen, deren Immunsystem medikament\u00f6s gebremst wird, nicht so gut wirkt wie bei anderen.&#8220; Die Immunantwort sei schlechter oder falle ganz aus. Betroffen seien etwa Menschen nach einer Organtransplantation oder zum Teil auch Krebspatienten. In solchen F\u00e4llen sei es wichtig, das Ansteckungsrisiko im Umfeld durch Impfungen so weit wie m\u00f6glich zu verringern. Auch bei Rheumapatienten sei die Immunantwort je nach Art der Immunsuppression zumindest reduziert. Im Moment k\u00f6nne man noch nicht absch\u00e4tzen, wie gro\u00df die Gruppe der Patienten sei, die trotz vollst\u00e4ndiger Impfung keinen oder einen zu geringen Immunschutz aufgebaut h\u00e4tten. &#8222;Wir m\u00fcssen aber davon ausgehen, dass es nicht nur Einzelf\u00e4lle sind.&#8220; Die Menschen rund um den Globus haben einer Studie zufolge im Corona-Krisenjahr 2020 in der Summe so viel Reichtum angeh\u00e4uft wie nie. Das private Finanzverm\u00f6gen stieg gegen\u00fcber dem Vorjahr um gut 8 Prozent auf den Rekordwert von 250 Billionen Dollar (rund 205 Billionen Euro), wie aus der am Donnerstag ver\u00f6ffentlichten Analyse der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) hervorgeht. Dazu trugen steigende B\u00f6rsenkurse und wachsende Ersparnisse bei. Erstmals ber\u00fccksichtigte BCG auch Sachwerte wie Grundbesitz oder Gold. Das Gesamtverm\u00f6gen abz\u00fcglich Schulden belief sich so auf 431 Billionen Dollar. Das Verm\u00f6gen ist jedoch ungleich verteilt. Vor allem der Club der Reichen und Superreichen wuchs kr\u00e4ftig. In Deutschland stieg das private Finanzverm\u00f6gen unter anderem aus Bargeld, Kontoguthaben, Aktien, Pensionen und Lebensversicherungen den Angaben zufolge um rund sechs Prozent auf rund 9 Billionen Dollar (knapp 7,4 Billionen Euro). Das Sachverm\u00f6gen erh\u00f6hte sich um f\u00fcnf Prozent auf 13 Billionen Dollar (etwa 10,7 Billionen Euro). In Panama ist ein unerlaubtes Corona-Impfzentrum entdeckt worden. In einem B\u00fcro- und Wohngeb\u00e4ude in Panama-Stadt wurden angeblich die Impfstoffe von Pfizer und BioNTech sowie von AstraZeneca verabreicht, wie der Gesundheitsminister des mittelamerikanischen Landes, Luis Sucre, am Mittwoch im TV-Sender Telemetro sagte. Es werde noch untersucht, ob die Vakzine echt waren. Es wurden demnach auch B\u00fcros eines Privatlabors untersucht. Festnahmen gab es zun\u00e4chst keine. Nach einem Bericht der Zeitung &#8222;La Prensa&#8220; lie\u00dfen sich an dem Ort im gehobenen Stadtviertel Coco del Mar allein an einem Tag mindestens 17 Menschen impfen. In Panama darf nur der Staat Corona-Impfstoff ankaufen und verabreichen. Erst rund neun Prozent der gut vier Millionen Einwohner Panamas sind bisher vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft worden. Seit Beginn der globalen Pandemie wurden dort knapp 384.000 Corona-Infektionen und mehr als 6400 Todesf\u00e4lle offiziell registriert. Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 3187 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Donnerstagmorgen hervor. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 4640 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 19,3 an (Vortag: 20,8; Vorwoche: 34,1). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 94 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 166 Tote gewesen. Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 3.709.129 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.563.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.585 angegeben.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Coronavirus h\u00e4lt sich auch in Deutschland weiter. Immer mehr Menschen steckten sich mit der neuartigen Erkrankung an. Auch Todesopfer gibt es zu beklagen. | TAG24 Deutschland\/Welt &#8211; In Deutschland ist die bundesweite Corona-Inzidenz im Sinkflug. Die aktuellen Entwicklungen zu Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker. 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